DRK Presseinformationen https://www.drk-rems-murr.de de DRK Fri, 30 Jul 2021 08:55:37 +0200 Fri, 30 Jul 2021 08:55:37 +0200 TYPO3 EXT:news news-277 Thu, 29 Jul 2021 12:10:09 +0200 Preis überreicht: DRK Rems-Murr zeichnet Abiturientin aus https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/preis-ueberreicht-drk-rems-murr-zeichnet-abiturientin-aus.html Das Rote Kreuz unterstützt großartige Leistungen – natürlich auch im Bereich Gesundheit. Kürzlich hat der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. den Henry-Dunant-Preis 2021 verliehen. Jugendreferentin Heidrun Hellmuth überreichte die Urkunde, einen Gutschein und einige DRK-Präsente an die Abiturientin Sarah Sachs, Schülerin der Maria-Merian-Schule, Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium Waiblingen. Sie hatte im Profilfach „Gesundheit und Pflege“ mit einem Notenschnitt von 14,25 Punkten die besten Leistungen erbracht und sich damit die Auszeichnung verdient.

Im sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium (Profil Gesundheit) stehen neben den allgemeinbildenden Fächern unter anderem auch die Bereiche Gesundheit, Ernährungs- und Biowissenschaften im Mittelpunkt, in dem Themen wie die Erhaltung der Gesundheit, die Behandlung von Krankheiten sowie die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen behandelt werden. Um das tolle Engagement der Schülerin in diesem Bereich zu würdigen, erhielt sie vom DRK-Kreisverband in diesem Jahr den Henry-Dunant-Preis. „Das erfüllt die Schülerin mit Stolz und uns als Schule natürlich auch“, so Schulleiterin Ingrid Klumpp, die sich über das mit dem Preis verbundene Interesse am gesundheitswissenschaftlichen Profil der Schule und über die Leistungen aller Abiturienten freute.

Weitreichende und tiefgreifende Veränderungen der Arbeits-, Lebens- und Umweltbedingungen erfordern eine immer umfassendere Betrachtung der Gesundheit des Menschen. Das Profil Gesundheit wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die Interesse an den vielfältigen Aspekten der Gesundheitswissenschaft zeigen, erläuterte die Schulleiterin.

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news-276 Sun, 25 Jul 2021 14:35:28 +0200 Andrea Berg Konzerte: 400 Menschen getestet und geholfen https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/andrea-berg-konzerte-400-menschen-getestet-und-geholfen.html
Groß war die Freude bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V., dass sie endlich wieder eine größere Veranstaltung sanitätsdienstlich absichern konnten – und das gleich an vier Abenden: bei den vier Heimspiel-Konzerten von Andrea Berg in Kleinaspach. Sie übernahmen aber noch eine weitere wichtige Aufgabe.

Mit Tests einigen Besuchern ermöglicht, das Fest zu besuchen

Jeder der 2000 Gäste musste an den vier Konzertabenden geimpft, getestet oder genesen sein. Wer dies nicht belegen konnte, dem half das DRK mit einer eigenen Teststation vor Ort. Denn bei der Konzertreihe handelt es sich um ein von Behörden sowie Wissenschaftlern begleitetes Modellprojekt. Im Fokus standen der Infektionsschutz und das Verhalten der Zuschauer im Kontext der strengen Hygieneregeln.
393 Besucher nutzten das Angebot und ließen sich an den vier Abenden von dem geschulten Testpersonal des DRK auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 testen, berichtet Sina Löhle von der Kreisbereitschaftsleitung des DRK Rems-Murr. „Die Menschen sind dankbar, dass wir ihnen mit den Testungen die Möglichkeit bieten, doch am Konzert teilzunehmen“. Denn bei einigen Gästen war das negative Testzertifikat etwas älter als 24 Stunden. Vier Helferinnen und Helfer in Schutzausrüstung übernahmen die Testungen jeweils von 17.30 bis 20.30 Uhr. Sie mussten weniger Menschen testen, als sie im Vorfeld erwartet hatten. Alle Tests waren negativ, teilt das DRK mit. Weitere ehrenamtliche Einsatzkräfte halfen beim Auf- und Abbau oder unterstützten den Sanitätsdienst.


Der Abend bot auch den ehrenamtlichen Einsatzkräften – nicht nur den 2000 Besuchern – wieder ein Stück Normalität, berichtet Sina Löhle. Die im Sanitätsdienst eingesetzten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer freuten sich sichtlich über ihren Einsatz. Es war befreiend, endlich wieder einen größeren Einsatz zu haben, bei dem unsere Sanitäter für die Sicherheit der Menschen sorgen konnten. Dafür haben sie sich über viele Tage und Wochen intensiv aus- und fortgebildet, um im Notfall das anwenden zu können, was sie gelernt haben. Die Helfer stehen bereit, um bei medizinischen Notfällen eingreifen zu können.

Eine Kopfverletzung galt es zu behandeln

Für einen jungen Rotkreuzler war es nach seiner Ausbildung vor einigen Monaten eine Premiere, schildert Sina Löhle. „Das war sein erster Sanitätsdienst. Es war schön zu sehen, wie gerne er hilft. Wir freuen uns, dass wir den Rems-Murr-Kreis bei diesem Pilotprojekt unterstützen konnten“. Viel zu tun hatten die Helferinnen und Helfer allerdings nicht. Im Gegensatz zu den normalen Konzerten mit fünfstelligen Besucherzahlen galt es an den vier Abenden lediglich kleinere Zwischenfälle wie Insektenstiche zu behandeln, berichtet Bereitschaftsleiter Jörg Guhr. Erst am letzten Konzertabend musste eine Besucherin mit Schnittwunden am Fuß versorgt werden. Ein Kind konnten die Helfer bei einer Kopfverletzung helfen.

Die ehrenamtlichen Kräfte kamen aus unter anderem Burgstetten, Aspach, Sulzbach, Kirchberg an der Murr, Wieslauftal, Kernen und weiteren Ortsvereinen und Das DRK dankt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!

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news-275 Thu, 22 Jul 2021 14:14:53 +0200 FSJ bei den Mobilen Diensten des DRK: Die volle Bandbreite! https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/fsj-bei-den-mobilen-diensten-des-drk-die-volle-bandbreite.html Die Mobilen Dienste bieten ein breites Angebot. Der Mix aus Fahrdienst, Helfen und Begleiten reize viele junge Leute. Wer sich für ein FSJ interessiert, kann gerne mal bei den Mobilen Diensten in Backnang, Murrhardt und Weinstadt – für das Remstal – vorbeischauen und sich informieren. FSJler Yannik Gregorius schildert, was er beim DRK macht. Das Freiwillige Soziale Jahr beim DRK-Kreisverband Rems-Murr biete „die volle Bandbreite“, sagt Yannik Gregorius, der seit einigen Monaten bei den Mobilen Diensten Remstal des DRK sein FSJ leistet. Überwiegend sorgt der 19-Jährige mit seinem Dienst dafür, dass jeden Tag Menschen, die gar nicht oder nur eingeschränkt mobil sind, am normalen Leben teilnehmen können. Ein Job mit Mehrwert.

Nach seinem Abitur wollte sich der 19-Jährige erst einmal orientieren, sich selbst und Teile der Welt besser kennenlernen. Corona machte ihm 2020 einen Strich durch die Rechnung. Yannik Gregorius entschied sich dazu, ein Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK zu machen. Als Mitarbeiter bei den Mobilen Diensten holt er Kunden ab, bringt sie zur Arbeit, zum Arzt, nach Hause, in eine Behindertenwerkstatt oder zu Schule.

„Ich habe gemerkt, ich kann mit Menschen umgehen.“

Dass sich Yannik Gregorius die Arbeit beim DRK zutraut, bei der es viel Kontakt zu ganz unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen gibt, stand für ihn fest. Das hat sich bestätigt. „Ich habe gemerkt, ich kann mit Menschen umgehen.“ Wichtig sei es, kommunikativ zu sein und sich auf andere Menschen einzustellen, aber auch klare Grenzen zu setzen. Sein FSJ beim DRK biete „die volle Bandbreite“. Nach einer Einführungswoche als Beifahrer fährt er seit Monaten Touren. Er bringt junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in die Schule, holt Erwachsene zu Hause ab und bringt sie in die Behindertenwerkstatt. Der Grad der Behinderung unterscheidet sich erheblich – und damit die tägliche Arbeit.

Auf die körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen müsse man sich einstellen. „Da überlegt man sich, wie gut es einem selbst geht“, sagt er. Manche Kunden können selbstständig in die Fahrzeuge einsteigen, andere benötigen viel Unterstützung, weil sie beispielsweise im Rollstuhl sitzen. Während der Fahrt gilt es, sich auf unterschiedliche Faktoren zu konzentrieren, die Menschen im Auto im Blick zu haben, beispielsweise könnte jemand versuchen, sich abzuschnallen, erläutert Yannik Gregorius. Darum fahren sie diese Touren zu zweit, um allen Menschen an Bord gerecht werden zu können. Auch, wenn die Arbeit manchmal anstrengend sei, könne man viel Spaß haben. „Unsere Kunden freuen sich, wenn sie einen sehen“, sagt er und die Eltern seien dankbar, weil sie wissen, den Fahrern vom DRK können sie vertrauen. „Das FSJ gibt einem wirklich viel, weil die Menschen einem viel zurückgeben“.

