DRK Presseinformationen https://www.drk-rems-murr.de de DRK Fri, 27 Jan 2023 11:48:51 +0100 Fri, 27 Jan 2023 11:48:51 +0100 TYPO3 EXT:news news-357 Fri, 27 Jan 2023 11:12:01 +0100 Notfalldarstellung: Realistische Übungen sorgen für mehr Sicherheit https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/realistisch-uebungen-sorgen-fuer-mehr-sicherheit.html Kürzlich hat unsere Gruppe "Notfalldarstellung“ die Freiwillige Feuerwehr #Großerlach bei einer Übung unterstützt. Nachdem der DRK-Ortsverein Sulzbach dort einen Erste-Hilfe-Kurs angeboten hatte, ging es im Januar darum, das Gelernte auch praktisch umzusetzen. Daher schaute unsere Schmink- und Mime-Gruppe vorbei, denn mit ihrer Unterstützung werden die Übungen deutlich wertvoller.

Denn dann gelingt es, die Fallbeispiele realistischer und damit lehrreicher zu gestalten. Ein Fallbeispiel war ein Verkehrsunfall mit drei Verletzten. Feuerwehr-Gruppen holten die geschminkten Mimen aus den Fahrzeugen und versorgten sie, bis der Rettungsdienst eintraf. Mit geschulten Mimen gelingt es, die Szenarien sehr realistisch darzustellen.

So können beispielsweise hyperventilierende Personen dargestellt werden und auch unvorhergesehene Dinge passieren, auf die situativ reagiert werden muss. Auch Kopfverletzungen und die professionelle Helmabnahme bei Verletzten wurden trainiert.

„Wir wollen mit unserem Können alle Hilfsorganisationen im Bereich der Ausbildung und bei Übungen unterstützen, damit die Helfer nicht erraten müssen, was ihr Patient jetzt hat, sondern durch das Darstellen von Erkrankungen und Verletzungen ihm die Möglichkeit geben, so realistisch wie möglich üben zu können“, erläutert Irene Rieve, Leiterin der Gruppe Notfalldarstellung.

Kontakt: Irene.Rieve(at)drk-rems-murr.de

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news-356 Thu, 26 Jan 2023 15:54:55 +0100 Werbemaßnahmen des DRK Rems-Murr im Frühjahr 2023: Anrufe bei einigen Fördermitgliedern https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/werbemassnahmen-des-drk-rems-murr-im-fruehjahr-2023-anrufe-bei-einigen-foerdermitgliedern.html Das Deutsche Rote Kreuz ist dort, wo Menschen Hilfe benötigen - sei es nach einem Verkehrsunfall, einer Naturkatastrophe oder bei alleinlebenden Senioren. So unterschiedlich die Situationen sind, in denen Menschen Hilfe brauchen, so vielfältig sind auch die Aufgaben, die unsere ehrenamtlichen Helfer tagtäglich übernehmen.

Mit Ihrem jährlichen Förderbeitrag helfen Sie uns, unsere vielfältigen Aufgaben im Landkreis zu erfüllen. Sie unterstützen u.a. unsere wertvolle Tätigkeit im Rahmen des Bevölkerungsschutzes, unsere Jugendarbeit, das wichtige Engagement unserer Bereitschaften sowie unsere zahlreichen Angebote für Senioren und Familien. Ohne die Unterstützung unserer Fördermitglieder wäre dies nicht so umfassend möglich.

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Daher wird eine Aalener Vorwahl auf Ihrem Telefon angezeigt: 07361. Die nächsten Zahlen sind 8292 und dann eine weitere Durchwahl.

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news-355 Wed, 18 Jan 2023 16:24:43 +0100 Perfektes Zusammenspiel zwischen Haupt- und Ehrenamt https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/perfektes-zusammenspiel-zwischen-haupt-und-ehrenamt.html Auf der Kreisstraße K1915 in Berglen hat sich am Dienstagmorgen ein Glätteunfall mit einem Auto und Schulbus ereignet. Bei dem Unfall am Morgen des 17. Januar war der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Der DRK-Ortsverein Winnenden half ebenfalls. Stefan Reu war als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zuständig. Der Notfallsanitäter des DRK-Rettungsdienstes schildert, wie der Einsatz abgelaufen und wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Ehrenamt ist.

Um kurz vor 7 Uhr wird Stefan Reu, Leiter der DRK-Rettungswache Schorndorf, in seiner Funktion als zuständiger Organisatorischer Leiter Rettungsdienst zum Einsatzort gerufen. Besondere Lagen wie beispielsweise ein Massenanfall von Verletzten (MANV) benötigt spezielle Fachexpertise, Führungsvermögen und einsatztaktisches Vorgehen an der Einsatzstelle, teilt das DRK mit. Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst übernimmt in Absprache mit dem Notarzt vor Ort die rettungsdienstliche Einsatzkoordination und stimmt sich darüber hinaus auch mit Dritten, wie beispielsweise der Feuerwehr oder der Polizei, einsatztaktisch ab.

