DRK Presseinformationen https://www.drk-rems-murr.de de DRK Thu, 22 Apr 2021 21:04:36 +0200 Thu, 22 Apr 2021 21:04:36 +0200 TYPO3 EXT:news news-251 Tue, 20 Apr 2021 12:42:00 +0200 Rotes Kreuz bietet Corona-Schnelltest-Schulungen an https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/rotes-kreuz-bietet-corona-schnelltest-schulungen-an.html PoC-Schnelltestschulung für Tester: Komplettschulung zur Durchführung SARS-CoV2 PoC-Antigen-Schnelltests inklusive aller Abstricharten und Umgang mit Schutzausrüstung in Theorie und Praxis

Die rund 90-minütige Einweisung wendet sich an Menschen mit und ohne medizinische Grundkenntnisse und soll Interessierte in die Lage versetzen, in ihrer Einrichtung PoC-Antigen-Schnelltests eigenständig durchzuführen. Nach dem Kurs haben die Teilnehmer die Befähigung – je nach vorliegender medizinischer Qualifikation – eigenständig oder unter ärztlicher Aufsicht testen zu können.

Das Schulungsprogramm des DRK vermittelt theoretische Kenntnisse und die praktische Handhabung der Schnelltests sowie der Schutzausrüstung. Ein entsprechendes Zertifikat wird ausgestellt. 

Kosten pro Teilnehmer: 48 Euro
Dauer: Rund 90 Minuten.

Hier können Sie sich anmelden

Klicken Sie hier und melden Sie sich für die Komplett-PoC-Schnelltestschulung an.  

https://www.kurs-anmeldung.de/go.dll/?Lic=2215&LgTyp=COVTEST

Tel.:  07151 2002-0; Fax:  07151 2002-52

Gern führt das DRK den Kurs auch als Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort durch. Dabei gelten gesonderte Konditionen. Bitte sprechen Sie uns an.


Fachliche Fragen an: Holger.Neuerer(at)drk-rems-murr.de

Konditionen und Terminabstimmung für Vor-Ort-Termine an: Beate.Wichtler(at)drk-rems-murr.de

Bitte beachten Sie:

Interessenten bringen ihre Schutzausrüstung (bestehend aus Overall oder Einmalkittel, FFP2-Maske, Einmalhandschuhe, Schutzbrille/Visier) und den in ihrer Einrichtung in Anwendung befindlichen Schnelltest mit, damit in der Schulung entsprechend darauf eingegangen werden kann.
Die benötigte Schutzausrüstung kann auch vor Ort zum Preis von 13 Euro, ein PoC-Test für 9 Euro erworben werden.

PoC-Schnelltestunterweisung für geschulte Dritte (Beobachter)

Praktische Unterweisung für „Geschulte Dritte“ bei SARS CoV-2 Antigen-Schnelltests

Geschulte Dritte werden in die Lage versetzt SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests für Laien Anzuleiten, zu beobachten, Bewerten und zu Dokumentieren. Die praktische Unterweisung in verbindung der online Schulung ermöglicht die Registrierung in der Cosima App des LRA.

Medizinische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Zielgruppe ist Personal in Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Firmen und Vereinen.

Kosten pro Teilnehmer: 25 Euro
Dauer: Rund 30 bis 45 Minuten.

Gern führt das DRK den Kurs auch als Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort durch. Dabei gelten gesonderte Konditionen. Bitte sprechen Sie uns an.

Tel.:  07151 2002-0
Fax:  07151 2002-52


Inhaltliche und Fachfragen an: Holger.Neuerer(at)drk-rems-murr.de

Konditionen und Terminabklärung an: Beate.Wichtler(at)drk-rems-murr.de

Hier können Sie sich anmelden

Klicken Sie hier und melden Sie zur Unterweisung für „geschulte Dritte“ an.

https://www.kurs-anmeldung.de/go.dll/?Lic=2215&LgTyp=COSIMA

Bitte beachten Sie:

Interessenten bringen den in ihrer Einrichtung in Anwendung befindlichen Schnelltest mit, damit in der Unterweisung entsprechend darauf geschult werden kann.

Alternativ kann ein PoC-Test auch für 9 Euro vor Ort erworben werden.

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news-259 Fri, 16 Apr 2021 15:00:52 +0200 Ein Stück Kinderzimmer im Rettungswagen - Landfrauen Hohenacker spenden Tröstebären https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ein-stueck-kinderzimmer-im-rettungswagen-landfrauen-hohenacker-spenden-troestebaeren.html Beatmungsgerät, EKG, elektrische Absaugpumpe, Medikamente: Ein Rettungswagen hat viel medizinisches Equipment an Bord, das Patienten im Notfall sofort helfen kann. Für die kleinen Kranken ist ein kleiner unscheinbarer Helfer im Ernstfall oft besonders wichtig. Ein Teddybär. Die Landfrauen Hohenacker haben dem DRK-Rettungsdienst 360 der kleinen Tröstebären gespendet.

Etwas vom Schrecken nehmen

„Jeder Mensch benötigt vielleicht mal einen Rettungswagen“, sagt Karin Nanz-Aldinger, stellvertretende Vorsitzende der Landfrauen Hohenacker. Mit ihrer Teddybären-Spende für den Nachwuchs kann Kindern in einer absoluten Ausnahmesituation etwas von dem Schrecken genommen werden, für den Blaulicht, Martinshorn und Spritzen oftmals – und nicht nur –   beim Nachwuchs sorgen.

Bereits vor drei Jahren hatten die Landfrauen dem DRK-Rettungsdienst eine Ladung Teddybären geschenkt. Das DRK hatte damit alle Rettungswachen und Einsatzfahrzeuge ausgestattet. Nach vielen Einsätzen, bei denen aus Sicht der Retter leider auch allzu oft Kinder beteiligt sind, waren fast alle Teddybären verschenkt worden. Im Notfall lenken die Plüschtiere Mädchen und Jungen ab, wenn diese mitunter mehr als nur einen sauberen Verband benötigen. Klaus Aldinger vom DRK-Rettungsdienst weiß, warum die Kuscheltiere so wichtig sind. Mit einem Teddy im Arm sei die Fahrt ins Krankenhaus ohne Mama und Papa nicht ganz so schlimm.

Ein Kuscheltier tut enorm gut

Er erinnert sich an einen Einsatz. Ein kleines Mädchen hatte sich verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatte Angst. Da drückte Klaus Aldinger ihr einen Teddybären in die Hand. „Als wir in der Notaufnahme ankamen, hatte sie sich beruhigt, sagte den Ärzten ihren Namen und dass sie ihren Teddybären mitgebracht hätte.“ Wenn die Kinder an einer Notfallstelle versorgt sind, tue ein Kuscheltier ihnen enorm gut. „Dann sage ich ihnen, dass dies ein ganz besonderer Bär ist“, sagt Klaus Aldinger und lächelt.

„Ein Teddybär ist ein Stück Kinderzimmer im Rettungswagen“, sagt DRK-Retter Stephan Springl. „Hinter so einem Teddybären kann man sich auch mal verstecken, wenn man im Krankenhaus eine Spritze sieht.“ Vor der ersten Teddy-Ladung der Landfrauen hatten die Retter oft kleine Geschenke dabei. „Im Notfall half auch mal ein aufgeblasener Handschuh“, erinnert sich Klaus Aldinger, der seit rund 40 Jahren im Rettungsdienst arbeitet. Ein Teddybär sei einfach der beste Trostspender.