Die richtige Entscheidung getroffen

Corona mache die Arbeit natürlich nicht leichter, doch habe man gelernt, die Hygiene-Vorgaben umzusetzen, sich selbst und andere zu schützen. Das Desinfizieren der Fahrzeuge gehört zum Alltag. Die Distanz macht den Austausch untereinander schwieriger, aber die FSJler seien schon eingeschworene Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt, wenn jemand mal spontan eine Tour übernehmen muss, sagt der 19-Jährige.

Am meisten zu tun gibt es in den frühen Morgenstunden sowie ab Mittag und Nachmittag, wenn die Menschen wieder abgeholt werden müssen. Zwischendurch ergeben sich immer mal wieder Arztfahrten oder er habe für Menschen eingekauft, die dazu nicht in der Lage sind. Fahrten und Begleitungen zum Impfzentrum gebe es ebenfalls. Das alles gehöre zum Angebot der Mobilen Dienste des DRK. Flexibel müsse man sein. „Ich kann mit Stress umgehen“, weiß Yannik Gregorius nun. In manchen Situationen, in denen es hätte stressig werden können, habe er die richtige Entscheidung getroffen. Was hat er noch gelernt?

„Ich bin selbstorganisierter geworden“, sagt der 19-Jährige. „Man lernt, den Tag einzuplanen und selbstständig zu arbeiten. Wenn Du deine eigene Tour hast und es gut machst, schaut dir niemand auf die Finger“, lobt er das Arbeiten beim DRK. Auch der Austausch mit seinen Kolleginnen und Kollegen sei wertvoll. Da lerne man, auf was man achten müsse.

"Ich würde es wieder tun"

Ist es schade, dass er statt eines geplanten Aufenthaltes in Neuseeland nach seinem Abitur ein FSJ beim DRK gemacht hat? Er überlegt. „Nein. Ich würde es wieder tun.“ Er habe für sich festgestellt, dass er mit Menschen umgehen kann – auch mit besonderen Menschen. „Entweder man kann das, oder man kann es nicht“, sagt Yannik Gregorius selbstbewusst. Das bestärkt ihn nun in seiner Berufswahl. Er kann sich aktuell gut vorstellen, Lehramt zu studieren – vielleicht Sonderpädagogik.

Die Verantwortlichen des DRK freuen sich über die jungen Menschen. Es tue ihnen gut, zu sehen, was sie in der Sozialen Arbeit machen. Es verändert die Menschen, sie werden offener und bauen Berührungsängste ab, sagt Ronny Growe, Leiter der Mobilen Diensten Remstal des DRK. Bei den Mobilen Diensten könnten die jungen Leute, 18 bis 26 Jahre, in verschiedene Bereiche reinschnuppern. Einen Führerschein sollten sie haben. Da gibt es die täglichen Fahrdienste und auch die Schulbegleitung. Mitunter begleiten Helfer der Mobilen Dienste des DRK im Kreis junge Klienten mit Behinderung, die zur Schule gehen, auch über eine komplette Schulfreizeit hinweg. Einen jungen Mann fahren und betreuen FJSler jeden Tag in der Uni. Sie unterstützen ihn, schreiben auch mal während der Vorlesung mit.

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news-274 Tue, 20 Jul 2021 15:02:00 +0200 DRK Rems-Murr hilft seit Tagen im Katastrophengebiet https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-rems-murr-hilft-seit-tagen-im-katastrophengebiet.html Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften hat das Rote Kreuz Baden-Württemberg bereits am Donnerstag die Menschen in den Katastrophengebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unterstützt. Auch ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Rems-Murr-Kreis waren in der Akutphase vor Ort. Eine zweite Gruppe traf am Samstag ein. Die ausgebildeten Helferinnen und Helfer schildern, was sie in den vergangenen Tagen erlebt haben, angefangen von der nächtlichen Evakuierung eines Pflegeheims bei Regen bis zur Unterstützung des Rettungsdienstes in den Tagen danach.

„Die Bewohner wurden mit Radlader aus dem Gebäude geholt“

Es dauerte rund eine Stunde, dann saßen Isabell Hoffmann und Hannes Häbich vom DRK-Ortsverein Sulzbach im Notfallkrankentransportwagen und waren auf dem Weg ins Krisengebiet nach Rheinland-Pfalz. Vor Ort erhielten sie am späten Donnerstagabend den Auftrag, gemeinsam ein Krankenhaus zu evakuieren. Kurz vor Mitternacht änderte sich der Auftrag und Ziel ihrer Einheit war es nun, in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Pflegeheim zu evakuieren. Das Erdgeschoss war überschwemmt worden. Nun galt es, gemeinsam mit Feuerwehr und THW 56 Bewohner aus dem ersten und zweiten Stock eines Pflegeheims zu evakuieren – um 2 Uhr nachts, bei Starkregen und ohne Strom. „Wir waren mittendrin“, schildert Rettungshelferin Isabell Hoffmann. „Die Bewohner wurden mit Radlader aus dem Gebäude geholt“. Das DRK-Team aus dem Rems-Murr-Kreis hatte eine wichtige Aufgabe.

„Hannes Häbich als Arzt und ich als examinierte Altenpflegerin waren prädestiniert für die Sichtung der Bewohner“, schildert die ehrenamtliche Helferin ihren Einsatz. „Wir haben in vier Stunden mehr als 100 Menschen gesichtet“, die mit den Krankentransportwagen auf nahegelegene Notunterkünfte verteilt werden mussten. Für den Transport waren die übrigen Besatzungen des DRK und anderer Hilfsorganisationen in der Nacht auf Freitag zuständig. „Es waren Zustände wie im Krieg“, schildert die DRKlerin ihren anstrengenden Einsatz. Nahrungsmittel und Lebensmittel, die für die Helfer gedacht waren, haben sie noch in der Nacht an die Menschen verteilt, denn nicht nur Heimbewohner wurden evakuiert. „Da waren Menschen, die hatten nichts mehr. Ihr Haus war weggeschwemmt worden oder bis in die zweite Etage von Wasser und Schlamm überschwemmt“, sagt Isabell Hoffmann. „Eine Frau stand vor uns. Sie sagte, sie besitze nichts mehr, außer ihrer kurzen Hose und dem Shirt, die sie am Leib trug.“ Die Bilder dieser Nacht haben die Helferinnen und Helfer geprägt. Erschöpfe Feuerwehrleute hätten in der Anfangszeit auf dem Boden geschlafen.

„Im Epizentrum der Katastrophe herrschten Chaos und Verwüstungen“

„Auf Pritschen in den Schaufeln der Radlader holten Feuerwehr und THW die Menschen aus dem Pflegeheim.“ Sie lieferten sie beim Helfer-Team aus Sulzbach ab. Dies entschied je nach Zustand der Patienten, ob diese sofort ins Krankenhaus oder in eine nahegelegene Notunterkunft gebracht werden mussten. „Einige Menschen waren sehr krank, manche dement, andere unterkühlt, ausgehungert, durchnässt oder einfach nur erschöpft“. Die Situation war extrem, sagt Isabell Hoffmann. „Die normalen Dinge funktionieren nicht mehr. Es gibt keine Grundversorgung: Strom weg, Brücken weg, Häuser weg, Straßen weg, Internet weg. Mitunter kein Funk oder Telefon. Ich habe alle Krankenwagen nach Decken durchsucht, um den Menschen zu helfen“. Mit vielen Menschen hätten sie gesprochen. „Im Epizentrum der Katastrophe herrschten Chaos und Verwüstungen“, schildert die erfahrene Helferin, „aber die Leute waren freundlich und die Hilfsbereitschaft beeindruckend“.

Irgendwann wurde ihr klar, dass unter einigen Trümmerbergen Leichen liegen würden. Dankbar ist sie daher, dass sie nach ihrer Rückkehr am Freitag ein Gesprächsangebot der Mitarbeiter der psychosozialen Notfallversorgung des DRK Rems-Murr erhielt, das sie am Samstag annahm. Die Zusammenarbeit vor Ort und auch im Nachgang war hervorragend, dankt sie allen Helferinnen und Helfern. „Man darf nicht vergessen, es sind Ehrenamtliche, die da geholfen haben“, sagt sie. Bis 11 Uhr hätten sie am Freitag vor Ort geholfen. Ein DRK-Team aus Urbach holte die erschöpften Einsatzkräfte auf halber Strecke ab und fuhr sie nach Hause. „Ich konnte erst nicht schlafen. Ich hatte nur Blaulicht vor Augen“, sagt Isabell Hoffmann. Dennoch ist sie dankbar, dass sie helfen und eine großartige Hilfsbereitschaft erleben konnte.

Helfer-Duo aus Winnenden unterstützt den Rettungsdienst

Bereits am Samstag machte sich ein zweites Team aus dem Rems-Murr-Kreis, ebenfalls nach Aufforderung aus dem Innenministerium Baden-Württemberg auf den Weg ins Katastrophengebiet. Ein Helfer-Duo des DRK-Ortsvereins Winnenden, ebenfalls an Bord eines Notfallkrankentransportwagens, den das Land dem DRK zur Verfügung stellt. Da ihr Verband bestehend aus 32 Krankentransportwagen geschlossen agieren sollte, standen sie die ersten Stunden in Wartestellung, um flexibel reagieren zu können. Da die Lage am Samstag bereits übersichtlicher war, war es nun ihre Aufgabe, den Rettungsdienst als so genannte „First Responder“ zu unterstützen.