Bei einer solchen Einsatzmeldung, mit rund 30 am Unfall beteiligten Personen, darunter Kinder, sei man besonders angespannt, schildert Stefan Reu. Aufgrund dieser Meldung wurden ausreichend Rettungsmittel alarmiert. Als Stefan Reu den Unfallort erreicht, läuft die medizinische Versorgung des schwerverletzten Pkw-Fahrers bereits durch die Besatzungen des Rettungswagens, des Hubschraubers und des Notarzteinsatzfahrzeugs, die zuerst eingetroffen waren.  Es findet eine rasche Übergabe statt und Stefan Reu übernimmt die Einsatzleitung. „Vor Ort gilt es, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen, um dann zu entscheiden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.“

Zwei Rettungswagen-Besatzungen, also vier Rettungskräfte, sichten und betreuen nun Kinder und Busfahrer. Es wird festgestellt, ob andere am Unfall beteiligte Personen verletzt sind und ob es notwendig ist, eine zusätzliche Betreuung zu organisieren. Die Rettungskräfte begleiten die Kinder, die in einen anderen Bus einsteigen, der ebenfalls vor Ort ist und die gleiche Schule anfährt. Da an diesem Wintertag mehr als 30 Kinder vor Ort sind, werden ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Winnenden informiert. Die sogenannte „Einsatzgruppe Akut“ unterstützt den Rettungsdienst und übernimmt zeitnah die Betreuung und Registrierung der am Unfall Beteiligten. Auch geht es darum, dass die Rettungsmittel nicht zu lange an einem Notfallort gebunden sind und zeitnah wieder einsatzklar sind. Die ausgebildeten ehrenamtlichen Kräfte entlasten den Rettungsdienst. Bereits gegen 7.15 Uhr informierte die Kreisbereitschaftsleitung des DRK Rems-Murr die Bereitschaft Winnenden über den Unfall.

Relativ zeitnah steht fest, dass die Kinder den Umständen entsprechend wohlauf sind, berichtet Stefan Reu weiter. Erst später klagen zwei von ihnen über Schmerzen, wie die Polizei mitteilt. Im beheizten Bus kümmerten sich erst Rettungsdienst und später Ehrenamt intensiv um die Kinder. Am Unfallort ist nun alles geregelt. Alle Menschen sind versorgt. Eine Frau bedankt sich später: „Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte! Die Schulkinder wurden erstklassig betreut und bis in die Schule begleitet. Das ist keine Selbstverständlichkeit!“

Denn die Einsatzkräfte hatten gemeinsam entscheiden, dass die Kinder nicht einfach mit dem zweiten Bus zur Schule fahren können. „Wir wollten sicherstellen, dass es allen Kindern gut geht“, sagt Stefan Reu. Drei Ehrenamtliche des DRK begleiten die Kinder, um gegebenenfalls auch mit den Eltern zu sprechen, sollten Kinder im weiteren Verlauf über Schmerzen klagen.

„Wir waren mit zwei Krankentransportwagen sowie einem Einsatzgruppenfahrzeug vor Ort“, sagt Bereitschaftsleiter Raphael Rojas, DRK Winnenden. Bei einem größeren Unfall hätte das DRK Rems-Murr weitere Kräfte aufbieten können, beispielsweise die Einsatzgruppen Betreuung und Transport. „Unsere Einsatzkräfte schauten auch nach den Autofahrern, die im Stau standen“, sagt Raphael Rojas. Bei Bedarf hätten sie auch die Verpflegung der Einsatzkräfte und der am Unfall Beteiligten übernommen. Der Ortsverein Winnenden betreut als Bereitschaft nicht nur Winnenden, sondern auch Berglen und Leutenbach. Es war bereits der dritte größere Einsatz in diesem Jahr.

Was ist bei Einsätzen dieser Größenordnung wichtig? Hier zahle sich die gute Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes aus, sagt Stefan Reu – und natürlich die Erfahrung. Wichtig seien schnelle und gezielte Absprachen zwischen den verschiedenen Einsatzkräften vor Ort, mit den ehrenamtlichen Kräften des DRK sowie der Freiwilligen Feuerwehr Berglen.

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news-346 Tue, 17 Jan 2023 08:50:00 +0100 Mit dem DRK ins Mercedes-Benz-Museum: Angebot für Menschen mit Handicap https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/mit-dem-drk-zum-barock-weihnachtsmarkt-in-ludwigsburg.html ­Erneut startet der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. einen Tagesausflug für ältere und Menschen mit körperlichen Einschränkungen, der insbesondere auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Das Team des DRK Rems-Murr bietet einen gemeinsamen Ausflug ins Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart an, und zwar am Samstag, 28. Januar. Die gemeinsame Führung im Museum beginnt um 14 Uhr. Wer Interesse hat, wird vom Team des DRK ab 11 Uhr zu Hause abgeholt und gegen 15.15 Uhr selbstverständlich wieder zurückgebracht. Für Hin- und Rückfahrt mit DRK-Begleitperson sowie für die Museumsführung berechnet das DRK einen Pauschalpreis in Höhe von 59,99 Euro. Interessierte können vorab und auf eigene Rechnung einen gemeinsamen Imbiss einnehmen (12.30 bis 13.45 Uhr).

