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Masken für CoronaMasken für Corona

Zentrale Anlaufstelle für (nicht-medizinische) Alltagsmasken im Kreis - Annahme und Abgabe

 

Eines der brennendsten Themen in der Corona-Krise ist die Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung, insbesondere der Kliniken und der Rettungsdienste. Die Versorgung des medizinischen Bereichs haben für die Kreisverwaltung sowie das DRK absolute Priorität. Daher haben Landkreis und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes eine zentrale Anlaufstelle (Annahme und Abgabe) für (nicht-medizinische) Alltagsmasken sowie benötigte Materialien eingerichtet. Daher werben wir an dieser Stelle dafür, Masken selbst herzustellen und/oder Materialien für die Herstellung zur Verfügung zu stellen.

Materialspende zur Maskenherstellung möglich und wichtig

Sie müssen nicht selbst aktiv werden. Gerne können Sie uns Materialien zur Verfügung stellen, mit denen Freiwillige Masken herstellen können. Dieses Material können in den Kleiderstuben des DRK in Backnang und Schorndorf abgeben.

Benötigt werden:

  • Kochbare Stoffe (waschbar bis mindestens 60 Grad. Bestens geeignet sind Bettlaken oder Tischdecken – keine Dekodecken)
  • sehr gut eignet sich das Material Polyurethan, dieses ist atmungsaktiv und wasserabweisend
  • Gummibänder
  • Nähfaden

Wichtig: Wenn Sie Masken benötigen: Es kann nur eine begrenzte Anzahl an Masken ausgegeben werden. Alle Fragen rund um (nicht-medizinischen) Alltagsmasken können Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr an Birgit Kralisch unter 07151 2002-67 bzw. E-Mail an Beschaffung@drk-rems-murr.de gerichtet werden. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite.

  • Anlaufstelle für (nicht-medizinischen) Alltagsmasken beim DRK-Kreisverband

    Es gibt auch bei uns im Rems-Murr-Kreis schon zahlreiche bürgerschaftliche Initiativen, die Masken für sich, für Freunde und Bekannte nähen. Dieses Engagement ist lobenswert und der Landkreis und der DRK-Kreisverband Rems-Murr e. V. sagen Danke. Um dieses Engagement zu unterstützen, haben sich Landkreis und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes auf eine zentrale Anlaufstelle verständigt. Alle Fragen rund um (nicht-medizinische) Alltagsmasken können Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr an Birgit Kralisch unter 07151 2002-67 bzw. E-Mail an Beschaffung@drk-rems-murr.de gerichtet werden. Sie steht mit Rat und Tat zur Seite.

    Wer selbstgenähte Masken anderen schenken möchte, kann ebenfalls bei Frau Kralisch mögliche Kontakte erfahren, beispielsweise freuen sich die DRK-Ortsvereine und die Waiblinger Tafel über Spenden. 

    Wichtig: Nicht zum Einsatz kommen können selbst genähte Masken im medizinischen Bereich. Dort gelten zur Sicherheit der Mitarbeitenden strenge Standards, auf deren Einhaltung zwingend Wert gelegt werden muss.

  • Annahme und Abgaben von Masken und Material im Rems-Murr-Kreis

    Masken und Material können bei den Kleiderstuben des DRK im Kreis abgeholt und abgegeben werden.

    Backnang:

    Die Kleiderhalle des DRK-Ortsvereins Backnang finden Sie in der Öhringer Straße 8 in 71522 Backnang.

    Masken und Material können im Zeitraum 15.04.2020 bis 29.04.2020 dort abgeholt und abgegeben werden, und zwar montags von 10:00 bis 12:00 Uhr und mittwochs von 14:00 bis 16:00 Uhr. Bevorzugt gesammelt werden neuwertige Stoffe oder Stoffreste (Baumwolle, waschbar bis 60 °C), sowie Gummibänder.

    Schorndorf:

    Die DRK-Kleiderstube in Schorndorf befindet sich beim DRK-Ortsverein in der Lortzingstraße 48 in 73614 Schorndorf. Leiterin ist Birgit Kralisch. Sie erreichen Frau Kralisch unter: 0170 9213018 und per E-Mail an kleiderstube-schorndorf@gmx.de.

    Masken und Material können dort abgeholt und abgegeben, und zwar freitags von 15 bis 17 Uhr.

    Winnenden:

    Die Abteilung Sozialarbeit des DRK-Ortsvereins Winnenden betreibt seit 1985 eine Kleiderstube. Sie finden das Angebot in der Wiesenstraße 10 in Winnenden.

    Wenn Sie Masken und/oder Material dort abholen und/oder abgegeben möchten, nehmen Sie bitte telefonisch über folgende Telefonnummer 0160 97884995 (Anrufbeantworter - wird täglich abgehört) oder per E-Mail - info(at)drk-winnenden.de - Kontakt zu den Mitarbeiterinnen der Kleiderstube auf.