Die professionellen ehrenamtlichen Ersthelfer übernahmen die Gebietsabsicherung, betreuten die Menschen vor Ort, versorgten sie und gaben Nahrung und Getränke aus. „Je nach Lage ist die Situation vor Ort wie im Krieg“, schildert auch Zugführer Christian Franck, der gemeinsam mit Rettungssanitäterin Carolin Häußer von Samstag bis Dienstagnacht in Rheinland-Pfalz tätig war. „Es wurden immer noch Tote gefunden“, schildert der 30-jährige Helfer. „Bergepanzer, Amphibienfahrzeuge, Krankentransportwagen und Hubschrauber, die einem über den Kopf fliegen“, beschreibt er die Lage im zentralen Bereitstellungsraum für die vielen Helfer. Das Ausmaß an Einsatzmitteln und Hilfsbereitschaft sei großartig, sagt er. „Die Feuerwehr ist rund um die Uhr im Einsatz“. Er sei froh, dass er dank seiner Ausbildung beim DRK, die die Ortsvereine finanzieren, vor Ort helfen und Teil der Hilfeleistungsinfrastruktur in dieser außergewöhnlichen Großschadenslage sein kann. Erschüttert ist er über die Zustände im Katastrophengebiet. Ortsteile seien nicht oder kaum anfahrbar, darum stünden überall Krankentransportwagen, um vor Ort eingreifen zu können.

„Um jetzt Menschen helfen zu können, dafür haben wir Ehrenamtliche die vielen Stunden Aus- und Fortbildung investiert“, sagt er. „Jetzt zahlt sich aus, was wir in den vergangenen Jahren gelernt und geprobt haben“, so Christian Franck. Jeder Sanitäter beim DRK-Kreisverband absolviert einen Helfer-Grundausbildung-Praxistag. An diesem Tag werden Inhalte rund um den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz vermittelt.

„Insgesamt kann das DRK Rems-Murr auf mehrere Hundert Ehrenamtliche zurückgreifen“

Im Rems-Murr-Kreis bereitet sich DRK-Einsatzstab darauf vor, bei Anforderung durch die Katastrophenschutzbehörden weitere Einsatzmittel in das Katastrophengebiet zu schicken. Beim Einsatzstab laufen die Fäden zusammen. Schwerpunkte der Einsatzformationen des DRK bilden insbesondere die Erstversorgung und der Transport von Verletzten, die Betreuung und Versorgung unverletzt Betroffener sowie die psychosoziale Notfallversorgung. Die Einsatzkräfte engagieren sich in den Bereitschaften der 26 Ortsvereine. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind 24 Stunden täglich und innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit, erläutert Kreisbereitschaftsleiter Heiko Fischer die klaren Strukturen. „Insgesamt kann das DRK Rems-Murr auf mehrere Hundert Ehrenamtliche zurückgreifen“, so Heiko Fischer. Die Führungskräfte sind alarmiert und alle Vorkehrungen wurden und werden getroffen.

„Wir sind stolz, dass wir als DRK im Rems-Murr-Kreis über so viele gut ausgebildete Helferinnen und Helfer verfügen. Im Notfall können wir umgehend qualifiziertes Personal in Krisengebiete schicken. Viele Ehrenamtliche gefährden sich dabei selbst. Wir danken allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz", so DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler. „Wir sind jederzeit bereit, Menschen zu helfen.“

Info:

Sachspenden können derzeit nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

Ihrem DRK-Ortsverein können Sie als DRK-Fördermitglied finanziell unter die Arme greifen und so auch die Ausbildung der Sanitäterinnen und Sanitäter unterstützen.

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news-273 Tue, 20 Jul 2021 12:51:08 +0200 Zwei Helfer vom DRK Winnenden waren drei Tage im Einsatz https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/zwei-helfer-vom-drk-winnenden-waren-drei-tage-im-einsatz.html Am Dienstag gegen 1 Uhr nachts konnten Carolin Häußer und Christian Franck den Notfallkrankentransportwagen wieder in der Garage ihres DRK-Ortsvereins Winnenden parken. Fast drei Tage dauerte ihr Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz, zu dem sie am Samstagmorgen aufgebrochen waren. Sie waren Teil des fünften Kontingents aus Baden-Württemberg und unterstützten vor allem den Rettungsdienst. Die Zustände seien zum Teil katastrophal. „Autos wurden weggeschwemmt, ganze Häuser sind verschwunden und weiterhin werden Tote Menschen gefunden“, sagt Zugführer Christian Franck. Ein anstrengender Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK.

Aufgrund der sehr hohen Einsatzwahrscheinlichkeit standen die Helferinnen und Helfer des DRK Winnenden seit Donnerstagnachmittag in den Startlöchern, um sofort ins Katastrophengebiet aufbrechen zu können. Am Samstagmorgen wurde der Notfallkrankentransportwagen, den das Land Baden-Württemberg dem DRK für den Bevölkerungsschutz zur Verfügung stellt, zum Einsatz gerufen. 32 Krankentransporten aus dem Bevölkerungsschutz machten sich als Kolonne auf den Weg ins Katastrophengebiet. Hinzufahren, ohne genau zu wissen, was einen erwartet, sei eine Herausforderung, sagt Christian Franck.

„Es gab keinen Strom, kein Internet, teils nicht einmal mehr Straßen"

In den ersten Stunden stand ihr Konvoi auf Abruf bereit, um bei Bedarf Altenheime oder andere Einrichtungen zu evakuieren; Einsätze, bei denen zeitgleich mehrere Krankentransportwagen benötigt werden. Später änderte sich ihr Auftrag und die Versorgung der Bevölkerung stand im Vordergrund und das Team aus Winnenden übernahm eine Gebietsabsicherung: Als so genannte „First Responder“ unterstützten sie den Rettungsdienst, berichtet Christian Franck. Weil ganze Ortsteile nicht mehr zu erreichen waren, standen sie im Verlauf an wichtigen Stellen als Ansprechpartner für die Menschen bereit. „Zu diesem Zeitpunkt ging es nicht mehr ums Evakuieren, sondern um die Versorgung der Menschen in den von Hochwasser betroffenen Regionen“, sagt Christian Franck. Unter anderem übernahmen sie die Wundversorgung der Menschen. „Pflaster und Verbandsmaterial war vor Ort nicht mehr vorhanden“, sagt Rettungssanitäterin Carolin Häußer. „Doch einige Menschen waren verletzt oder verletzten sich bei den Räumungsarbeiten.“ So übernahm das erfahrene Helfer-Duo aus Winnenden die Wundversorgung und gab Auskunft über weitere Hilfskräfte. „Je nach Lage ist es in den betroffenen Dörfern wie im Krieg“, schildert Sanitäter Christian Franck. „Es gab keinen Strom, kein Internet, teils nicht einmal mehr Straßen. Brücken waren zerstört.“ Somit waren die Rettungswege sehr lang und viele Krankentransportwagen wurden zu Gebietsabsicherung eingeteilt. Mit ihrem Fahrzeug können sie bis zu zwei Patienten liegend transportieren.

Christian Franck ist beeindruckt, von dem Ausmaß an Hilfsbereitschaft. „Hunderte Fahrzeuge fanden sich am zentralen Bereitstellungsraum ein. Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Bundeswehr. Räumpanzer und Amphibienfahrzeuge warteten auf ihren Einsatz, während über unseren Köpfen Hubschrauber der Bundeswehr flogen“. Vor Ort folgten sie den Befehlen der Einsatzleitung. „Alle Kolleginnen und Kollegen waren voll motiviert, ihren Beitrag zu leisten. Das ist sehr beeindruckend“, sagt Carolin Häußer. „Genau dafür habe ich die vielen Stunden Aus- und Fortbildung investiert, um den Menschen in solch einer Notlage helfen zu können.“

„Wir sind jederzeit bereit, in Deutschland zu helfen“

Carolin Häußer und Christian Franck arbeiten beide in Winnenden, sie auf dem elterlichen Weingut als Marketingmanagerin, aber nebenberuflich im DRK-Rettungsdienst. Christian Franck arbeitet hauptberuflich als Produktmanager bei einem Winnender Industrie-Unternehmen. Beide sind froh, dass sie den Menschen vor Ort helfen konnten. Doch die Lage sei dramatisch. An vielen Orten werde es auch die nächsten Monate nicht möglich sein, zu leben. Bereits am Dienstagmittag war ihr Fahrzeug wieder einsatzklar. Das DRK ist für weitere Einsätze gewappnet. Auf das Ehrenamt ist Verlass. „Wir sind jederzeit bereit, in Deutschland zu helfen“, sagt Raphael Rojas Zugführer der Einsatzeinheit 1 im Rems-Murr-Kreis “Unteres Remstal” und steht damit stellvertretend für das gesamte DRK im Rems-Murr-Kreis.

Jeder Sanitäter beim DRK-Kreisverband absolviert einen Helfer-Grundausbildung-Praxistag. An diesem Tag werden Inhalte rund um den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz vermittelt. Zwar gebe es regelmäßig Übungen, „doch auf so eine große Schadenslage können sie sich nicht vorbereiten“, ordnet Bereitschaftsleiter Raphael Rojas die Lage ein. „Mehrtägige Einsätze sind für uns Ehrenamtliche die Ausnahme“. Doch sind im Einsatz Fertigkeiten gefragt, „die jeder unser Sanitäterinnen und Sanitäter in der Grundausbildung vermittelt bekommt. Jeder Helfer weiß, dass es irgendwann zu so einem Großeinsatz kommen kann.“ Da sei es wichtig, als Kreisverband auf Strukturen zurückgreifen zu können, die krisenerprobt sind. Die Führungsgruppe ist zu jedem Zeitpunkt über die Einsatzfähigkeit der vielen Einsatzformationen des DRK im Rems-Murr-Kreis informiert. Es gibt unter anderem Schnelleinsatzgruppen Erstversorgung und Betreuung, Führungsmodule, aber auch Einsatzkräfte der PSNV (psychosoziale Notfallversorgung). Insgesamt kann das DRK Rems-Murr auf mehrere Hundert Ehrenamtliche zurückgreifen. „Wir können so schnell wie nötig auf Anforderungen reagieren“, sagt Raphael Rojas. Jedes benötigte Fahrzeug sei einsatzklar und Helfer können in kurzer Zeit alarmiert werden.