Hierbei und während des gesamten Ausflugs stehen erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK bereit, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begleiten. In den Fahrzeugen gilt die Maskenpflicht. Gerne können sich auch Angehörige zum Ausflug anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Wer Lust hat, ein paar Stunden in die Welt der Automobile einzutauchen und eine Zeitreise zu erleben, kann sich bis Montag, 23. Januar, bei Dorothea Franz unter 07151 2002-31 oder per Mail an dorothea.franz(at)drk-rems-murr.de anmelden. Das DRK freut sich auf einen interessanten und barrierefreien Ausflug.

Mercedes-Benz AG

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news-353 Sun, 01 Jan 2023 11:29:57 +0100 Silvesternacht 2022/23: Eine fordernde aber angenehme Nacht https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/silvesternacht-2022-23-eine-fordernde-aber-angenehme-nacht.html „Aus rettungsdienstlicher Sicht verlief die Silvester-Nacht nahezu wie eine normale, eher ruhige Samstagnacht an einem lauen Frühlingstag“, teilt ein Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Rems-Murr mit. Nach zwei Jahren Böllerpause befürchteten viele Menschen in Deutschland einen Anstieg der Einsatzzahlen für den Rettungsdienst. Dies ist im Rems-Murr-Kreis ausgeblieben, teilt der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. mit. „Selbst die für Silvester üblichen Verletzungen hielten sich, mit Blick auf das große Ganze in Grenzen“, ordnet ein Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle ein.

Es gab in der Silvesternacht 41 Rettungsdiensteinsätze für die Besatzungen der Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge. Jeweils einmal half der Rettungsdienst Rems-Murr in Ludwigsburg und Stuttgart aus. Gleichzeitig wurde der lokale Rettungsdienst einmal von Kollegen aus dem Ostalbkreis unterstützt. Zu besonderen Vorkommen sei es nicht gekommen. Zur Einordnung: In den Jahren mit Böllerverbot gab es 34 (2021) und 35 (2020) Einsätze für den Rettungsdienst. „Wir danken der Bevölkerung für ihr umsichtiges Verhalten“, teilt das DRK mit.

Eine Vielzahl von Kleinbränden beschäftigte die Feuerwehren des Rems-Murr-Kreises, denn es gab einige Hecken- und Containerbrände. Auch waren zwei brennende Fahrzeuge zu beklagen. Hohe Sachschäden sowie Personenschäden blieben nach Auskunft des Führungs- und Lagezentrums des Polizeipräsidiums Aalen aus. Die Feuerwehren mussten im Zeitraum insgesamt 21 Mal ausrücken; ein Einsatz war in Stuttgart-Neugereut. Ähnliche Zahlen gab es in den vergangenen drei Jahren.

Das Team der Integrierten Leitstelle Rems-Murr des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. betont, dass sich viele Anrufer sehr kooperativ verhalten hätten. Bereits während des Notrufgespräches erhalten die Anrufer eine sofortige Hilfestellung; in einer Silvesternacht auch teilweise zum richtigen Umgang mit Betrunkenen. „Eine Anruferin entschuldigte sich bei uns, dass sie sie den Rettungsdienst in solch einer Nacht mit ihrem medizinischen Notfall belästigen musste“, teilt ein Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle mit.

Insgesamt resultierten aus 305 Telefongesprächen acht Krankentransportfahrten, 41 Rettungsdiensteinsätze, 21 Feuerwehreinsätze, 58 sonstige Einsätze (Fehlanrufe, Weiterleitungen an den Ärztlichen Notdienst) sowie neun Weiterleitungen an die Polizei.

Fazit: „Unter dem Strich lässt sich sagen, es war eine fordernde aber angenehme Nacht. Das Team der Silvesternachtschicht der Integrierten Leitstelle Rems-Murr bedankt sich bei den Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und der Polizei für die gute Zusammenarbeit.“

Auch auf das Ehrenamt war in diesem Jahr wieder Verlass, obwohl die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht eingreifen mussten: Zehn Bereitschaften hatten sich angemeldet, den Rettungsdienst kurzfristig bei sehr hohem Einsatzaufkommen zu unterstützen. Glücklicherweise musste die Leitstelle auf diese Reserve nicht zurückgreifen. Die Vorhaltung des Regelrettungsdienstes war ausreichend.

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news-352 Fri, 16 Dec 2022 08:57:30 +0100 DRK hilft im Ankunftszentrum: „Wir machen mehr als wir müssten“ https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-hilft-im-ankunftszentrum-wir-machen-mehr-als-wir-muessten.html Seit April ist das Rote Kreuz Rems-Murr im Ankunftszentrum in der BBW-Halle in Waiblingen für die Verpflegung der Menschen zuständig, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind und hier vorübergehend unterkommen. Mehr als 70 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler haben bereits geholfen. Neulich kam sogar der Nikolaus vorbei. Diese Gesten sind dem DRK besonders wichtig.