Wichtige Trostspender

Als die Teddybären zum Jahresanfang zur Neige gingen, war für die Landfrauen Hohenacker klar, dass sie eine zweite Lieferung sponsern wollen, um kleinen Notfallpatienten den ersten Schreck zu nehmen, Schmerzempfindungen zu lindern oder auch einfach nur um Tränen zu trocknen, schildert Karin Nanz-Aldinger. Denn an Bord der Rettungswagen sind die Stofftiere der Deutschen Teddystiftung für Kinder nicht nur Spielzeug, sondern wichtige Trostspender.

Als DRK-Retter wissen sie, wie sie im Notfall schnell helfen können. Notfallsanitäter sind eigenverantwortlich für eine hochqualifizierte Patientenversorgung zuständig. Auch das Legen von Venenzugängen, das Defibrillieren, das Einführen von Beatmungshilfen, Wiederbelebungsmaßnahmen und das Verabreichen bestimmter Medikamente gehören zu ihren Tätigkeiten. Und doch ist so ein kleiner Teddy an Bord Gold wert, sind sich die DRK-Retter einig. Und der darf beim Roten Kreuz im Rems-Murr-Kreis nicht mehr fehlen.

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news-258 Tue, 06 Apr 2021 11:20:49 +0200 Retter auf vier Pfoten erfolgreich bei Rettungshundeprüfung https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/retter-auf-vier-pfoten-erfolgreich-bei-rettungshundepruefung.html Was haben Ella, Don, Flocke, Sam und sowie Calli gemeinsam? Sie haben aktuell erfolgreich die Rettungshundeprüfung bestanden und können in Zukunft (weiterhin) bei Sucheinsätzen zum Einsatz kommen! Herzlichen Glückwunsch! Auch in Zeiten von Corona kann es jederzeit dazu kommen, dass die Polizei die Dienste der Rettungshunde anfordert. Auf den Ernstfall muss das Rettungshundeteam des DRK-Ortsvereins Kernen jederzeit vorbereitet sein. Wir freuen uns, dass vier Hundeteams aus Kernen und ein Hundeteam aus Stuttgart erfolgreich an der Rettungshundeprüfung im Frühjahr teilgenommen haben! Herzlichen Glückwunsch. Natürlich war in diesem Jahr alles anderns.

Der erste Part der Prüfung, der schriftliche Teil, wurde diesmal im Vorfeld online abgelegt - also von den Hundeführerinnen. Vor Ort kamen dann auch die Hunde zum Einsatz. Im Gehorsamsteil galt es zu zeigen, dass Hund und Hundeführerin eine Einheit bilden und sich blind verstehen. Ebenso wird bewertet, ob der Hund entspannt durch Gruppen von Menschen und anderen Hunden läuft oder sich von einer fremden Person tragen lässt. Nach zwei Stunden Gehorsamsteil war klar: Bei den Hunden aus dem Rems-Murr-Kreis gab es nichts zu beanstanden und alle Teams durften weitermachen - und in den Wald. Ein toller Zwischenerfolg!

Im Wald mussten Hund und Hundeführerinnen ein festgelegtes Gebiet absuchen und die dort im Vorfeld versteckten Personen finden. Hierfür muss eine Taktik überlegt werden, um effektiv ans Ziel zu gelangen. Ist die Versteckperson gefunden, muss Erste Hilfe geleistet werden. In Coronazeiten erfolgte dies mit Abstand und mündlich.

Da keine Begleitpersonen und Gäste erlaubt waren, warteten die Kollegen und Kollegen zuhause fieberhaft auf die Ergebnisse. Als dann nach und nach klar wurde, dass alle fünf Teams bestanden hatten, war die Freude bei allen Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführern, die fleißig die Daumen gedrückt hatten, sehr groß! Die Rettungshunde waren top ausgebildet und konnten dies auch bei der Prüfung unter Beweis stellen. Wir freuen uns!

Wusstest Du, dass

  • die Prüfung alle 24 Monate wiederholt werden muss?
  • das Team nur sechs Versuche hat, eine Prüfung zu bestehen?
  • die Teams acht Stunden in der Woche trainieren, um irgendwann die heiß ersehnte Plakette zu bekommen?

Frisch geprüfte Hundeteams in Kernen sind Alex und Ella, Susi und Don, Denise und Flocke, Andrea und Sam und sowie aus Stuttgart Kristina mit Calli.

 

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news-257 Thu, 01 Apr 2021 09:15:46 +0200 Ein Jahr Notarztwache Welzheim: Gemeinsam schneller vor Ort https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ein-jahr-notarztwache-welzheim-gemeinsam-schneller-vor-ort.html Seit Ende März 2020 ist in Welzheim ein Notarzt stationiert. „Die Patienten profitieren davon, dass nun ein komplettes Team bestehend aus Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug zügig am Notfallort eintrifft“, sagt René Demisch von der DRK-Rettungswache in Welzheim. Mehr als 35.000 Einsatzkilometer hat das neue Notarzteinsatzfahrzeug in einem Jahr zurückgelegt, „und das nur in Kurzstrecke“, sagt Rettungswachenleiter René Demisch. Täglich rückt das Team an Bord des Notarzteinsatzfahrzeugs in Welzheim aus, um gemeinsam mit der Besatzung des Rettungswagens Menschen zu helfen. Etwa eine Minute nach der Alarmierung öffnen sich die Tore und Rettungswagen und Notarzt mit jeweils zwei Rettern an Bord verlassen die Wache. 24 Stunden am Tag ist die Wache besetzt und in weniger als acht Minuten sind unter anderem Gemeinden wie Alfdorf und Kaisersbach zu erreichen.

Notfallrettung im Nordosten optimiert

Unter anderem die Welzheimer Wache wurde erweitert, weil der Bereichsausschuss im Rettungsdienstbereich Rems-Murr nach einem Gutachten entschieden hatte, den Rettungsdienst im Landkreis massiv auszubauen. Der Versorgungsbereich im Nordosten des Landkreises wurde aufgeteilt. Die bisherige Notarztwache in Althütte wurde Ende 2019 nach Murrhardt verlegt und die Rettungswache Welzheim in 2020 um einen Notarztstandort erweitert, denn in Murrhardt und Welzheim passieren die meisten Notfälle. „Nach knapp eineinhalb Jahren können wir festhalten: Mit den umgesetzten Maßnahmen haben wir die Notfallrettung im Nordosten optimiert“, sagt DRK-Rettungsdienstleiter Marco Flittner. „Die Kostenträger – die gesetzlichen und privaten Krankenkassen – Landkreis und Leistungserbringer wie das DRK haben die richtigen Schlüsse aus dem Gutachten gezogen.“ Vor allem im ländlichen Raum hatten lange Anfahrtswege in der Vergangenheit immer wieder zu längeren Eintreffzeiten geführt, vor allem bei Notarzteinsätzen. Neben Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach und Rudersberg sind nun auch Walkersbach, Haubersbronn, Plüderhausen und Urbach deutlich schneller zu erreichen. Welzheim erhielt ein neues Notarzteinsatzfahrzeug auf Basis eines Audi Q5, ausgestattet mit modernster Medizin- und Fahrzeugtechnik. „Wir haben die Chance genutzt und ein neues Fahrzeugkonzept entwickelt“, so René Demisch. Die notfallmedizinische Grundausstattung sowie die medizinisch-technische Ausstattung wurden so im Fahrzeug angeordnet und untergebracht, dass je nach Notfall alle Geräte und Materialien mit wenigen Handgriffen zu erreichen sind und keine Zeit verloren geht.