  • Schnittmuster und Video-Tutorial vom Modelaibel RIANI
    Foto: Screenshot Video Riani

    Schnittmuster und Video-Tutorial vom Modelaibel RIANI

    Das in Schorndorf ansässige Modelabel RIANI hat freundlicherweise ein Schnittmuster für eine selbstgenähte Maske bereitgestellt. Sie finden das Schnittmuster hier zum Download. Mit einem Klick auf das Bild rechts gelangen Sie zu Youtube. Dort finden Sie ein Tutorial zum Nähen des Mundschutzes mit dem Schnittmuster.

    Hier finden Sie ein weiteres Bild sowie ein Video.

  • Masken können das Übertragungsrisiko verringern

    Es wird in den vergangenen Tagen in Deutschland aber auch zunehmend über das Tragen von (nicht-medizinischem) Mundschutz in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Kampagne #Masks4all und die Restriktionen, die nun auch in Österreich beim Einkaufen gelten, sind in aller Munde.

    Das Robert Koch Institut (RKI) hat seine Einschätzung zum Tragen von (nicht-medizinischem) Mundschutz am Nachmittag des 2. April 2020 ebenfalls geändert. Das vorsorgliche Tragen von (nicht-medizinischem) Mundschutz kann demnach dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern. Wichtig: Abstands- und Hygieneregeln sind trotzdem unbedingt einzuhalten. Bevor die Masken angelegt werden, gilt es, Hände etc. gründlich zu reinigen/zu desinfizieren. Beim Hantieren mit der Maske lediglich die Bänder berühren und nicht den Stoff. Die Maske nur so lange wie nötig tragen.

  • Mehr Schutz für sich und andere

    Wer eine Maske trägt, auch ein selbst genähtes Exemplar, schützt in erster Linie andere Menschen vor einer Infektion, denn die Verteilung feiner Tröpfchen wird begrenzt. Zusätzlich gilt, dass Maskenträger sich weniger an Mund und Nasen fassen und somit Schmierinfektionen erschwert werden. Ebenfalls hat es eine positive Signalwirkung, dass die Menschen die derzeitige Corona-Pandemie ernst nehmen. In Kombination mit anderen Vorgaben (Kontakte minimieren, Abstand halten, Hustenetikette etc.) erhöht sich die Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus für alle Menschen spürbar.

    Wie mit einfachen Mittel Masken hergestellt werden, wird in dieser Anleitung sowie in diesem Video gezeigt. Als Material können kochfeste Leintücher verwendet werden. Sehr gut wäre Polyurethan, dieses atmungsaktiv und wasserabweisend.

  • Was gilt es zu beachten?

    Auch Behelfsmasken senken das Risiko einer Virenverbreitung über Tröpfchen aus den Atemwegen! Bevor die Masken angelegt werden, gilt es, Hände etc. gründlich zu reinigen/zu desinfizieren. Beim Hantieren mit der Maske lediglich die Bänder berühren und nicht den Stoff. Die Maske nur so lange wie nötig tragen (beim Einkauf, in öffentlichen Verkehrsmitteln etc.) Nach dem Gebrauch kann die Maske bei 60°C mit einem herkömmlichen Waschpulver gereinigt werden.

  • Masken für den Alltag der Menschen

    Die selbstgenähten Masken kommen nicht beim professionellen Rettungsdienst sowie nicht im medizinischen  Bereich zum Einsatz. Hier gelten verschärfte Vorgaben und DIN-Normen. Jedoch kann dieses kleine Utensil in Zeiten von Mundschutz-Knappheit – im Handel sind nicht nur hochwertige, für den medizinischen Gebrauch zertifizierte Atemschutzmasken, sondern auch einfachere Modelle kaum noch zu bekommen – an Bürger, Risikogruppen, Einzelhändler und jene, die beispielsweise bei einem Einkaufsservice für Corona-bedingte Notfälle mitmachen, verteilt und der Schutz vor einer Infektion erhöht werden. Auch kann durch derlei Masken der Verbrauch von professionellen DIN-Masken reduziert werden, bzw. diese können an die zuständigen Stellen wir Rettungsdienstwachen weitergeleitet werden, die auf wasserabweisende und virendichte Masken angewiesen sind.

    Zeitnah werden wir an dieser Stelle Sammeladressen nennen, wo die Masken abgegeben werden können. Auch eine Service-Nummer werden wir einrichten. Ebenso dürfen sich auch vorerkrankte und besonders gefährdete Menschen melden. Ihr DRK vor Ort wird die Verteilung nach Dringlichkeit organisieren.