Das Team, das sich in der BBW-Halle um die geflüchteten Menschen kümmert, besteht mittlerweile aus haupt- und ehrenamtlichen Kräften des DRK. Das sei notwendig geworden, denn nicht alles könne das DRK ehrenamtlich abdecken. „Wir stehen vor der Herausforderung, dass wir an manchen Tagen 400 Personen verpflegen müssen und an anderen Tagen weniger als 50 Menschen“, sagt Markus Frey, der für die Organisation zuständig ist. Er und sein Team kümmern sich darum, dass täglich vier bis zehn Menschen in der Halle tätig sind. Das Ehrenamt unterstützt die hauptamtlichen Kräfte. Das DRK-Team macht Frühstück und Abendbrot, gibt das Mittagessen aus und die Einsatzkräfte sind auch Ansprechpartner für die Geflüchteten. „Unsere Aufgabe ist es, sie zu verpflegen. Aber wir wollen ihnen ihren Aufenthalt im Ankunftszentrum so angenehm wie möglich machen“, erklärt Markus Frey, der ehrenamtlich beim DRK-Ortsverein Oppenweiler tätig ist. „Darum machen wir mehr, als wir müssten.“ Und das kommt gut an.

„Dier Nachwuchs war begeistert“

„Neulich war der Nikolaus da“, sagt Peter Fink, der gemeinsam mit Markus Frey für die Organisation, Abläufe und Technik verantwortlich ist. „Aus unserem Team kam der Wunsch, den Kindern am Nikolaus Tag etwas Besonderes zu bieten.“ Und so wurden Geschenke und ein echter Nikolaus im DRK-Rot gefunden, der die Kinder beschenkt hat. „Dier Nachwuchs war begeistert“, freut sich Peter Fink vom DRK-Urbach. „Es sind diese kleinen Gesten, auf die wir Wert legen und die bei den Menschen unheimlich gut ankommen“, sagt Markus Frey. „Viele Menschen mussten die Ukraine unter widrigsten Bedingungen verlassen. Sie haben viel erlebt. Wir wollen ihnen den Start im Rems-Murr-Kreis erleichtern.“ Es geht darum, Gemüse vom Großhändler zu holen, Getränke, Dinge zu reparieren und für bis zu 400 Menschen Frühstück und Abendessen zu machen und auf jede Herausforderung eine schnelle Antwort zu finden.

Darum legt sich das DRK beim Frühstück und Abendbrot richtig ins Zeug. Passiert ein medizinischer Notfall sind ausgebildete Sanitäter vor Ort. „Notfälle können wir als DRK natürlich abdecken“, erklärt Markus Frey. Er steht neben einem Weihnachtsbaum, den sie kürzlich aufgebaut haben. Auch das war dem Helfer-Team wichtig. Die Menschen hier sind dankbar, dass es Helfer gibt, die das rote Kreuz auf der Brust tragen, die neutral sind und ihnen gerne helfen.“ Darüber seien die Ukrainer sehr glücklich.  „Ein kleines Kind war richtig süß“, berichtet Einsatzkraft Lisa Maier. „Nach jedem Essen ist sie gekommen und wollte sich auf Deutsch bedanken. Dann kam sie mit einer Merci-Packung an. Das Kind hat mir etwas geschenkt, obwohl es selbst nichts hatte.“

Auch an den Feiertagen im Einsatz

 „Ein Junge wollte für die Schule Vokabeln lernen, aber er hatte kein Papier. Wir haben ihm dann schnell Blätter gegeben. Darüber hat er sich riesig gefreut“, schildert Lisa Maier eine weitere kleine Geste.

Dank des guten Miteinanders gelingt es, die Dienstpläne jede Woche zu füllen und auch spontan Einsatzkräfte zu finden, die einspringen können. Auch an den Feiertagen werden Einsatzkräfte vor Ort sein. Mal sehen, welche Geste sich das Team für Heiligabend einfallen lässt.

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news-351 Thu, 15 Dec 2022 14:54:55 +0100 Ehrungsabend: "Eine fordernde und ereignisreiche Zeit für das DRK" https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ehrungsabend-eine-fordernde-und-ereignisreiche-zeit-fuer-das-drk.html Das DRK ist gefragt. In zweifacher Hinsicht. Da sind die jüngsten Krisen wie Corona, Hochwasser und Ukraine. Das DRK Rems-Murr ist ein verlässlicher Partner für Bürger und Behörden. Und da sind die vielen Menschen, die in ihrer Freizeit ein verantwortungsvolles Ehrenamt übernehmen. Sie sind Teil einer starken Gemeinschaft, die sehr wichtig für den Landkreis ist, Stichwort Bevölkerungsschutz. Viele Ehrenamtliche hat das DRK nun ausgezeichnet.