Sachspenden und Fördermitgliedschaft

Sachspenden können derzeit nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können. Vom DRK-Bundesverband wurde hierzu folgendes Konto eingerichtet:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Hochwasser

Ihrem DRK-Ortsverein können Sie als DRK-Fördermitglied finanziell unter die Arme greifen und so auch die Ausbildung der Sanitäterinnen und Sanitäter unterstützen.

 

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news-272 Sat, 17 Jul 2021 11:16:04 +0200 Flutkatastrophe: DRK Rems-Murr hilft vor Ort mit Einsatzkräften https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/flutkatastrophe-drk-rems-murr-hilft-vor-ort-mit-einsatzkraeften.html In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gab es extreme Unwetter und Überschwemmungen. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften unterstützt das Rote Kreuz in Baden-Württemberg in den Unwettergebieten. Auch Einsatzkräfte aus Sulzbach waren im Einsatz. Aktuell sind zwei Helferinnen und Helfer aus Winnenden vor Ort.

Am Donnerstag wurde gegen 16.30 Uhr ein Notfallkrankenwagen angefordert. Bereits nach rund 45 Minuten waren zwei Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins Sulzbach im Auftrag des Regierungspräsidiums auf der Fahrt zur Landesfeuerwehrschule nach Bruchsal. Hierbei handelt es sich um ausgebildete Fachkräfte, die den Rettungsdienst im Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz unterstützen sollten. Unter anderem halfen sie mit bei der Evakuierung eines Krankenhauses und eines Pflegeheimes. Sie waren die ganze Nacht im Einsatz und übernahmen wichtige Aufgaben bei der Notversorgung von Patienten.

Da ihr stundenlanger Einsatz kräftezehrend war, schickte der DRK-Kreisverband ein zweites Team nach Bruchsal, um die beiden Helferinnen und Helfer samt Fahrzeug sicher nach Hause zu bringen. "Wir sind stolz, dass wir als DRK im Rems-Murr-Kreis über so viele gut ausgebildete Helferinnen und Helfer verfügen. Im Notfall können wir umgehend qualifiziertes Personal in Krisengebiete schicken. Viele Ehrenamtliche gefährden sich dabei selbst. Wir danken allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz", so DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler.

Im Rems-Murr-Kreis gibt es Krankentransportwagen, die vom Land beschafft worden sind. Diese können im Katastrophenfall zu Einsätzen angefordert werden, wie es am Donnerstag der Fall war. Aktuell ist ein Notfallkrankenwagen aus Winnenden mit zwei Einsatzkräften als Dringlichkeitseinsatz zur weiteren Unterstützung ausgerückt. Der Kreisverband ist darauf vorbereitet, bei Bedarf weitere Einsatzmittel in das Katastrophengebiet zu schicken. Die Führungskräfte sind alarmiert und alle Vorkehrungen wurden und werden getroffen. "Unsere Einsatzkräfte stehen auf Abruf bereit und können bei Bedarf auch über mehrere Tage vor Ort helfen", so Sven Knödler.

Wie kann das DRK so schnell helfen? Wichtiger Bestandteil der Einsatzdienste des DRK an Rems und Murr sind die Einsatzformationen. Hier gibt es die örtliche Einheit der Einsatzgruppe Akut sowie die SEG Erstversorgung, Betreuung und Transport. Die drei SEG (Erstversorgung, Betreuung und Transport) bilden eine taktische Einheit des Bevölkerungsschutzes. Sie sind 24 Stunden täglich und innerhalb von 45 Minuten einsatzbereit. Schwerpunkt ist der überörtliche Einsatz - wie aktuell in den Hochwassergebieten.

Unter einer Einsatzgruppe akut versteht man eine Gruppe aus medizinisch und / oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Sie unterstützen den Rettungsdienst bei größeren Schadensfällen und einem Massenanfall von Verletzten und schließen dabei die Lücke zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Es handelt sich um eine Gruppe aus medizinisch und / oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Sie können binnen kurzer Zeit für bis zu 20 Betroffene Hilfe leisten, Leichtverletzte sowie auch anderweitig Betroffene erstversorgen und betreuen. Sie helfen und organisieren die kurzfristige Unterbringung und verpflegen bei Bedarf Betroffene und Einsatzkräfte. Ein weiterer Vorteil ist ihre genaue Ortskenntnis. Die Gruppe besteht aus mindestens drei Einsatzkräften. Die EGrA innerhalb des DRK-Rems-Murr können auch zur Unterstützung zu Einsätzen in anderen Gemeinden und anderer Einsatzformationen alarmiert werden. Bei den Helferinnen und Helfern handelt es sich um sehr gut ausgebildete Spezialisten.

Sachspenden können derzeit nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

Das DRK rät Spontanhelfern von außerhalb dringend davon ab, einfach in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landkreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

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news-271 Wed, 07 Jul 2021 13:23:51 +0200 So wichtig sind Schulsanitäter: Pilotprojekt in Aspach https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/so-wichtig-sind-schulsanitaeter-pilotprojekt-in-aspach.html Im Schuljahr 2020/21 haben die Conrad-Weiser-Schule Aspach, der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. und der DRK-Ortsverein Aspach gemeinsam eine Schulsanitätsdienst-AG als Pilotprojekt ins Leben gerufen. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es einige Herausforderungen zu meistern und nicht alle Übungsstunden konnten stattfinden. Dennoch eine tolle Sache! Als dies möglich war, haben wir in der Schule vorbeigeschaut – und dabei natürlich alle Corona-Regeln eingehalten.

„Ich bringe Sie hin“

Der Besuch in der Conrad-Weiser-Schule Aspach beginnt äußerst hilfsbereit. Wo denn das Lehrerzimmer ist, fragen wir eine Schülerin. Wir wollen mit Konrektor Tobias Stüer über die Schulsanitätsdienst-AG sprechen. „Ich bringe Sie hin“, sagt eine Schülerin fröhlich, unterbricht ihre Pause und geht los. Wir folgen. So viel Engagement freut Tobias Stüer. Seit einigen Jahren können sich Kinder der Conrad-Weiser-Schule zum DRK-Schulsanitäter ausbilden lassen, damit sie im Notfall helfen können. Vom Trösten über die stabile Seitenlage bis zur Alarmierung des Rettungsdienstes reicht ihr Aufgabenspektrum. Während der Pausen, im Sportunterricht, bei Ausflügen oder Festen sorgen sie für Sicherheit. Die Ausbildung übernahm bisher Lehrerin Elisabeth Brekle. Nun gab es zum ersten Mal eine Schulsanitätsdienst-AG, ein Pilotprojekt im Kreis, das DRK, Ehrenamt und Schule gemeinsam stemmen.

Schulsanitäter sind wichtig

Elisabeth Brekle findet es toll, wenn der Nachwuchs Verantwortung übernimmt. Sie hat miterlebt, wenn Kinder ihre Mitschüler bei kleineren Verletzungen verarztet und eine Lehrkraft verständigt haben. Die jungen Sanitäter kommen auch zum Einsatz, wenn Mitschüler mit starken Kopfschmerzen oder dergleichen den Unterricht verlassen müssten. Dann würden die Schulsanitäter mitunter die Betreuung übernehmen. Mit und an derlei Aufgaben würden die Schüler wachsen, so Brekle. Sie begrüßt, dass dieses Angebot zu einer AG ausgeweitet werden konnte.

Konrektor Tobias Stüer betrachtet ebenfalls nicht nur den Nutzen von jungen Rettern im Schulalltag. Aufgabe von Schulen sei es, Kernkompetenzen zu vermitteln. Es sei wichtig, „dass Kinder etwas finden, in dem sie gut sind, etwas, das sie besonders gut können.“ Die Kinder erfahren Wertschätzung, wenn Mitschüler ihnen bei einem Unfall ihr Vertrauen schenken und sich helfen lassen, so Stüer. Das steigere das Selbstwertgefühl und sei ein toller Effekt dieses Projekts mit Potenzial. Kooperationen mit Vereinen wie dem DRK seien wichtig für Schulen. Kinder könnten Spaß an einer Sache haben, fernab von Fächern wie Mathematik lernen und Erfolge erzielen. Die Vereine profitierten davon, wenn der Nachwuchs Interesse am Ehrenamt entwickle. „Das Schulleben wird bereichert“, sagt er. Lehrerin Brekle ergänzt, dass zwei Schülerinnen nach ihrem DRK-Schulsanitätsdienst eine Ausbildung im Pflegebereich begonnen hätten.

Die stabile Seitenlage für sieben Kinder

An diesem Nachmittag bereichert Jörg Guhr das Schulleben. Er ist ehrenamtlicher Ausbilder beim DRK-Ortsverein Aspach und hat sich für heute frei- und vorgenommen, sieben Kindern der fünften Klasse die stabile Seitenlage näherzubringen. „Was hast Du angestellt?“, fragt er ein Mädchen, das die Hand verbunden hat. Kleiner Unfall. Da sind sie bereits mitten im Thema, denn vergangene Woche hatte er dem Nachwuchs gezeigt, wie sie fachmännisch einen Verband anlegen. „Da konntest Du ja bereits üben“, sagt er. Beide lachen hinter ihren Masken, die sie nicht abnehmen. Die Fenster sind geöffnet, auf Abstände wird geachtet und Schutzhandschuhe sind in Corona-Zeiten Pflicht.