Notfallmedizinische Expertise gebündelt

Den Notarztstandort schnell zu realisieren, das bestehende Gebäude wurde um einen Anbau in Modulbauweise als Provisorium ergänzt, war ein Kraftakt, sagt René Demisch. „Der Bau ist nicht nur zweckmäßig und funktional, sondern bietet auch einen Wohlfühlfaktor. Der Notarzt hat ein komplettes Apartment mit Badezimmer, Mini-Küche sowie Büro.“ Die Erweiterung habe die Welzheimer Wache aufgewertet. Vor Ort ist jetzt die notfallmedizinische Expertise gebündelt. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen werte den Arbeitsalltag auf.

Ein komplettes Team, Notarzt und Rettungswagen, trifft nun zeitnah ein und versorgt die Patienten zügig und höchst effizient. Wenn es notwendig ist, begleitet der Notarzt an Bord des Rettungswagens, der dann zu einer „rollenden Intensivstation“ wird, den Patienten ins Krankenhaus. Das Notarzteinsatzfahrzeug bringt den Notarzt anschließend wieder zurück zur Rettungswache – oder direkt zum nächsten Einsatz. Wenn Menschen dringend einen Notarzt benötigen, weil sonst mit schwersten medizinischen Schäden zu rechnen ist, rückt dieser zusätzlich mit aus, sagt René Demisch. Vom Herzinfarkt bis zum schweren Unfall reicht das Spektrum. Bei rund 15 von 100 Einsätzen ist dies der Fall. Der neue Standort Welzheim verkürzt die Eintreffzeit am Notfallort und erhöht damit die Chance, dass Patienten ohne Folgeschäden überleben.

„Rettungsdienst ist immer Teamarbeit“

Ein Notfallsanitäter fährt das Notarzteinsatzfahrzeug. Dieser hat eine zusätzliche Ausbildung in Einsatztaktik und Führung und leitet den Einsatz, bis – dies gilt bei größeren Einsätzen – der Organisatorische Leiter Rettungsdienst als übergeordnete Führungskraft eintrifft. „Rettungsdienst ist immer Teamarbeit“, sagt René Demisch. Ein Notarzt könne die Patienten am Notfallort nicht alleine versorgen. „Sie brauchen gut ausgebildete Notfallsanitäter an ihrer Seite, damit die Patientenversorgung optimal gewährleistet ist“, erläutert der Wachenleiter. Ein Einsatz bindet das Notarzteinsatzfahrzeug im Durchschnitt rund zwei Stunden. Vor und nach den Einsätzen checkt der Notfallsanitäter das Fahrzeug, überprüft die Geräte auf Funktion und Vollständigkeit, schaut nach den Medikamenten und desinfiziert und reinigt das Fahrzeug. Einsatzberichte müssen ebenfalls verfasst werden.

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news-256 Tue, 30 Mar 2021 11:24:22 +0200 Der Nachwuchs zeigt beim Malwettbewerb wie Helfen geht https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-nachwuchs-zeigt-beim-malwettbewerb-wie-helfen-geht.html Am 11. Februar ist der Tag des Notrufs. Der DRK-Kreisverband hatte den Nachwuchs in diesem Jahr aufgerufen, am Schreib- und Malwettbewerb des DRK im Rems-Murr-Kreis teilzunehmen. Passend zur 112 wurden nun die besten 11 Einsendungen ausgewählt und die Kinder erhielten einen Preis.

Das DRK im Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche für Erste Hilfe und Hilfsbereitschaft zu sensibilisieren und zu begeistern. Bei einem Wettbewerb konnten sie nun zeigen, was sie gelernt haben – und dabei kreativ werden. Worum ging es? In einer kurzen Bildergeschichte hat sich Jonas beim Inlineskaten verletzt. Seine Freunde kommen gleich angelaufen, um ihm zu helfen. Aber wie? Zum Glück ist die Geschichte nur eine von vielen Beiträgen aus der neuen Arbeitshilfe für Lehrkräfte im Juniorhelferprogramm des DRK. Nina Siegle, Pädagogin im Jugendrotkreuz des Kreisverbandes Rems-Murr e.V., hat sie verfasst.

In den Einsendungen mit bunten Bildern und tollen Geschichten schreiben die Kinder, wie sie Jonas helfen würden: Seine Freunde könnten die Eisverkäuferin bitten, den Rettungsdienst zu alarmieren. Jemand könnte im Haus nebenan Hilfe holen und andere sollten Jonas trösten und Erste Hilfe leisten. Denn bestimmt befindet sich in der Eisdiele etwas, mit dem sie Jonas Verletzung nicht nur kühlen könnten. „Die jungen Künstlerinnen und Künstler haben uns wunderschöne gemalte und geschriebene Werke geschickt. Wir sind begeistert, wie viel Mühe sich die Kinder gemacht haben und wie liebevoll ihre Einsendungen sind“, freut sich Jugendreferentin Heidrun Hellmuth.

Die Jury, bestehend aus der Kreisjugendleitung des JRK mit Christoph Gabler und Philip Falliano hat die elf Gewinnerinnen und Gewinner nun ausgezeichnet. „Die eingesendeten Geschichten und Bilder zeigen, dass bereits Grundschulkinder und sogar Vorschulkinder wissen, wie sie Notsituationen Hilfe holen und adäquat helfen können“, betonen die Verantwortlichen des JRK. Das habe der Wettbewerb deutlich gemacht. Alle Teilnehmer erhielten unter anderem einen Playmobil-Retter im DRK-Look und einige Infos zum Jugendrotkreuz. Dank zahlreicher Angebote des DRK und der Ortsvereine werden jedes Jahr Hunderte Kinder angeleitet, Hilfe zu leisten, betont die Kreisjugendleitung.

Info:

Neben Mal- und Schreibwettbewerbe bietet das JRK noch vieles mehr für Kinder und Jugendliche. Sobald es wieder möglich ist, können sich Kinder ab 6 Jahren in JRK-Gruppenstunden in den Ortsvereinen treffen. Gemeinsam Spaß erleben beim Spielen, Basteln und Kochen, kompetent Erste Hilfe leisten und sich für andere, die Hilfe benötigen einsetzen: Das sind einige Themen der JRK-Gruppenstunden. Für Grundschulen gibt es das Juniorhelferprogramm, in Kindergärten verschiedene Kurse für die Kleinsten – und noch vieles mehr. Weitere Informationen und einen Downloadbereich für Kinder finden Interessierte hier.

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news-255 Wed, 24 Mar 2021 09:43:49 +0100 Neue Fahrzeuge für unseren Krankentransport in Backnang und Waiblingen https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/neue-fahrzeuge-fuer-unseren-krankentransport-1.html Zwei Neue für den Krankentransport! An unseren Rettungswachen in Waiblingen und Backnang stehen ab sofort zwei niegelnagelneue DRK-Ford.
Besonders wichtig: Die neuen Fahrzeuge bieten mehr Komfort für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein elektronisches Fahrerassistenzsystem ist an Bord. Weil die Wagen deutlich höher als ihre Vorgänger sind, können unsere Mitarbeiter hinten stehen. Das Trittbrett fährt automatisch ein und aus. Das Licht im Patientenraum kann gedimmt werden - und nachts ist hinten Blaulicht möglich - oben auf dem Dach natürlich auch. Auch unsere Patienten genießen den vollen Komfort. Allzeit gute Fahrt für unser fleißiges Team vom DRK.