„Wir sind gut aufgestellt“, hielt Dr. Richard Sigel, Präsident des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. beim Ehrungsabend im Bürgerhaus Kernen zufrieden fest. „Das DRK ist eine Organisation, auf die man sich verlassen kann!“ Dies sei den Menschen im Kreis nicht erst durch die Krisen der jüngsten Vergangenheit bewusstgeworden. Das Ehrenamt verdiene große Wertschätzung. Denn die Menschen, die im Ortsverein Verantwortung übernehmen, Kurse und Gruppen leiten oder Hunderte von Veranstaltungen sanitätsdienstlich absichern, machten dies in ihrer Freizeit. Sie schenkten den Mitmenschen Aufmerksamkeit und Sicherheit.

Verlässlichkeit und Verbindlichkeit

Verlässlichkeit und Verbindlichkeit zeichnen das Rote Kreuz im Landkreis aus. „Ich danke den Übungsleiterinnen, die Gymnastik, Gedächtnistraining und Aktivierende Hausbesuche anbieten“, zählte er das breite Spektrum der Angebote des DRK auf. Er danke den Ehrenamtlichen in den Kleiderstuben, den Menschen, die im Ankunftszentrum die Geflüchteten verpflegen sowie den Gruppenleitungen und den Nachwuchskräften im Jugendrotkreuz. Dank sprach er auch den Helferinnen und Helfern aus, die Sanitätsdienste übernehmen und als ehrenamtliche Einsatzkräfte ausrücken. Zu nennen sind hier auch Drohnengruppe und Rettungshundestaffel.

So standen an diesem Abend die Menschen im Zentrum, die sich insgesamt seit rund 1800 Jahren in verschiedenen Bereichen und Abteilungen für das DRK engagieren und nun für ein rundes DRK-Jubiläum ausgezeichnet wurden. Neun Ehrenamtliche erhielten die DRK-Ehrenplakette des Kreisverbandes. Auch zahlreichen hauptamtlichen dankte Präsident Dr. Richard für ihre wertvolle Arbeit; nicht nur im Rettungsdienst.

Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V.  2022

Mit der Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. wurden an diesem Abend Manfred Bohn (ehemaliger Schatzmeister), Hans Bühler (Ortsverein Fellbach), Harry Hasert (Winterbach), Sabine und Jan Mahne (Oppenweiler), Stefanie Schaal (Backnang), Andreas Schaffer (Plüderhausen) sowie Philipp Wolff (Murrhardt) für ihr herausragendes Engagement für das Rote Kreuz auf Orts- und auf Ebene des Kreisverbandes ausgezeichnet. 

Belobigung für besondere Verdienste

Der Kreisbereitschaftsleitung war es wichtig, vier Menschen besonders hervorzuheben. In den 25 Bereitschaften im Rems-Murr-Kreis engagieren sich Hunderte Ehrenamtliche, die in Notsituationen den Menschen helfen.  „Die Krisen haben uns vom DRK vor viele Herausforderungen gestellt“, betonte Kreisbereitschaftsleiter Heiko Fischer. Um Krisen wie Ahrtal, Corona sowie die Verpflegung von geflüchteten Personen im Ankunftszentrum auch längerfristig zu meistern, „brauchen wir Menschen, die sich engagieren.“ Fischer sprach von „herausragenden Persönlichkeiten“, die wichtige Eigenschaften besitzen. Sie müssten Verantwortung übernehmen wollen, diese Verantwortung mit Engagement ausüben und dabei soziale und fachliche Kompetenzen besitzen. Er schilderte, wie im Notfall auch nachts kommuniziert, Entscheidungen getroffen und Helfer alarmiert werden. „Es ist eine fordernde und ereignisreiche Zeit“, hielt Heiko Fischer fest. Die etablierten Strukturen funktionierten, denn Menschen stünden bereit, um zu organisieren und anzupacken. Als besonderes Zeichen der Würdigung und des Dankes erhielten bisher Lisa Maier (DRK Weinstadt), Sabine und Peter Fink (DRK Urbach) für ihre Tätigkeit im Ankunftszentrum für Geflüchtete in Waiblingen eine Belobigung.

"Die Mentalitätsfrage stellt sich beim DRK nicht"

Im Anschluss trat der „Enterbrainer“ Andy Häussler auf, zweifacher Deutscher Meister der Mentalmagie, „obwohl sich die Mentalitätsfrage beim DRK Rems-Murr nicht stellt“, wie Dr. Richard Sigel humorvoll einwarf, der gemeinsam mit Kreisgeschäftsführer Sven Knödler und dem Vizepräsidenten Markus Beier die vielen Ehrenamtlichen persönlich auszeichnete.