„Was ist der wichtigste Verband?“, fragt er. Druckverband sagt ein Schüler, der nun zeigen soll, wie man den anlegt. Was sei dabei entscheidend? Handschuhe zu tragen, sagen die Kinder. Einen Notruf zu tätigen. Das sei auch wichtig, aber Jörg Guhr meint etwas anderes. Es gehe darum, schnell eine Blutung zu stillen, betont er. „Das muss ruckzuck gehen.“ Es wird probiert. Und wie können sie ihren Mitschülern noch helfen im Notfall? Mit Wärme! Genau. Und so nähern sie sich dem nächsten Thema. Nun soll geschauspielert werden.

Jörg Guhr flüstert einer Schülerin ins Ohr, eine Verletzte zu mimen. Sie legt sich ruhig auf den Boden, schließt die Augen. „Ihr findet so jemanden vor“, sagt der Ausbilder. „Wie geht ihr vor?“
„Wir müssen sie aus der Gefahrenzone bringen“, sagt ein Schüler. „Gucken, ob sie noch atmet“, ruft eine Schülerin. „Richtig“, sagt der Mann vom DRK. „Sehen, hören, fühlen! Wenn jemand nicht mehr reagiert, ist er bewusstlos – und das bedeutet Lebensgefahr.“ Daher sofort Hilfe holen und Hilfe leisten. Gemeinsam führen sie aus, wie die Atmung kontrolliert und der Kopf überstreckt wird.

Hier darf jeder mal anpacken

Dann versucht sich jeder Schüler mal daran, einen oder eine andere in die stabile Seitenlage zu bugsieren. Der Ausbilder hatte es vorgemacht: Laut hatte er die Schülerin angesprochen. Wie ernst der Rotkreuzler vorgegangen ist, irritiert die Schüler. Einige lachen schüchtern. Sie tun sich schwer damit, ihre Mitschüler robust aber sicher in die stabile Seitenlage zu bringen und in Rettungsdecke einzuwickeln. Wer aufpasst, ist hier klar im Vorteil – auch und vor allem in Zukunft. Die Konzentration lässt bei einigen allerdings schnell nach. Hier ist noch Luft nach oben, wenn man später auf dem Schulhof seinen Mitschülern helfen will. Guhr spricht über die Herz-Druck-Massage und schon ist die erste Hälfe der AG bereits vorbei. Zeit für eine neue Übung.

Jörg Guhr holt einen Motorradhelm. Die jungen Schüler können sehen, worauf es zu achten gilt, wenn sie einen entsprechenden Unfall erleben sollten. Auch hier darf jeder mal anpacken. Nach 90 Minuten ist diese Einheit mit dem Ausbilder vom Roten Kreuz beendet – und die Schüler haben wieder etwas dazugelernt. Verschiedene Einheiten ergeben so einen kompletten Erste-Hilfe-Kurs, den der Nachwuchs in diesem Schuljahr macht.

Jugendreferentin Heidrun Hellmuth vom DRK war auch schon da und hat eine Hygiene-Schulung angeboten. Sie lobt das tolle Engagement des Ortsvereins und der Schule für dieses Pilotprojekt. „Wir können dieses Angebot in Aspach machen, weil sich die Lehrerinnen und Lehrer und der Ortsverein so immens einbringen.“ Sei dies gegeben, könne man eine solche AG anbieten und das Thema Erste-Hilfe breit behandeln. Und davon haben alle etwas, sind sich DRK und Schule einig.

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news-270 Mon, 28 Jun 2021 14:21:58 +0200 Herzlich Willkommen und herzlichen Glückwunsch: Acht neue Sanitäterinnen und Sanitäter ausgebildet! https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/herzlich-willkommen-und-herzlichen-glueckwunsch-acht-neue-sanitaeterinnen-und-sanitaeter-ausgebildet.html Das wurde auch Zeit. Nach einigen Monaten Zwangspause konnten wir endlich wieder acht neue Sanitäterinnen und Sanitäter ausbilden. Am Wochenende haben sie – nach den vergangenen intensiven Wochen der Übung und Vorbereitung für uns natürlich nicht überraschend – erfolgreich ihre Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

Wir haben großen Respekt vor der dieser Leistung, denn wer anderen professionell helfen will, der muss dafür einiges investieren und in Theorie und Praxis glänzen. Die Sanitätsausbildung beinhaltet neben dem theoretischen Teil intensive Übungseinheiten, um die Hilfsmaßnahmen jederzeit sicher anwenden zu können. In Zukunft können die neuen ehrenamtlichen Retterinnen und Retter nicht nur Sanitätsdienste übernehmen, sie wissen, worauf es im Notfall ankommt. Wir ziehen unseren Hut vor diesem ehrenamtlichen Engagement, das allen Bürgerinnen und Bürgern im Rems-Murr-Kreis zugutekommt. Je mehr Helferinnen und Helfer es gibt, desto sicherer ist es bei uns. Auf das Ehrenamt des DRK ist Verlass.

Ausbilderin Sina Löhle ist mächtig stolz auf ihren Juni-Kurs. Vielen Dank an alle, die viel Zeit und Energie – und Freude! – in ihre 80-stündige Ausbildung investiert haben – als „Azubi“, Ausbilder, Betreuer und Unterstützer! Hoch lebe das Ehrenamt! Wer Interesse hat, sich beim DRK zu engagieren, kann sich gerne bei uns melden!

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news-269 Fri, 25 Jun 2021 11:37:36 +0200 Mehr Disponenten für die 112: Integrierte Leitstelle erweitert https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/mehr-disponenten-fuer-die-112-integrierte-leitstelle-erweitert.html Nach eineinhalb Jahren Planung und Bauarbeiten wurde die Integrierte Leitstelle (ILS) Rems-Murr erweitert. In Zukunft nehmen mehr Leitstellendisponenten die Anrufe unter der Notrufnummer 112 entgegen. Die technische und personelle Aufstockung war notwendig geworden, da die Zahl der Anrufe und Einsatzbearbeitungen sowie die Aufgaben für dieses zentrale Steuerungsorgan in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr stetig zunehmen. Das hatte ein Gutachten deutlich gemacht, das vom Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Rettungsdienstbereich Rems-Murr Kreis in Auftrag gegeben wurde. Aufgrund der Ergebnisse aus dem Gutachten reagierte der Bereichsausschuss umgehend. Der neue Leitstellenbetriebsraum sowie die Büroräume für Administratoren und Leitstellenleitung sind nun im Regelbetrieb.

Groß ist ihre Verantwortung, wenn bei den Disponenten Notrufe, Notfallmeldungen und sonstige Hilfeersuchen eingehen und die entsprechenden Maßnahmen unverzüglich und zielgenau eingeleitet werden müssen. Die Integrierte Leitstelle Rems-Murr erfüllt Aufgaben technisch, organisatorisch und personell für die Feuerwehr, den Rettungsdienst, den Krankentransport, den Katastrophenschutz, den Hausnotruf und den Notdienst der kassenärztlichen Vereinigung. Sie wird vom Landkreis zusammen mit den Krankenkassen jeweils hälftig finanziert. In einer Integrierten Leitstelle erledigt jeder Disponent alle anfallenden Aufgaben unter Nutzung einheitlicher Technik und nach gleichen Organisationsregeln. Seit Jahren steigt die Anzahl der Anrufe. 2020 nahm das Team der Disponenten der Integrierten Leitstelle im Durchschnitt jeden Tag mehr als 800 Anrufe entgegen, aus denen täglich rund 435 Einsatzbearbeitungen und Einzelmaßnahmen resultierten, unter anderem Rettungsdiensteinsätze. Auf diesen Mehrbedarf reagierten der Landkreis, die Krankenkassen sowie der Betreiber der Leitstelle, der DRK-Kreisverband e.V.

Für eine bestmögliche rettungsdienstliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger

„Die Notfallrettung brennt den Menschen im Rems-Murr-Kreis seit Jahren unter den Nägeln. Wir haben dem Thema deshalb höchste Priorität eingeräumt. Die Erweiterung der Integrierten Leitstelle ist neben den vielen Verbesserungen im Netz der Notarzt- und Rettungswachen ein wichtiger Baustein. Wir haben in den letzten Jahren zusammen mit den Krankenkassen rund 430.000 Euro in die Integrierte Leistelle investiert – für eine bestmögliche rettungsdienstliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel.