Info:

Der DRK-Kreisverband ist im Landkreis der größte Anbieter von Krankentransporten. Unsere Krankentransportwagen (KTW) sind täglich für Sie im Einsatz. Hochbetrieb herrscht an den Standorten in Schorndorf, Backnang und Waiblingen zwischen 8 und 15 Uhr. Rund 20 000 Fahrten führen unsere Mitarbeiter pro Jahr durch.

Krankentransporte sind alle Transporte von Patienten, die nicht durch Rettungswagen durchgeführt werden müssen. Vor allem sind es Fahrten von nicht gehfähigen Patienten, die deshalb nicht mit dem Taxi erfolgen können, in Kliniken, Ambulanzen oder Arztpraxen. Aber auch Fahrten nach einem Klinikaufenthalt nach Hause gehören zum Aufgabengebiet.
Falls ein Krankentransportwagen benötigt wird, kann dieser unter der Nummer 19222 angefordert werden.

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news-254 Wed, 03 Mar 2021 10:58:00 +0100 Gelingt nach dem Ende des Lockdowns der Neustart bei den Gesundheits- und Familienangeboten des DRK? https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/gelingt-nach-dem-ende-des-lockdowns-der-neustart-bei-den-gesundheits-und-familienangeboten-des-drk.html Hunderte Menschen im Kreis besuchen wöchentlich die Gesundheitsprogramme und Angebote für Familien des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in den Ortsvereinen Angebote wie Wassergymnastik, Seniorennachmittage, Yoga, Eltern-Baby-Kurse fast vollständig zum Erliegen gekommen. „Mitte März wurden Hallen, Schwimmbäder etc. geschlossen. Es gab praktisch kaum noch geeignete Räumlichkeiten“, sagt Kreissozialleiterin Heike Steinicke. Der Kreisverband erstellte ein umfassendes Hygienekonzept, das den Übungsleiterinnen Sicherheit bot aber auch einen großen Mehraufwand abverlangte. Doch einzig in den Sommermonaten gab es mancherorts ein kurzes Comeback. „Rund 45 Übungsleiterinnen allein im Bereich Gymnastik warten darauf, wieder mit ihren Gruppen trainieren zu können“, sagt Heike Steinicke. Eine Frage beschäftigt sie daher seit Monaten: Gelingt ein Neustart?

Sie freut sich, dass zu den meisten Teilnehmern der Kurse der Kontakt gehalten werden konnte, sei es per Telefon, Post oder in Chatgruppen. „Alle Menschen brauchen Bewegung und soziale Kontakte, um fit zu bleiben“, betont Karin Gericke, Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim DRK Rems-Murr. Die Zwangspause betreffe viele ältere Menschen „körperlich und sozial“.

Beim DRK habe man geprüft, ob digitale Angebote eine Alternative sind, allerdings sei dies kurzfristig aus zeitlichen und organisatorischen Gründen für die Ehrenamtlichen nicht zu leisten. Manche befürchteten nun, dass Gruppen wegfallen könnten, weil die Teilnehmer nicht mehr kommen werden. „Unsere Stärke ist jedoch der Zusammenhalt der Gruppen“, hält Heike Steinicke dagegen. „Das DRK bietet keine anonymen Sportkurse, hier steht neben der Bewegung auch die Geselligkeit an erster Stelle“.

"Vielleicht gibt es ja einen Run auf die Angebote"

Karin Gericke ist daher optimistisch, was die Zukunft der Familien- und Gesundheitsangebote des DRK betrifft. „Ich denke, dass die meisten Menschen wieder loslegen wollen und unsere Angebote schnell wieder nachgefragt werden.“ Vielleicht gebe es ja einen Run auf die Angebote, weil sich Leute nach der Phase der Distanz wieder gemeinsam Sport machen oder sich ehrenamtlich und gesellschaftlich engagieren wollten.

Trotz ausgeklügelter Hygiene-Konzepte pausieren auch die beliebten Eltern-Baby-Kurse, bei denen die Begegnung der Eltern und Kinder im Vordergrund steht. Dort werden neue Kontakte geknüpft. Da die ElBa-Kurse vor allem durch Mund-zu-Mund-Propaganda der Eltern beworben werden, fehlt ein wichtiger Werbefaktor. „Das ist für alle ein herber Schlag“, sagt Karin Gericke.

Was in der Phase der Lockdowns ebenfalls pausiert sind Aus- und Fortbildungen. Es gebe einige Interessentinnen, die sich zur Übungsleiterin ausbilden lassen möchten. Das geht seit Monaten nicht – und vor Ort gibt es keine neuen Übungsleitungen. Denn um immer neue Angebote bieten zu können, sucht der Kreisverband stets interessierte Menschen, die eine fundierte und zertifizierte Ausbildung in den verschiedensten Bereichen machen wollen. Bereits während der vielschichtigen Ausbildung können angehende Übungsleiterinnen Kurse geben. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Ehrenamt attraktiv bleibt und unser Kursangebot ebenfalls alle Generationen anspricht, vor allem auch die Menschen 60plus“, sind sich Steinicke und Gericke einig. Das Ehrenamt biete Abwechslung vom durchgetakteten Alltag. Karin Gericke weiß: „Die Menschen haben eine soziale Ader, die wollen sich einbringen, gesellschaftlich und auch für ältere.“ Das sei attraktiv genug, diese Menschen für sich zu gewinnen. „Als Übungsleiter tun sie etwas Gutes und bleiben selbst fit!“

„Sozialarbeit ist DRK ohne Blaulicht"

Auch die DRKlerinnen stellen sich nicht nur aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie immer häufiger die Frage, wie das Ehrenamt in Zukunft aussehen muss. Corona biete nun die Möglichkeit, abseits des Tagesgeschehens neue Wege zu gehen. Sicherlich werde es langfristig mehr digitale oder hybride Angebote geben, doch wolle man beim DRK auch weiterhin auf die Praxis setzen, auf gemeinsamen Sport und Austausch. Das DRK habe einen guten Ruf, die Ausbildung der Übungsleitungen sei hervorragend und die Sozialarbeit seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil des Roten Kreuzes. Das gehe manchmal etwas unter. „Sozialarbeit ist DRK ohne Blaulicht – und sehr wichtig für unsere Ortsvereine“, betonen Steinicke und Gericke.

Wer Interesse an den Angeboten des DRK hat, kann sich gerne hier (Familien) oder hier (Gesundheitsprogramme) informieren. Fragen beantwortet gerne auch Karin Gericke unter 07191 953691 oder per Mail: Karin.gericke(at)drk-rems-murr.de
Gerne können Sie sich auch bei unseren Ortsvereinen informieren.

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news-253 Wed, 03 Mar 2021 09:32:22 +0100 Mit "Bandit Corona II" nachgelegt! - JRK-Pädagogin schreibt eine lehrreiche „Geschichte übers Impfen“ https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/mit-bandit-corona-ii-nachgelegt-jrk-paedagogin-schreibt-eine-lehrreiche-geschichte-uebers-impfen.html „Endlich“, sagt Heidrun Hellmuth und strahlt. Seit ein paar Tagen dürfen die Jugendreferentin und die JRK-Pädagogin Nina Siegle wieder einige Kindergärten besuchen und ihre Erste-Hilfe und Hygiene-Kurse anbieten. Doch die Zeit des Lockdowns haben sie genutzt: Es wurden Pläne geschmiedet. Und es gibt ein neues Buch! Autorin Nina Siegle hat den Nachfolger zu ihrem „Bandit Corona“ geschrieben. „Omas Makro bekommt Hilfe – eine Geschichte übers Impfen“.