Für insgesamt fast 1400 Jahre wurden folgende Ehrenamtliche ausgezeichnet:

Marlies Appel, Sarah Bartsch, Gabriele Bebion, Holger Blessing, Andreas Bosch, Torsten Brecht, Yvonne Butzert, Jochen Daiß, Angelo Di Girolamo, Simone Dissertori, Regina Dorothee Susanne Döttling, Wolfgang Fauth, Harald Götz, Manfred Grathwohl, Herta Guhr, Bettina Hahn, Monika Hess, Walburga Holz, Gertrud Emma Jauernig, Manfred Josef Jung, Maria Kallenberg, Maria Elisabeth Kaspar, Dieter Kollross, Andrea Liedtke, Sabine Linke, Sascha Lorenz, Simon Müllener, Werner Nägele, Michael   Pfeiffer, Irene Rieve, Andreas Schaffer, Peter Schneider, Steffen Schöfer, Peter Scholpp, Thomas Schubert, Waltraud Schwarz, Angelika Szöke und Frank Weber.

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news-350 Thu, 15 Dec 2022 14:36:02 +0100 Das DRK arbeitet auch während der Feiertage! https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/das-drk-arbeitet-auch-waehrend-der-feiertage.html Fahrdienste, Frauenhaus, Pflege und Rettungsdienst: Beim DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. müssen viele Menschen auch an den Feiertagen arbeiten. Die Mobilen Dienste bringen beispielsweise Menschen aus einer Reha-Klinik über Weihnachten zu ihren Familien. Der Rettungsdienst rückt wie gewohnt aus und auch der Hausnotruf steht bereit, um im Notfall aktiv zu werden.

„An Heiligabend holen wir eine Frau aus der Reha ab, bringen sie zu ihrer Familie und fahren sie am 26. Dezember zurück“, schildert Ronny Growe von den Mobilen Diensten Remstal. Die Fahrdienste des DRK Rems-Murr haben bereits Menschen mit Behinderung in die Kirche, zu ihren Familien oder zu weihnachtlichen Veranstaltungen gebracht. „Auch an den Feiertagen übernehmen wir ganz normale Fahrdienste“, sagt Ronny Growe. Sie hätten schon um drei Uhr nachts Rollstuhlfahrer von Silvester-Feiern abgeholt. Wer auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist, dem werde geholfen. Manche Beschäftigte übernehmen bewusst Dienste an den Feiertagen, um Menschen auf diese Art ein kleines Weihnachtsgeschenk zu machen. Eine Weihnachtsabfrage ergibt, wer an den Feiertagen arbeiten kann. Viele FSJler würden an diesen Tagen Dienste übernehmen. Natürlich steht fest: „Wer am 24.12 arbeitet, hat Silvester frei“, so Ronny Growe. Auch beim Hausnotruf sind tagsüber Menschen verfügbar und nachts gebe es eine Bereitschaft, um sofort reagieren zu können. „Denn ist ganz sicher immer irgendwas los“, weiß Mathias Kress, Leiter des Hausnotruf-Teams. Bei medizinischen Notfällen etc. steht das DRK jederzeit zur Verfügung. Natürlich auch der Rettungsdienst.

Der Jahresdienstplan nimmt keine Rücksicht auf Feiertage

Wie an jedem anderen Tag im Jahr auch sind tagsüber elf Rettungswagen sowie sechs Notarzteinsatzfahrzeuge des DRK im Rems-Murr-Kreis unterwegs. Für die Nachtschicht stehen sieben Rettungswagen bereit. Zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug besetzt das Team der Rettungswache Waiblingen. „Es macht mir nichts aus“, sagtLeitstellen-Disponent Nico Schneider. „Wenn man diesen Job macht, weiß man, dass man auch an ungewöhnlichen Tagen arbeiten muss.“ Der Jahresdienstplan schreibe die Schichten vor und nehme keine Rücksicht auf Feiertage. In der Leitstelle wird eine Liste geführt, in die sich die Disponenten freiwillig für Feiertagsdienste eintragen können. An Heiligabend gibt es erfahrungsgemäß weniger Notrufe, vor allem zu den Zeiten, an denen die Menschen in die Kirche gehen und Bescherung feiern. Aber natürlich können jederzeit Notfälle wie Herz-Kreislauf-Stillstand passieren. Es gebe aber weniger Arbeits- und Verkehrsunfälle, da sich die meisten Menschen zu Hause befinden, berichtet der Rettungsdienst Waiblingen.

In der Integrierten Leitstelle arbeiten zu jeder Stunde mindestens drei Personen, tagsüber sind es mehr: Ab 8 Uhr erhöht sich ihre Zahl auf vier und ab 10 Uhr auf fünf Disponenten. Ganz normal unterwegs ist das Team der ambulanten Pflege an den Feiertagen. Es kümmert sich wie gewohnt um die Kunden.