Unter Anleitung des Rettungsdienstleiters, des Leiters der Integrierten Leitstelle und des Kreisbrandmeisters entwickelten Projekt- und Fachplaner 2020 Pläne für diese Übergangslösung. Die Herausforderung: Wie kann auf dem begrenzten Raum der vorhandenen Leitstelle in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes kurzfristig eine Erweiterung im laufenden Betrieb umgesetzt werden? Der Kreisverband entschied sich, Geschäftsfelder wie den Hausnotruf und die Mobilen Dienste Remstal auszulagern, um Erweiterungsflächen bieten zu können. Ein Rückbau von Räumen, Wanddurchbrüche, Maler-, Elektro- und Netzwerkarbeiten sowie umfangreiche weitere technische Maßnahmen strapazierten über Monate die Nerven aller Mitarbeiter des DRK – trotz schalldämmender Maßnahmen. Drei zusätzliche Arbeitsplätze wurden in einem neu geschaffenen Leitstellenbetriebsraum eingerichtet. Mit weiteren Büroräumen im bestehenden Gebäude des DRK-Kreisverbandes in Waiblingen kann auch zukünftig die hohe Qualität der Arbeit in der Leitstelle sichergestellt werden, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler, der von einer Übergangslösung spricht. „Es wurde in den seit 1980 bestehenden Standort nochmals umfangreich investiert, um den Betrieb für die kommenden Jahre bis zur Realisierung eines dann allen Anforderungen genügenden Neubaus sicherstellen zu können.“

Tagsüber bis zu acht Mitarbeiter vor Ort

Insgesamt bis zu acht Leitstellendisponenten können ab sofort gleichzeitig arbeiten. Außerdem gibt es Reserveplätze.  Nach der Erweiterung werden künftig auch nachts mindestens drei Mitarbeiter in der Leitstelle tätig sein, um auch in Zukunft binnen Sekunden alle Anrufe zu bearbeiten. Tagsüber sind aufgrund des erhöhtes Einsatzaufkommens bis zu acht Leitstellenmitarbeiter im Dienst. Am Wochenende, wenn es weniger Anrufe gibt, arbeiten mindestens vier Disponenten in der Leitstelle. Kurzfristig könne das Angebot erhöht und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Im Hintergrund gewährleisten Systemadministratoren die Funktionstüchtigkeit aller technischen Einrichtungen.

„Die Erweiterung der Leitstelle ist die Folge einer ständig steigenden Inanspruchnahme der Notfallversorgung und des Krankentransports in den letzten Jahren. Mit der Fertigstellung der Erweiterung der ILS wurde eines der umfangreichsten und kostenintensivsten Maßnahmenpakete, das der Bereichsausschuss für den Rettungsdienstbereich Rems-Murr zum Erhalt der guten rettungsdienstlichen Versorgung im Rems-Murr-Kreis je beschlossen hat, abgeschlossen“, so Eberhard Kraut, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr.

„Das Einsatzaufkommen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht.“

Sechs Monate dauerten die Bauarbeiten. DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler bedankt sich beim Team der Integrierten Leitstelle und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der DRK-Kreisgeschäftsstelle für ihre Geduld und Leidensfähigkeit. „Es war zuweilen eine Herausforderung, hier mit klarem Kopf eine Notrufabfrage durchzuführen“, berichtet Leitstellenleiter Carsten Leidner. Er klärt über die Hintergründe auf, die zur Erweiterung geführt haben: „Das Einsatzaufkommen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht.“ Die Bevölkerung im Rems-Murr-Kreis wächst, die Menschen werden älter, das Anspruchsdenken nimmt zu. Anders als vor 20 Jahren ist ein Smartphone fast immer verfügbar und die Hemmschwelle sich bei unterschiedlichsten Anliegen und auch Bagatellverletzungen an die Leitstelle zu wenden sinkt. Gemeldet werden Brände, Verkehrsunfälle, Verletzungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Wespennester, umgestürzte Bäume und mehr. „Die 112 ist ausschließlich für Notfälle zuständig“, betont das DRK. Zunehmend wichtiger wird die Rolle der Integrierten Leitstelle auch bei der Lagebewertung der Katastrophenschutzbehörden und des kommunalen Krisenmanagements.

Informationen:

  • In den vergangenen Jahren wurde die Notfallrettung im Rems-Murr-Kreis entscheidend verbessert. Mit Welzheim ist 2020 ein zusätzlicher Notarztstandort an den Start gegangen. Es wurden zusätzliche Stellen beim Rettungsdienstpersonal geschaffen und zusätzliche Fahrzeuge wurden an den vorhandenen Rettungswachen installiert oder gar neue Standorte geschaffen. Im Januar 2021 wurden alle beschlossenen Maßnahmen umgesetzt. Damit verbesserte sich jüngst die Hilfsfrist für den Rettungsdienst Rems-Murr. Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge waren im Durchschnitt schneller am Unfallort.
     
  • Die Integrierte Leitstelle Rems-Murr des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e. V. nimmt als ständig besetzte Einrichtung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sämtliche Hilfeersuchen und Notrufe der Bevölkerung des Rems-Murr-Kreises über die Notrufnummer 112 entgegen. Krankentransporte können über die Rufnummer 07151 / 19222 angemeldet werden.
     
  • Die Integrierte Leitstelle koordiniert und lenkt alle Einsätze der Notfallrettung sowie des qualifizierten Krankentransportes, alarmiert die Feuerwehren im Landkreis und wirkt im Katastrophenschutz mit. Zusätzlich werden auf Anforderung oder bei Bedarf weitere Einheiten, Organisationen oder Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in Einsatz gebracht. Die Leitstellendisponenten sind zur Wahrnehmung ihrer hochkomplexen Aufgaben speziell ausgebildet. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sowohl eine rettungsdienstliche, feuerwehrtechnische als auch leitstellenspezifische Ausbildung durchlaufen.
     
  • Mitglieder des Bereichsausschusses des Rettungsdienstbereichs Rems-Murr sind die Kostenträger, also Vertreter der Krankenkassen, die Leistungserbringer, sprich die Rettungsdienstorganisationen, sowie die Aufsichtsbehörde, der Rems-Murr-Kreis.
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news-268 Wed, 16 Jun 2021 07:50:27 +0200 Herzinfarkt: Im Kreis stehen für plötzliche Herz- und Kreislaufstillstände viele Defibrillatoren bereit. https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/herzinfarkt-im-kreis-stehen-fuer-ploetzliche-herz-und-kreislaufstillstaende-viele-defibrillatoren-bereit.html Nach dem Zusammenbruch des dänischen Fußballspielers Christian Eriksen beim EM-Spiel gegen Finnland waren viele Menschen geschockt. Der Spieler musste auf dem Platz nach einem Herzstillstand reanimiert werden. Erste Hilfe rettete sein Leben. „Im Rems-Murr-Kreis sind wir für derlei Vorfälle sehr gut gerüstet“, stellt DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler fest. Er verweist auf mehrere Projekte des DRK. Im Kreis stehen für plötzliche Herz- und Kreislaufstillstände viele Defibrillatoren bereit.

In den vergangenen Jahren wurden an vielen Plätzen im Kreis Defibrillatoren aufgestellt. Sie unterstützen Ersthelfer bei der Rettung eines Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Sogenannte Defis geben mündliche Anweisungen und sind selbsterklärend. Allerdings gab es keine Übersicht über die Standorte. Das hat sich dank Thomas Brucklacher, Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle Rems-Murr, geändert. Der DRK-Mitarbeiter und Ingenieur hat eine Karte programmiert, in der immer mehr Geräte erfasst und der Rettungsleitstelle zur Verfügung gestellt werden. Aktuell sind bereits 322 Defibrillatoren im Definetz hinterlegt, auf das jeder Mensch zugreifen kann. Per Smartphone können Helfer gezielt zu einem Defibrillator geführt werden. „Im Notfall kann die Leitstelle, unter der bekannten Nummer 112 zu erreichen, gemeldete und geschulte DRK-Ersthelfer alarmieren, unsere 200 Helfer vor Ort, die in den meisten Fällen noch vor dem Rettungsdienst eintreffen, weil sie in der Nachbarschaft wohnen“, erläutert Sven Knödler. Das DRK konnte dank zahlreicher Spenden alle Helfer vor Ort mit einem Defibrillator ausrüsten. Diese sind Mitglieder in den Bereitschaften ihrer DRK-Ortsvereine. Somit gibt es im gesamten Kreis zahlreiche Helfer, die sofort helfen können.

Weiter nennt Knödler das Projekt „Gemeinsam gegen den Herzinfarkt“, des Kardioverein Rems-Murr-Kreis. Der Verein bietet Veranstaltungen an, um die Bevölkerung über Risiken aufzuklären und ihnen zu zeigen, wie sie helfen können. Zusammen mit ortsansässigen Ortsvereinen des DRK wurden den Menschen in einem kurzen Vortrag die Symptome des Herzinfarktes erklärt. Anschließend wurden die Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung aktiv gezeigt und geschult. Die Corona-Pandemie verhinderte in den vergangenen Monaten weitere Veranstaltungen.
Auch bietet das DRK Rems-Murr zahlreiche Kurse und Fortbildungen an, um Menschen zu zeigen, wie sie im Notfall helfen können. „Wer geschult ist, hat keine Angst im Notfall“, betont Sven Knödler. „Ein Herzinfarkt muss so schnell wie möglich behandelt werden!“ Und hier können auch Laien Leben retten, wenn sie sich entsprechend fortbilden. Wer möchte, kann sich gerne bei DRK melden und mehr erfahren.

Was können Sie tun?

Prüfen: Atmet die betroffene Person? Wenn ja, in die stabile Seitenlage bringen, wenn Nein:

Rufen: um Hilfe und den Notruf 112 (gilt europaweit) wählen. Danach (oder parallel):

Drücken: ca. 100 mal/Minute in der Mitte und dem unteren Drittel des Brustkorbs.

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news-267 Mon, 14 Jun 2021 13:55:23 +0200 Der letzte Einsatz für den Impftruck im Rems-Murr-Kreis https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-letzte-einsatz-fuer-den-impftruck-im-rems-murr-kreis.html Das war´s. Am Freitag, 11. Juni, wurden u.a. am beruflichen Bildungszentrum in Waiblingen noch einmal Biontech-Dosen verimpft. Nach dieser letzten Station verlässt der Impftruck des DRK den Rems-Murr-Kreis, um andernorts zu helfen. An den beiden Tagen zuvor konnte auch den Vorbereitungsklassen an den Berufsschulen in Backnang und Schorndorf ein Impfangebot gemacht werden. 500 Menschen wurden geimpft.