„Wegen des Lockdowns konnten wir nicht in Kindergärten und Schulen fahren. Ich wollte den Kindern dennoch erklären, was hier gerade vor sich geht mit den Corona-Schutzimpfungen“, erläutert Nina Siegle. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, schrieb und malte. Entstanden ist eine Geschichte, die Grundschulkindern sehr anschaulich erläutert, was bei einer Impfung im Körper eines Menschen abläuft. Sie schildert, wie Pauls Oma eine Schutzimpfung erhält. „Die Impfung hilft meinem Körper, mit dem Virus fertig zu werden“, sagt die Oma zum Enkel. Nach dem Impftermin schlägt dann die große Stunde von Oma Körperpolizei. Nina Siegle beschreibt mit Wörtern und Bildern, welche Prozesse die Impfung im Körper auslöst und wie die Makrophagen, einer von ihnen ist Buch-Held Makro, die Krankheitserreger bekämpfen.

Die Pädagogin weiß, dass viele Kinder an biologischen Vorgängen interessiert sind. „Die Kinder wollen ihre Lebenswelt verstehen“, sagt sie. Und ihr Anspruch als Pädagogin und als Autorin sei, diese Lebenswelt mit einfach Worten und Bildern zu erklären.

Beeindruckt hat sie ein Zweitklässler, der vor dem zweiten Lockdown die Impfung beschrieben hat, vielleicht die Initialzündung für das zweite Kinderbuch. Man müsse doch der Körperpolizei nur zeigen, wie der Corona-Virus aussieht, habe der Junge gesagt. „Das ist genau der Gedanke der Impfung! Von einem Zweitklässler formuliert!“ Nina Siegle war beeindruckt und motiviert, dazu das passende Buch zu liefern.

„Es gibt auch Kinder, die Angst vor Corona haben. Mit dem Buch will ich ihnen Hoffnung geben, dass es bald wieder besser werden wird“ – nicht nur für ihre Großeltern, sondern hoffentlich für alle. „Wir sind dem Virus nicht hilflos ausgesetzt“, sagt Nina Siegle.

In ihrem „kleinen Lexikon für Schlaumeier“ erläutert sie nach der Geschichte dann noch einige Stichworte wie Antikörper, Immunsystem und mehr. Mit dem Lexikon und der Geschichte mit den passenden Bildern, es gibt auch eine zweite Ausmalversion, können Eltern, Lehrer oder Erzieherinnen dann gemeinsam mit dem Nachwuchs das Buch lesen und im Anschluss über Corona, Hygiene und die Impfungen sprechen. „Es ist eher ein Buch zum Vorlesen. Zielgruppe sind Grundschulkinder.“

Die können dann gemeinsam mit der Lehrkraft nachvollziehen, wie der Körper mit seinen Briefen, Bauanleitungen und Zellfabriken das Corona-Virus austrickst. Strenge Kritiker - wie ihre Mutter - und Freunde haben das Buch gelesen und für gut befunden, sagt Nina Siegle und lacht. Auch wir vom DRK sind uns sicher, dass auch der zweite Bandit Corona ein großer Erfolg für die Kleinen wird – und die Großen! Denn viel Spaß beim Lesen werden auch Erwachsene haben!

Das Kinderbuch „Bandit Corona II – Omas Makro bekommt Hilfe“ kann kostenlos auf der Homepage des DRK Rems-Murr heruntergeladen werden. Diese „Geschichte übers Impfen“ gibt es auch als Ausmalversion für die Kleinen.

Die Bücher können Sie hier herunterladen.

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news-252 Fri, 26 Feb 2021 17:47:56 +0100 Der DRK-Impftruck steht in den Startlöchern! https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-drk-impftruck-steht-in-den-startloechern.html Das DRK in Deutschland verfügt über 4 mobile Arztpraxen. Beeindruckende 33 Tonnen wiegt die sogenannte „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“ kurz MMVe. Unter anderem in Notlagen soll sie die ärztliche Grundversorgung sicherstellen. In den kommenden Wochen wird die die MMVe im gesamten Kreisgebiet als Impftruck zum Einsatz kommen. Der DRK-Kreisverband Rems-Murr hat sich gemeinsam mit dem Landkreis dafür eingesetzt, den Truck in den Rems-Murr-Kreis zu holen, um das Impfangebot im Kreis auszubauen. Im Impftruck befinden sich eine voll ausgestattete Arztpraxis mit mehreren Räumen – Platz genug für zwei Impfstraßen. Das Angebot richtet sich an die über 80jährigen, die nicht ins Kreisimpfzentrum kommen können. Ab dem 2. März macht sich der Impftruck auf in die Städte und Gemeinden im Kreis. Ehrenamtliche Kräfte des DRK sichern die Impfaktionen sanitätsdienstlich ab und sind für die Nachbetreuung zuständig.

Kreisgeschäftsführer Sven Knödler: "Seit mehr als einem Jahr kämpft unser DRK-Kreisverband gegen die Folgen der Corona-Pandemie. Impfungen spielen dabei eine wichtige Rolle beim Schutz von Personengruppen, die beispielsweise durch ihren Beruf, durch das Alter sowie durch bestimmte Grunderkrankungen oder Lebenslagen besonders gefährdet sind. Wir freuen uns, dass der DRK-Landesverband Baden-Württemberg nach unserer Anfrage den Menschen im Rems-Murr-Kreis die Mobile Medizinische Versorgungseinheit zur Verfügung stellt. Helferinnen und Helfer des DRK-Rems-Murr werden das Personal des Impftrucks im Rahmen der Nachbetreuung und bei der sanitätsdienstlichen Absicherung unterstützen.“ Landrat Dr. Richard Sigel betont: Mit dem Impftruck könne man bei der Immunisierung der älteren Bevölkerungsgruppen nun richtig Gas geben, „wir wollen keinen Tag verlieren!“, sagt er. Das Sozialministerium unterstützt das Projekt mit Impfstoff und Personal aus dem Zentralen Impfzentrum im Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart.

Wichtiger Hinweis zur Anmeldung:

Die Bürgerinnen und Bürger werden in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde über ihr Rathaus informiert, wann der Impftruck in den Ort kommt und wie man sich zum Termin anmeldet - etwa über die Homepage der Kommune. Bis dahin bitten wir Bürgerinnen und Bürger um Geduld. Bei den ersten Terminen je Kommune werden nicht alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren zum Zug kommen können. Es ist jedoch geplant, dass jede Kommune mehrfach angefahren wird.

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news-250 Fri, 12 Feb 2021 11:45:05 +0100 Voraussichtlich ab dem 08. März können wir wieder Erste Hilfe-Kurse anbieten https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/voraussichtlich-ab-dem-08-maerz-koennen-wir-wieder-erste-hilfe-kurse-anbieten.html Nachdem unser Erste-Hilfe-Programm nun bereits zum zweiten Mal Corona-bedingt pausieren musste, gehen wir aktuell davon aus, dass wir ab Montag, 08. März 2021 wieder mit unserem bewährten Erste Hilfe-Programm starten können. Sowohl in unserer Kreisgeschäftsstelle als auch in den Räumlichkeiten unserer Ortsvereine, sofern groß genug für die aktuellen Vorgaben, finden dann vorrausichtlich wieder Kurse statt. Individuelle Hygienekonzepte sorgen kreisweit für maximale Sicherheit. Interessierte können sich daher aktuell wieder für Erste-Hilfe-Kurse beim DRK-Kreisverband Rems-Murr e. V. und bei DRK-Ortsvereinen anmelden.