„Jeder Tag ist für uns wie eine Überraschungstüte"

Die Bewohnerinnen des Frauen- und Kinderschutzhauses des DRK leben über die Feiertage wie gewohnt in diesem geschützten Raum, den das DRK-Team ihnen ermöglicht. Über Weihnachten wollen sie vor allem den Kindern etwas bieten, sagt eine Mitarbeiterin. Ein Besuch in der Wilhelma ist beispielsweise geplant. „Wir wollen ihnen eine schöne Zeit bereiten, etwas, das im normalen Alltag nicht möglich ist.“ Allerdings kann das Frauenhaus-Team selten planen. „Es kann jeden Morgen sein, dass die Polizei das Notzimmer belegt und wir dann die Aufnahme organisieren müssen.“ Auch über die Feiertage gelte: „Jeder Tag ist für uns wie eine Überraschungstüte. Es kann ruhig werden, aber es kann auch richtig stressig sein.“

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news-349 Thu, 15 Dec 2022 14:10:27 +0100 Jugendrotkreuz Rems-Murr auf Kurs: Die Retter von morgen beim JRK https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-rems-murr-auf-kurs-die-retter-von-morgen-beim-jrk.html Mehr als 200 Kinder und Jugendliche im Rems-Murr-Kreis engagieren sich beim Jugendrotkreuz. Dort lernen sie nicht nur Erste-Hilfe und die Vielfalt des Roten Kreuzes kennen, sondern erleben eine aktive Gemeinschaft mit Höhepunkten wie Zeltlager und 24-Stunden-Übungen. „Wir bilden die Retterinnen und Retter von morgen aus“, sagt Philip Falliano von der Kreisjugendleitung. Zum Jahresabschluss fand kürzlich eine Gruppenleiter-Versammlung in Oppenweiler statt – verbunden mit einer Weihnachtsfeier und einer interessanten Vorführung.

Die DRK-Drohnengruppe stellte vor, bei welchen Einsatzstichworten sie alarmiert wird, um Polizei und Rettungshundestaffel beispielsweise bei einer Vermisstensuche zu unterstützen. „Das Rote Kreuz und auch das Jugendrotkreuz bieten einen tollen Mix aus verschiedenen Angeboten“, sagt Philip Falliano. „Wir wollen Kinder und Jugendliche für das Thema Helfen begeistern. Die Gesellschaft und die Hilfsorganisationen benötigen Menschen, die helfen und anpacken und daran Freude haben“, betont Falliano. 22 Jugendrotkreuzgruppen gibt es im gesamten Rems-Murr-Kreis. „Mit jeder Menge Spaß werden Erste Hilfe-Maßnahmen geübt, Projekte geplant und Workshops durchgeführt.“ Höhepunkte waren in diesem Jahr das Zeltlager in Horb, die Erlebnistage in Althütte, ein Besuch im Schwabenpark für Flüchtlinge sowie große Übungen an den Wochenenden, bei denen der Nachwuchs richtig gefordert wurde.

"Wir freuen uns über jeden und jede, die bei uns mitmacht"

Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie treffen das JRK immer noch. Über einen langen Zeitraum waren keine Treffen möglich. Das hat Teilnehmer und Leitungen vor Herausforderungen gestellt. Ziel ist es, noch mehr aktive Jugendrotkreuzgruppen in den Ortsvereinen zu etablieren. „Nachwuchs wird immer gesucht und wir freuen uns über jeden und jede, die bei uns mitmacht“, betont Philip Falliano.

Bei der Gruppenleiter-Versammlung im Dezember wurden in der weihnachtlich geschmückten Fahrzeughalle in Oppenweiler bei selbst gemachten Maultaschen verdiente Gruppenleiter, JRK-Ausschussmitglieder sowie eine Kreisjugendleitung ausgezeichnet, die nun ausgeschieden sind. Die Verantwortlichen dankten allen, die sich beim Jugendrotkreuz engagieren und einbringen. Zu erleben gibt es immer wieder etwas Neues, beispielsweise den virtuellen Rettungswagen. Interaktiv kann der Nachwuchs jetzt ein modernes Einsatzfahrzeug erkunden. Auch an Kindergärten und Schulen kann dieser eingesetzt werden. „Damit zeigen wir die ganze Bandbreite des DRK: Ausrüstung, Technik, Notruf, Verbände und Co“, freut sich Philip Falliano. Irene Rieve stellte die neue Gruppe „Notfalldarstellung“ vor, die das JRK wieder ins Leben gerufen hat. Hier werden Personen zu Mimen ausgebildet und befähigt, Verletzungen und Wunden schminken zu können, um Übungen realistisch wirken zu lassen.

Teilnehmer und Gruppenleitungen!

„Wir benötigen Nachwuchs, der in einigen Jahren die Bereitschaften verstärkt und im Rems-Murr-Kreis für Sicherheit sorgt“, betont die Jugendleitung. Dem JRK ist es ein wichtiges Anliegen, zum einen Kinder zu befähigen, in Notsituationen helfen zu können und zum anderen sie langfristig für die Hilfsorganisation zu gewinnen – auch als Gruppenleitungen. Das JRK biete eine sinnvolle Tätigkeit, mit Mehrwert für jeden einzelnen und die Gemeinschaft. Das DRK Rems-Murr unterstützt alle Interessierten, was Ausbildung etc. betrifft.

Wer sich über das Jugendrotkreuz informieren will, schreibt gerne eine Mail an jrk@drk-rems-murr.de.