Der Impftruck des DRK war eine geniale Lösung, die sich das Rote Kreuz und Landkreis haben einfallen lassen, um den älteren Teil der Bevölkerung vor Ort in ihren Kommunen impfen zu können und damit ein zusätzliches Angebot neben dem Kreisimpfzentrum zu schaffen. Danke an alle beteiligten Akteure und vor allem auch an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK.

Ein weiteres Beispiel, dass bei den Impfungen alle im Blick sind, ist das jüngste Impf-Angebot für die Vorbereitungsklassen an den Berufsschulen in Backnang, Schorndorf und Waiblingen. Der Rems-Murr-Kreis hatte sich insoweit erfolgreich für ein Modellprojekt beim Land beworben und zusätzlichen Impfstoff erhalten: Genutzt wurde für das Modellvorhaben der Impftruck. Er war vom 9. bis 11. Juni an jedem der drei Standorte, um insgesamt rund 500 Schülerinnen und Schüler aus den Vorbereitungsklassen zu impfen. Ziel war nach Vorgabe des Sozialministeriums, gerade Schülerinnen und Schüler aus sozioökonomisch schwierigen Verhältnissen und mit Migrationshintergrund zu erreichen.

Das Sozialministerium hatte das Impftruck-Projekt mit Impfstoff und Personal aus dem Zentralen Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart unterstützt. Der Vorteil: Die komplette Impf-Infrastruktur befindet sich im Anhänger des Sattelschleppers. Das ermöglichte es, überall im Flächenlandkreis ohne größeren Aufwand gut koordinierte Impfaktionen durchzuführen. Ehrenamtliche Kräfte aus den DRK-Ortsvereinen sicherten die Aktionen sanitätsdienstlich ab und waren für die Nachbetreuung der Geimpften zuständig.

Beim Impftruck, der so genannten „Mobilen Medizinischen Versorgungseinheit“ des DRK, handelt es sich um einen 13,5 Meter langen, vier Meter hohen, 2,55 Meter breiten und 33 Tonnen schweren Lkw. Er enthält zwei vollausgestattete Arztpraxen, Stromgenerator und Frischwassersystem. Am 2. März startete er seine 84-tägige Impftour durch den Rems-Murr-Kreis. Gemeinsam haben es Städte, Gemeinden, Landkreis, DRK und alle Beteiligten geschafft, dass 6000 Menschen zusätzlich geimpft werden konnten. Der Schwerpunkt lag zunächst auf Menschen über 80 Jahren, später 70 Jahren. Ende Mai konnten die erste Impftour durch den Landkreis erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Landratsamt hatte verschiedene Fortsetzungsprojekte ins Spiel gebracht, ohne Erfolg. Die Zentralen Impfzentren (ZIZ) wie die Kreisimpfzentren (KIZ) erhielten keine Kontingente für zusätzliche Impfaktionen. Kleinere Abschlussaktionen gab es noch in Murrhardt und Oppenweiler, da noch 300 Impfdosen Astrazeneca zur Verfügung standen.

Zusätzliche Impfstoff-Zusagen gab es lediglich für die nun abgeschlossene Sonderaktion für Berufsschulen.

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news-266 Tue, 08 Jun 2021 10:39:19 +0200 Sanitäter üben den Ernstfall: Endlich wieder Praxistag beim DRK https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/sanitaeter-ueben-den-ernstfall-endlich-wieder-praxistag-beim-drk.html „3,2,1“, ruft eine Helferin beherzt und auf Kommando strecken sich zehn Beine und zehn Arme hieven das Konstrukt in die Höhe. Als die Helfer des DRK später gemeinsam die Plane über die Stangen ziehen, nimmt das Zelt Form an, das beispielsweise für die medizinische Versorgung verwendet werden kann. „Es macht so Spaß, mal wieder Menschen im Einsatz zu sehen“, freut sich Sina Löhle sichtlich. Sie ist stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin beim DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. Das DRK kann nach fast einem Dreivierteljahr Pause wieder neue Sanitäterinnen und Sanitäter ausbilden. Corona-bedingt können lediglich acht Menschen am Juni-Kurs teilnehmen. Am Wochenende fand als wichtiger Bestandteil der Ausbildung der Praxistag der Einsatzkräfteausbildung statt.

Ein großes Helfer-Potenzial ist auch und insbesondere in Zeiten von Corona von großer Bedeutung. Der Bevölkerungsschutz dient dazu, die Auswirkungen schwerer Notlagen wie Katastrophen zu begrenzen und zu bewältigen. Daher ist das große Interesse an diesem Praxistag ein wichtiges Signal für die Sicherheit im Landkreis und für die Attraktivität des Ehrenamts. „Es geht endlich wieder los“, sagt Sina Löhle. Aktuell sind kreisweit viele DRK-Helfer in Schnelltestzentren, bei Blutspende-Terminen und bei der Praktischen Unterweisung für „Geschulte Dritte“ bei SARS CoV-2 Antigen-Schnelltests aktiv. Da in den kommenden Monaten wohl viele Veranstaltungen nachgeholt werden, bei denen die DRK-Ortsvereine Sanitätsdienste übernehmen werden, gilt es nach der erzwungenen Durststrecke wieder neue Sanitäter auszubilden.

Gelernt wird an vier Stationen

An diesem Praxistag werden an insgesamt vier Stationen die Grundkenntnisse in den Bereichen Einsatz, Betreuung, Technik und Sicherheit und erweiterte Erste Hilfe vermittelt. Die angehenden Sanitäter erhalten einen Überblick über Einsatzmöglichkeiten und Einsatzstärke sowie das vorhandene Material und die technische Ausrüstung – und viele praktische Hinweise. Wie gleitet die Trage patientenschonend aus dem Einsatzfahrzeug? Was es hier zu beachten gilt, das verrät Philipp Wolf vom DRK-Ortsverein Murrhardt, der sich viel Zeit für die Fragen der Helferinnen und Helfer nimmt. Zwischendurch knackt immer wieder das Funkgerät, denn auch das Funken wird an diesem Tag erlernt.

In Sachen Digitalisierung ist das DRK im Rems-Murr-Kreis gut aufgestellt. Dienstabende finden seit Monaten online statt. Aber die Praxis, das gemeinsame Üben, Ausprobieren, Austauschen und Anpacken, das gemeinsame Erlebnis, Menschen zu helfen, das fehlt seit vielen Monaten aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie. „Nichts machen zu können, das ist demotivierend für uns Rotkreuzler“, beschreibt Ausbilderin Sina Löhle. Dank eines umfangreichen Hygiene-Konzepts – weniger Teilnehmer, Kontakte und Handgriffe bei den Übungen sowie ständiges Händewaschen, Desinfizieren und tägliche Schnelltests – konnte der Helfernachwuchs endlich mal wieder ins kalte Wasser geworfen werden. Denn ein Klick mit einer Maus beim E-Learning ist etwas anderes, als im DRK-Einsatzfahrzeug einen Funkspruch abzugeben, unter Zeitdruck ein Zelt für Verletzte aufzubauen oder eine Reanimation zu simulieren. Mehr als 100 Unterrichtseinheiten werden die acht angehenden ehrenamtlichen Einsatzkräfte am Ende in ihre Ausbildung investiert haben, damit sie später ihren Mitmenschen fachkundig helfen können.

Weiterhin große Hilfsbereitschaft im Kreis

Gibt es aufgrund der vielfältigen Corona-Folgen weniger Menschen, die sich in ihrer Freizeit in den Ortsvereinen für ihre Mitmenschen engagieren wollen? Nein, sagen die Verantwortlichen des DRK. Weiterhin sei das Interesse, sich für die Mitmenschen einzusetzen sehr hoch. In der Corona-Krise habe das DRK gezeigt, dass auf die Einsatzkräfte Verlass ist. Im Notfall kann das DRK rund 850 qualifizierte Helferinnen und Helfern aus den Ortsvereinen aufbieten. Die Bereitschaft, auch in Zeiten von Corona kurzfristig Dienste zu übernehmen, beispielsweise beim Impftruck oder in Schnelltest-Zentren, war groß, sagt Sina Löhle. Doch feststeht: „Unsere Leute würden gerne mal wieder einen Großdienst übernehmen, Altstadfest, SchoWo etc.“ Denn obwohl derlei Dienste viel Arbeit machten, was vor allem auch die Organisation betrifft, mache es ihnen unheimlich Spaß, im Notfall zu helfen. Und zu wissen, wie man im Notfall fachmännisch helfen kann, das erleben die Rotkreuzler an diesem Praxistag, bei dem sie endlich wieder als Team aktiv sein können.

Wer beim DRK mitmachen will, kann sich gerne beim DRK-Kreisverband melden: rotkreuzdienste(at)drk-rems-murr.de und 07151 2002-0. Infos auf: www.drk-rems-murr.de/mitmachen

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news-265 Fri, 04 Jun 2021 13:31:57 +0200 „Erste Hilfe-bist Du fit?“-Rundweg in Schorndorf https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/erste-hilfe-bist-du-fit-rundweg-in-schorndorf.html Unser DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. hat im Mai 2021 einen Erste Hilfe-Rundweg eröffnet. Konzipiert und liebevoll gestaltet und bestückt haben ihn unsere Mitarbeiterinnen des Jugendrotkreuzes.Wir laden zu einem wunderschönen und kurzweiligen Spaziergang ein, der einen Mehrwert bietet. Wer fitter in Erste Hilfe werden will, dem sei dieser lehrreiche Rundweg empfohlen, der reizvoll bei jedem Wetter ist. Je nach Tempo können Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene 90 Minuten oder auch einen halben Tag gemeinsam im Wald verbringen, wandern, tüfteln und ausprobieren. An sieben Stationen gibt es Rätsel, Spiele und viel Interessantes rund um das Thema Erste Hilfe zu entdecken und aktiv auszuprobieren.