Individuelles Hygienekonzept für die Breitenausbildung

Corona-bedingt finden die Kurse entsprechend den geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen in etwas abgewandelter Form statt. Das DRK bietet ein sicheres und gleichzeitig lehrreiches und immer noch praxisorientiertes Ausbildungsangebot - resultierend aus dem individuellen Hygienekonzept für die Breitenausbildung.

Die Teilnehmeranzahl wurde verringert, Desinfektion wird noch größer geschrieben als üblich und die Übungen wurden angepasst. Es wird weniger am Menschen und mehr an Puppen gearbeitet und mehr vorgeführt. Da nicht alle Handgriffe trainiert werden können, maximal sollen zwei Personen beteiligt sein, wird es häufiger Fallbeispiele geben. Wo früher mehrere Personen zusammengearbeitet haben, Reanimation und Einsatz des Defibrillators, wird nun an mehreren Übungspuppen oder nacheinander gearbeitet. Die Gruppe wird häufiger getrennt, um in kleinen Teams bei großen Abständen effektiver arbeiten zu können. „Wir wollen trotz Corona abwechslungsreich arbeiten“, versprechen die Ausbilder. „Uns ist wichtig, dass die Leute bei der Sache bleiben. Das tun sie nur, wenn der Kurs interessant gestaltet wird“. Es wird also keinen Corona-bedingten Frontalunterricht geben. Vor und nach dem Betreten des Lehrgangsraumes und nach Übungen ist das Waschen und Desinfizieren der Hände sowie von Übungsmaterial Pflicht.

Ein generell umsichtiges sowie rücksichtsvolles Verhalten ist oberstes Gebot

Wer Krankheitssymptome aufweist, darf nicht am Kurs teilnehmen. Die Ausbildung in Erster Hilfe ist zum Schutz aller Beteiligten nur mit FFP2-oder medizinischen Masken gestattet, sowohl in den Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e. V. als auch der Ortsvereine. Einmal-Handschuhe werden für die Übungen zur Verfügung gestellt. Die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern gilt es einzuhalten.

Ein generell umsichtiges sowie rücksichtsvolles Verhalten ist in diesem Zusammenhang oberstes Gebot. Wir verweisen auf die Husten-Nies-Etikette sowie auf die richtige Händehygiene. Für die umfangreiche Desinfektion der Kursmaterialien sorgt das DRK. Der Kreisverband ist dazu verpflichtet, die Kontaktdaten der Teilnehmer in einer separaten Liste zu erfassen. Diese Liste dient bei einer entsprechenden Infektion zum Nachvollzug der Kontaktkette und daher zur Sicherheit der Kursteilnehmer.

Die Anpassung des Ausbildungsprogramms an die Corona-Krise bedeutet für das DRK einen erheblichen organisatorischen und materiellen Mehraufwand. Wir bemühen uns, Ihnen unsere gewohnte Qualität an Ausbildung bieten zu können. 

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news-242 Mon, 18 Jan 2021 08:19:31 +0100 Ehrenamt im Fokus: 2000 Jahre Einsatz für das DRK https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ehrenamt-im-fokus-2000-jahre-einsatz-fuer-das-drk.html 2020 konnte es keinen DRK-Ehrungsabend geben. Nun hat sich der Kreisverband auf andere Art bei seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankt. Der DRK-Ehrungsabend ist ein geselliger Abend mit Showeinlage. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem Kreis treffen sich, tauschen sich aus. Sie und ihre Leistung für die Mitmenschen stehen im Mittelpunkt. Es wird viel gelacht – und gelobt. Dieses beliebte Event des DRK Rems-Murr musste 2020 Corona-bedingt ausfallen – wie so viele andere Veranstaltungen. Das DRK hat sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil einer weltweiten Gemeinschaft und regional sehr stark verwurzelt. Die Mitglieder der 26 Ortsvereine unterstützen ihre Mitmenschen und helfen ihnen. Sie engagieren sich in ihrem Ortsverein für ihre Heimat und ihren Landkreis. Die Ehrenamtlichen sind Leistungsträger – nicht nur bei Einsätzen und Sanitätsdiensten. Sie sind als Gruppen- und Übungsleiter aktiv und bilden Menschen aus. Sie bieten Gymnastik und Yoga sowie Erste Hilfe-Angebote in Kindergärten und Schulen an. Übungsleiter besuchen Senioren, die Gesellschaft suchen. Das Rote Kreuz bildet Babysitter aus und ehrenamtliche Expertinnen stehen Eltern und Senioren mit vielen Angeboten zur Seite.

Größtmögliche Sicherheit für unsere Beschäftigten und unsere Kunden

Auch die hauptamtlichen Mitarbeiter haben 2020, in dem der Fokus vor allem auf der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie lag, überragende Arbeit geleistet. „Es ist uns gemeinsam gelungen, frühzeitig infektionsschützende Maßnahmen einzuleiten, die unsere Mitarbeiter konsequent umgesetzt haben. Damit haben wir die größtmögliche Sicherheit für unsere Beschäftigten gewährleistet und gleichzeitig das Wohl unserer Kunden und Patienten im Blick gehabt“, bedankt sich DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler.

 

„Sowohl unsere Ehrenamtlichen als auch unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Spezialisten mit Herz. Im Alltag und besonders auch im Notfall ist auf sie Verlass“, betont DRK-Präsident Dr. Richard Sigel. Auch wenn das Corona-Virus das DRK vor Herausforderungen stellt, neue Hygienekonzepte notwendig macht und Abläufe ständig angepasst werden müssen, haben alle Menschen, die sich für das DRK engagieren, erneut ihren großen Wert für die Gesellschaft demonstriert. Als Beispiele nannte Dr. Richard Sigel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Sozialarbeit und der Pflege sowie den Einsatz der Ehrenamtlichen im Corona-Schnelltestzentrum. „Für einen Moment wollen wir das Scheinwerferlicht auf unsere Mitarbeiter, Helfer, Unterstützer, Kümmerer, Tröster und Anpacker werfen, um ihr herausragendes Engagement zu würdigen.“

"Verbundenheit und Solidarität mit unserer Heimat"

Für ihren Einsatz für die Region bedankt sich das DRK in diesem Jahr mit Gutscheinen aus der Region. Die diesjährigen Jubilare und Trägerinnen und Träger der DRK-Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. sowie langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Remstal-Gutscheine, die sie bei rund 130 Gastronomie- und Weinbaubetrieben sowie einigen Kultur- und Freizeitanbietern im Remstal einlösen können. Statt eines großen Events können die Geehrten nun im kleinen Kreis ihre Auszeichnung genießen. „Damit setzen wir als Rotes Kreuz im Rems-Murr-Kreis ein weiteres Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit unserer Heimat“, so Präsident Dr. Richard Sigel.