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news-348 Thu, 08 Dec 2022 09:48:44 +0100 Förderpreis "Helfende Hand 2022": Virtueller Rettungswagen für Kinder überzeugt Jury https://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/foerderpreis-helfende-hand-2022-virtueller-rettungswagen-fuer-kinder-ueberzeugt-jury.html Das Projekt „Die Rotkreuz-Eule im magischen Rettungswagen“ des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. wurde kürzlich in Berlin mit dem Förderpreis „Helfende Hand 2022“ ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung im ehrenamtlichen Bevölkerungsschutz. Der Förderpreis wird vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) vergeben, um ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz hervorzuheben und zu fördern.

Kinder sind begeistert, wenn die Blaulicht-Fraktion anrückt. Doch Corona und geringe Verfügbarkeiten machen es den Ehrenamtlichen oft schwer vorbeizukommen.  Der DRK-Kreisverband Rems-Murr hatte eine Idee: Wenn das Einsatzfahrzeug nicht zur Kita oder Schule kommen kann, kommt es ins Kinderzimmer. „Im magischen Rettungswagen können Kinder virtuell und dreidimensional Ausrüstung, Technik und Erste Hilfe erkunden. Die bekannte Rotkreuz-Eule führt dabei spielerisch und kindgerecht durch den Einsatzwagen“, erläutert Heidrun Hellmuth, DRK-Jugendreferentin. Damit auch gehörlose Kinder wissen, wie der Notruf betätigt wird, wurden Maßnahmen veranschaulicht und Videos mit Gebärdensprache für Gehörlose übersetzt. „Unser virtueller Rettungswagen begeistert Kinder fürs Helfen und bringt die Arbeit des DRK überall und jederzeit näher“, so Heidrun Hellmuth.

Mit dem bereits umgesetzten Projekt, das über die Internetseite des DRK-Kreisverbandes von allen genutzt werden kann, gewann das Rote Kreuz Rems-Murr in der Kategorie Nachwuchsarbeit den vierten Platz. Eine Fachjury wählte das Projekt aus insgesamt knapp 250 Bewerbungen aus ganz Deutschland aus. Die Übergabe fand kürzlich im Bundesinnenministerium in Berlin statt.

Kinder lernen spielerisch

Der virtuelle RTW kann im Kindergarten, im Klassen- oder Kinderzimmer gezeigt und erkundet werden. Er ist immer verfügbar. Kinder können ihn Freunden, Eltern und Großeltern auf dem Smartphone oder am Computer zeigen. Sie lernen spielerisch, wie sie anderen helfen können und welch wichtige Aufgaben das Ehrenamt des DRK, nicht nur für den Bereich Bevölkerungsschutz, wahrnimmt.

Im Sommer haben Heidrun Hellmuth und DRK-Pädagogin Nina Siegle ein Konzept erstellt, Drehbücher geschrieben und JRK-Kinder, Ehrenamtliche sowie Mitarbeiter des Rettungsdienstes für das Projekt gewonnen. Auch die Rems-Murr-Klinik Winnenden, Paulinen-Pflege und die Integrierte Leitstelle waren beteiligt. Im September fanden die Dreharbeiten statt und ein Partner erstellte in den folgenden Wochen für den DRK-Kreisverband einen virtuellen Raum, in dem das Rote Kreuz Rems-Murr sein breites Angebot präsentieren kann.

Jedes Jahr besucht das JRK-Team zahlreiche Kindergärten und Schulen. Es geht um Hygiene, Helfen und Notruf. erreicht das JRK jedes Jahr. In die verschiedenen pädagogischen Konzepte kann der virtuelle Rettungswagen eingebunden werden. „Bei einem Besuch vor Ort waren die Drittklässler begeistert, als der Rettungswagen auf dem Actionboard erschien und sie ihn digital erkunden konnten“, sagt Nina Siegle. „So intensiv haben sie die Notfallmedizin an Bord sonst nur in einem richtigen Fahrzeug auf dem Schulhof erlebt.“ Dieses Erlebnis bietet das DRK zukünftig allen Schülerinnen und Schülern, wenn das Ehrenamt kein Fahrzeug präsentieren kann. „Damit begeistern wir den Nachwuchs und setzen ein Zeichen, dass jeder Mensch helfen kann“, teilt das DRK mit.

"Wir stärken das Ehrenamt"

Die jüngsten Krisen, Corona, Ahrtal, Ukraine und Energie haben gezeigt und zeigen, wie wichtig Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz für die Menschen sind, stellt DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler fest. „Mit dem virtuellen Rettungswagen holen wir die Kinder direkt ab und stärken das Ehrenamt im Landkreis. Damit wollen wir auch die tolle Arbeit in den Ortsvereinen unterstützen.“ Bei der Preisverleihung in Berlin hatte auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont: „Das Ehrenamt ist für den Bevölkerungsschutz in Deutschland und damit für unsere Sicherheit unverzichtbar“. In Berlin übergab sie den Förderpreis persönlich an das Team des DRK Rems-Murr und bedankte sich für das tolle Engagement. 

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