Stellvertretend für den großartigen Einsatz aller Kräfte des DRK im Kreis dankte Präsident Dr. Richard Sigel besonders DRK-Kreisbereitschaftsleiter Heiko Fischer für sein herausragendes Engagement. Heiko Fischer ist einer von acht Ehrenamtlichen, die 2020 mit der DRK-Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes ausgezeichnet wurden. Wie so viele andere Rotkreuzler packt Heiko Fischer mit an, hilft, gestaltet, organisiert und geht voran, will Dinge besser machen, so Dr. Sigel. „Persönlichkeiten und Fachkräfte wie Heiko Fischer an Bord zu haben, ist für unsere Hilfsorganisation von unschätzbarem Wert, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, im Notfall zu helfen, gesellschaftlich aktiv zu sein und ein breites Angebot für alle Menschen zu machen.“

Das DRK steht auf einem breiten Fundament

„Wir haben langjährige verdienstvolle Mitglieder wie Ilse Blessing, Heide Hofmann, Magdalena Tschismar und Waldemar Weidner ausgezeichnet“, bedankt sich Sven Knödler. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr auch vier jüngere Helfer, die teils schon seit fast 20 Jahren das Rote Kreuz tragen, für ihre großartigen Verdienste auf Orts- und Kreisverbandsebene auszeichnen können. Neben Heiko Fischer sind dies Christoph Gabler, Martin Maier und Michael Filippi jr.“ Dies zeige das breite Fundament, auf dem das DRK steht, so Knödler. „Wir sind im und für den Kreis aktiv und hier tief verwurzelt. Das macht uns stolz.“

Der DRK-Kreisverband bedankt sich bei 57 Menschen, die sich für ihren DRK-Ortsverein und ihren Landkreis einbringen. Zusammen bringen sie es auf rund 2000 Dienstjahre. Außerdem wurden mehr als 40 hauptamtliche Mitarbeiter für ihr Dienstjubiläum und ihre wertvolle Arbeit für das DRK ausgezeichnet.

Der Kreisverband Rems-Murr bedankt sich bei:

Für 25 Jahre: Tobias Göbel, Axel Borsdorf, Katharina Thiem, Alexander Schäfer, Katja Kreuzer, Silvia Steininger, Corinna Steininger, Elke Bärlin, Inge Mayer, Klaus Schwaderer, Ulf Schmid, Jan Mahne, Andreas Esters, Gernot Hausmann, Nina Kramer, Alexandra Wagenknecht.

Für 30 Jahre: Michael Kunz, Simone Hausmann

Für 35 Jahre: Iris Schoch, Thorsten Schubert, Renate Keller, Margarete Sauerzapf, Brigitte Walz, Sybille Fezer, Karin Nachtrieb

Für 40 Jahre: Klaus Hans Otto Käfer, Uwe Schoch, Maria Grokenberger, Werner Steininger, Rüdiger Nossol, Heike Steinicke, Ute Bauer, Erika Lenz, Jochen Reinhardt

45 Jahre: August Weiss, Dieter Kollross, Dietmar Walter, Dr. Konrad Scherer

Für 50 Jahre: Karl Knödler, Walter Kolb, Josef Herbert, Jürgen Bähne, Hermann Idler

Für 55 Jahre: Horst Heinrich, Annemarie Lipps

Für 60 Jahre: Rolf Metzger, Wolfgang Dietrich, Siegfried Idler, Martha Daum

Für 70 Jahre: Magdalena Tschismar


Die DRK-Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. erhielten:

Ilse Blessing, Michael Filippi jr., Heiko Fischer, Christoph Gabler, Heide Hofmann, Martin Maier, Magdalena Tschismar und Waldemar Weidner.

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news-241 Fri, 15 Jan 2021 10:15:00 +0100 Corona-Schutzimpfung: DRK bietet kreisweiten Fahrservice für ältere und hilfsbedürftige Menschen an https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/corona-schutzimpfung-drk-bietet-kreisweiten-fahrservice-fuer-aeltere-und-hilfsbeduerftige-menschen-an.html Am 22. Januar beginnen im Rems-Murr-Kreis die Schutzimpfungen gegen COVID-19. Der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. bietet für Personengruppen, die Hilfe bei der Beförderung benötigen, einen Fahrdienst zum Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Rundsporthalle Waiblingen an. Bei Bedarf begleiten die speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mobilen Dienste des DRK-Kreisverbandes die zu impfende Person auch bis ins Impfzentrum und sorgen somit für einen sicheren Besuch und bringen die Menschen anschließend auch wieder nach Hause. Das Angebot gilt für den gesamten Kreis. Die Außenstellen der Mobilen Dienste befinden sich in Backnang, Murrhardt und Weinstadt, dort können sich Interessierte über das Angebot informieren.

"Wir hoffen, mit diesem kleinen Beitrag die Pandemiesituation zu verbessern"

„Dies ist ein besonderer Service für impfberechtige Senioren, die Unterstützung bei der An- und Rückfahrt zum Impfzentrum benötigen sowie für hilfsbedürftige Menschen“, erläutert Utz Bergmann, Leiter Sozialarbeit beim DRK Rems-Murr. „Wir wollen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, eine rasche und sichere Beförderung und somit einen Besuch des Impfzentrums ermöglichen.“ Die Impfung sei das zentrale Instrument für die Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Wir hoffen, mit diesem kleinen Beitrag die Pandemiesituation zu verbessern. Als DRK können wir gewährleisten, dass bei der Beförderung alle Hygienevorschriften eingehalten werden“, so Bergmann weiter.

Die Fahrerinnen und Fahrer kennen die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Die modernen Spezialfahrzeuge ermöglichen auch Rollstuhlfahrern praktisches und bequemes Reisen - ohne mühsames Umsetzen und ohne Unterbringungsprobleme für den Rollstuhl. Das Angebot richtet sich an körperbehinderte und geistig behinderte Menschen sowie Personen, die aufgrund notwendiger Unterstützung keine öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis benutzen können.

Infos:

Sobald genug Impfstoff vorhanden ist, soll das Kreisimpfzentrum in der Rundsporthalle Waiblingen in Betrieb gehen. Voraussichtlich wird die Schutzimpfung gegen COVID-19 am 22. Januar beginnen. Weder das Landratsamt noch das Gesundheitsamt können Impftermine vergeben. Die Vergabe der Termine läuft ausschließlich und zentral über die Rufnummer 116 117 und die zugehörige Plattform www.impfterminservice.de. Das Landratsamt wird informieren, sobald das KIZ und die Anmeldung an den Start gehen. Die Terminvergabe für die Kreisimpfzentren (KIZ) startet einheitlich am 19. Januar.

Kontakt:


Mobile Dienste Backnang
Wanne 3/2
71522 Backnang
Ansprechpartner: Fabian Frasch
Tel.: 07191 88311
Fax: 07191 953690
mobiledienste.backnang(at)drk-rems-murr.de

Mobile Dienste Murrhardt
Steinberger Str. 2
71540 Murrhardt
Ansprechpartner: Dieter Söhnle
Tel.: 07192 3933
Fax: 07192 933965
mobiledienste.murrhardt(at)drk-rems-murr.de

Mobile Dienste Remstal
Großheppacher Str. 62
71384 Weinstadt
Ansprechpartner: Ronny Growe
07151 2002-69
Fax: 07151 8204985
mobiledienste.remstal(at)drk-rems-murr.de

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news-237 Mon, 11 Jan 2021 11:55:00 +0100 DRK mit Online-Schulungen: Tipps und Tricks gegen Viren und Co. https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-mit-online-schulungen-tipps-und-tricks-gegen-viren-und-co.html Seit Monaten sind Heidrun Hellmuth und Nina Siegle im ganzen Rems-Murr-Kreis unterwegs. Bis zum Dezember-Lockdown führten sie an Schulen und Kindergärten Hygiene-Schulungen durch. Nun bildet JRK-Pädagogin Nina Siegle gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. für Interessierte eine Online-Einweisung an, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Kreisverbände in Sachen Hygiene-Schulung auszubilden. Dann können sie als Hygienetrainerinnen und –trainer ebenfalls vor Ort aktiv werden. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr und des Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich der Schwerpunkt der Angebote des JRK beim DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. vom Thema Erste Hilfe auf Hygiene verschoben. „Tipps und Tricks gegen Viren und Co.“ heißt ihr Angebot. „Die Freude am Lernen und das eigene Erfahren der Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt“, sagt Nina Siegle. Spielerisch, mit Versuchen und vielen Aha-Effekten bringen die Mitarbeiterinnen vom DRK dem Nachwuchs näher, auf was es derzeit ankommt. Lehrreich und kindgerecht vermitteln die Mitarbeiterinnen, wie wichtig es beispielsweise ist, sich die Hände regelmäßig zu waschen und in die Armbeuge zu niesen.

„Anhand von Versuchen, beispielsweise mit unserem Schwarzlicht-Kasten, verstehen die Kinder wie man Hygiene-Maßnahmen richtig umsetzt“, sagt Nina Siegle. Die Kinder bekommen fluoreszierende Creme auf die Hände und verreiben sie. In dem Schwarzlichtkasten leuchten nun beim Betrachten die Stellen auf, wo sich diese Krankheitserreger verstecken könnten. „Das hat was Magisches, das macht den Kindern Spaß“, weiß die Pädagogin. Ihr Knowhow und ihre Begeisterung will die Pädagogin nun mit anderen Menschen teilen.

Je nach Alter passt Nina Siegle die Übungen und Versuche an die Gruppen an. Älteren Grundschülern zeigen sie auch, dass ein Mund-und-Nasen-Schutz auch Gefahren birgt, wenn sich bei mehrmaligen Gebrauch dort Bakterien einnisten. Nina Siegle, DRK Rems-Murr, Isabelle Bender, DRK Pforzheim-Enzkreis und Jovin Bürchner, DRK-Landesverband, haben über das Internet bereits mehr als 100 Interessierte aus anderen DRK-Kreisverbänden für dieses Projekt geschult.

Infos gibt es hier: https://www.juniorhelfer.com/hygiene

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news-216 Thu, 06 Aug 2020 11:41:11 +0200 Notarzt nun schneller vor Ort https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/notarzt-nun-schneller-vor-ort.html Die Notarztwache des DRK in Welzheim ist seit dem 30. März 2020 in Betrieb. Bereits zum 1. November 2019 wurde planmäßig der DRK-Notarztstandort in Althütte nach Murrhardt verlegt. Die Verlegung und der zusätzliche Notarzt in der Limesstadt haben die medizinische Lage im Nordosten des Landkreises bereits erheblich verbessern können.

Die medizinische Versorgung für alle Menschen im Nordosten des Landkreises hat sich erheblich verbessert. Die Inbetriebnahme der Notarztwache Welzheim im März stellt einen weiteren wichtigen Baustein dar, um die Notfallrettung im Rems-Murr-Kreis noch leistungsfähiger zu machen.

2019 hatte der Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Rems-Murr-Kreis entschieden, den Rettungsdienst im Landkreis massiv auszubauen. Unter anderem aus dem großen Bereich (Murrhardt, Althütte, Welzheim, Alfdorf) im Nordosten des Kreises wurden zwei Versorgungsbereiche mit jeweils einer Notarztwache. In diesen Versorgungsbereichen passieren die meisten Notfälle. Nun stehen direkt vor Ort Notarzteinsatzfahrzeuge bereit. Die Retter kommen schneller ans Ziel. Murrhardt ging bereits im November an den Start. Nach aufwendigen Planungen und Bauarbeiten, allein 600 Meter Datenkabel wurden verlegt, begann am 30. März um 7 Uhr die Schicht des Welzheimer Notarztes.

Das Fahrzeug verfügt über ein neues Ausstattungskonzept mit modernster Medizin- und Fahrzeugtechnik. Der Nachfolger für das bisher in Althütte stationierte Notarzteinsatzfahrzeug kann von Welzheim aus, im Verbund mit der Murrhardter Wache, viel effektiver eingesetzt werden. „Neben dem neuen Standort Welzheim bedeutet dies vor allem für den Bereich Richtung Alfdorf und Gschwend sowie den Norden des Rettungsdienstbereichs Schorndorf eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Einhaltung der Hilfsfrist”, so Rettungsdienstleiter Marco Flittner. „Mit den Standorten Welzheim und Murrhardt gelingt es uns, die komplette Notfallrettung in diesem Bereich zu optimieren, ohne dass es zu Verschlechterungen kommt.” Die Einsatzzahlen und Eintreffzeiten machten deutlich, dass mit der Verlagerung nach Murrhardt und der Neuinstallation in der Limesstadt die richtigen Schlüsse aus dem Gutachten gezogen worden sind. Der Wegfall des Notarzt-Standorts Althütte hat keine negativen Auswirkungen auf die rettungsdienstliche Versorgung vor Ort. Die Gemeinden Althütte und Kaisersbach werden bei Notfällen weiterhin schnell erreicht werden.

„Der Notarzt hat ein komplettes Apartment mit Toilette, Dusche, Mini-Küche sowie Büro – alles voll klimatisiert. Das hat hochwertigen Hotel-Charakter“, so René Demisch, Leiter der DRK-Rettungswache Welzheim. Neben Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach, Althütte und Rudersberg sind nun auch Walkersbach, Haubersbronn, Plüderhausen und Urbach deutlich schneller zu erreichen.

Die professionelle Aufbereitung des Strukturgutachtens und deren konsequente Umsetzung zeige die Qualität der regionalen Akteure und deren Arbeit, betont Sven Knödler mit Blick auf die Arbeit des Bereichsausschusses mit Unterstützung der Kostenträger, dies sind die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Auch dankt Knödler der benachbarten Geriatrischen Reha-Klinik Bethel Welzheim für die gute Zusammenarbeit.

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news-186 Wed, 01 Jan 2020 15:00:00 +0100 Das Rote Kreuz im Kreis auf einen Blick: Unsere Imagebroschüre https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/das-rote-kreuz-im-kreis-auf-einen-blick-unsere-imagebroschuere.html Endlich ist er da: Der neue Jahresbericht 2018, der keine Chronologie der Ereignise abbildet, sondern eine Imagebroschüre über das Rote Kreuz an Rems und Murr darstellt. Wenn Sie wissen wollen, was das DRK im Landkreis alles bietet, wie stark das Hauptamt ist und welche umfangreichen Angebote unser bärenstarkes Ehrenamt Kindern, Jugendlichen, Eltern, Familien, Senioren, Menschen mit Handicap, Pflegebedürftigen und vielen weiteren Menschen macht, dann investieren Sie ein paar Minuten und blättern oder scrollen Sie durch diesen Bericht. Unser Ehrenamt, unser Rettungsdienst, unser Krankentransport-, Leitstellen- und Pflege-Team sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich das verdient!

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