Rundgang zeigt, wie Sie Notfall helfen können

Auf abenteuerliche und interessante Art und Weise erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie im Notfall agieren können, um sich und anderen qualifiziert helfen zu können. Der Fantasie - vor allem bei einer Tour mit Kindern - sind keine Grenzen gesetzt. Simulieren Sie doch einmal einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle und spielen Sie Anrufer und Leitstelle. Im Fokus steht die Wissensvermittlung. Wer unseren Rundweg gegangenen ist, soll im Anschluss „fitter in Erster Hilfe“ sein. Die Stationen sind mitunter sehr gut versteckt und nicht sofort zu finden. Sie widmen sich den Themen Wundversorgung, Kühlen, Zecken, Notruf und weiteren Aspekten der Hilfeleistung. Learning by doing!

Sie finden immer an einem Haltepunkt die Koordinaten der nächsten Station. Start ist der Parkplatz oben an der Johannesstraße in Schorndorf. Die 1. Station finden Sie, wenn Sie in Ihrem Handy die Koordinaten: N48° 47.512 E009° 31.204  eingeben.

Auf einen Blick:

Besonders für Familien, Kinder und Jugendliche und Erwachsene ist diese digitale Schnitzeljagd geeignet: Das Immunsystem wird gestärkt, egal ob bei Sonne oder Regen. Hier verbinden sich auf ideale Weise Training für den Körper ( „Wandern“) und den Kopf („Rätseln“). Das Ziel ist dabei klar vor Augen: Den Outdoor-Rundweg schaffen und dabei spielerisch etwas lernen.

  • Ort: 73614 Schorndorf, Parkplatz oben an der Johannesstraße in Schorndorf
  • Die Startkoordinaten für die erste Station: N48° 47.512 E009° 31.204
  • Dauer: 90 Minuten bei schnellen Tempo. Wer in Ruhe tüfteln, die Natur genießen und etwas lernen will, kann ruhig ein paar Stunden einplanen. Immer wieder öffnet sich der Blick für die Schönheiten der Natur und natürlich ist es sinnvoll, das Gelernte mitunter auch auszuprobieren. An jeder Station kann gerätselt und geübt werden.
  • Zielgruppe: Familien, Kinder und Jugendliche und Erwachsene, Wanderer, Rätselfreunde. Kleine Kinder sollten von Ihren Eltern begleitet werden.
  • Mitzubringen: Ein Smartphone mit Google Maps oder einer ähnlichen App für die Koordinaten, gerne etwas zu Trinken und ein Snack. Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.
  • Hilfe: Sie kommen bei einer Station nicht weiter und benötigen die Koordinaten? Schreiben Sie eine E-Mail, auch vor Ort, an geo(at)drk-rems-murr.de. Sie bekommen automatisch und sofort Hilfe, egal zu welcher Uhrzeit. Wir raten aber dazu, diese Hilfe nicht vorschnell in Anspruch zu nehmen.

Der Rundweg ist für Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer und Personen mit Kinderwagen nicht geeignet.

Hinweise zu Coronavirus SARS-CoV-2: Bitte geben Sie auf sich acht!

Sicherheit ist das oberste Gebot und daher wird auf dem Rundweg der Schutz der Gesundheit groß geschrieben.
Auch an der frischen Luft gilt es den Sicherheitsabstand gegenüber fremden Personen einzuhalten und anschließende Händehygiene durchzuführen.

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news-264 Thu, 20 May 2021 11:18:52 +0200 Der Impftruck des DRK als Erfolgsmodell: 6.000 Menschen zusätzlich geimpft https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-impftruck-des-drk-als-erfolgsmodell-6000-menschen-zusaetzlich-geimpft.html Der Impftruck ist ein Erfolgsmodell: Seit dem 2. März ist dieses Modellprojekt in Absprache mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg in zwei Runden im gesamten Rems-Murr-Kreis unterwegs, um vor Ort Bürger gegen das Coronavirus zu impfen, teilt der Landkreis mit. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: Der Schwerpunkt lag hier zunächst bewusst auf Menschen über 80 Jahren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt und in die höchste Priorität eingestuft sind. Als der Impffortschritt ab Mitte April in dieser Altersgruppe erfreulicherweise spürbar war, konnten der Landkreis und die Kommunen die Aktion auf Menschen über 70 Jahren ausweiten. Zum Ende der Tour des Impftrucks zieht Landrat Dr. Richard Sigel Bilanz.

„Unser Impftruck ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Mir war gerade mit Blick auf die Erfahrungen der ersten und zweiten Welle immer wichtig, dass wir bei der Immunisierung der älteren Bevölkerung Tempo machen. Als Flächenlandkreis mit nur einem Impfzentrum waren wir hier von Anfang an im Nachteil. Deshalb war es besonders wertvoll, dass wir für den Impftruck zusätzlichen Impfstoff vom Land bekommen haben und gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Landkreises zusätzliche Impfungen anbieten konnten."

Wie kam der Impftruck in den Rems-Murr-Kreis?

Der Landkreis wollte im Wettlauf zwischen den Impfungen und den hochansteckenden Virusvarianten Gas geben und mobile Impfeinheiten in die Kommunen schicken. Doch wie kann das logistisch funktionieren? In allen Kommunen müsste für wenige Tage eine vollständige Impf-Infrastruktur geschaffen werden. Der DRK-Kreisverband brachte die mobile Arztpraxis des DRK in Spiel. Dabei handelt es sich um jeweils einen 13,5 Meter langen, vier Meter hohen, 2,55 Meter breiten und 33 Tonnen schweren Lkw. Er enthält zwei vollausgestattete Arztpraxen, Stromgenerator und Frischwassersystem.

Eine von bundesweit lediglich vier Exemplaren steht gewöhnlich als Teil der DRK-Bundesvorhaltung in Kirchheim unter der Teck. Anfragen wurden getätigt und Gespräche geführt. Problem: Das Land Sachsen hatte sich die Dienste der mobilen Arztpraxen bereits gesichert. Also musste noch einiges an Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Schließlich gelang es Landkreis und DRK, den Impftruck in den Rems-Murr-Kreis zu holen. In Absprache mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg wurde so in kurzer Zeit ein landesweit bisher einzigartiges Modell für Impfungen vor Ort auf die Beine gestellt. Ein perfektes Zusammenspiel.

Helferinnen und Helfer des DRK-Rems-Murr unterstützen das Personal des Impftrucks im Rahmen der Nachbetreuung und bei der sanitätsdienstlichen Absicherung. Falls jemand nach der Corona-Schutzimpfung Hilfe benötigt, sind die qualifizierten Helferinnen und Helfer der DRK-Ortsvereine zur Stelle. "Insgesamt machen wir im Rems-Murr-Kreis und macht das DRK mit dem Rettungsdienst und dem Ehrenamt seit vielen Monaten einen hervorragenden Job. Wir stehen bereit, wenn die Menschen im Kreis unsere Dienste und unser Wissen benötigen“, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler. "Unser Dank gilt den Bereitschaften unserer Ortsvereine des DRKund allen Menschen, die den Erfolg des Impftrucks möglich gemacht haben!"

Impftruck soll weiterhin unterwegs sein

„Es gibt auch landesseitig Interesse, das mobile Impfen – etwa in sozialen Brennpunkten oder in Betrieben – fortzusetzen. Alles hängt natürlich davon ab, dass im Land genügend Impfstoff aus Berlin ankommt. Ich werbe gemeinsam mit der IHK-Bezirkskammer Rems-Murr dafür, den Impf-Truck so bald wie möglich in einer weiteren Runde für Impfungen direkt in kleinere und mittelständische Unternehmen im Landkreis zu schicken. Unsere Städte und Gemeinden stehen erneut bereit, eine weitere Runde des Impf-Trucks zu unterstützen. Mit den mobilen Impf-Teams des Robert-Bosch-Krankenhauses würden wir gerne im Rems-Murr-Kreis in die Integrationsklassen der beruflichen Schulen gehen“, so Landrat Dr. Sigel.

Das Sozialministerium hat das Impftruck-Projekt bisher mit Impfstoff und Personal aus dem Zentralen Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart unterstützt. Im Impftruck sind die mobilen Impfteams aus dem Zentralen Impfzentrum in Stuttgart im Einsatz, die zuvor die Impfungen in Senioren- und Pflegeheimen im Landkreis mit übernommen haben.

Zahlen & Fakten

Der Impftruck wird bis 24. Mai alle 31 Kommunen des Rems-Murr-Kreises für Erst- und Zweitimpfungen angefahren haben. Das entspricht 84 Impftagen. Während in den ersten Wochen noch ca. 120 Impfungen pro Tag durchgeführt wurden, finden mittlerweile bis zu 160 Impfungen pro Tag statt.  Insgesamt werden dann allein im Truck gut 6.000 Bürgerinnen und Bürger vollständig geimpft worden sein. Insgesamt wurden bei den Erst- und Zweitimpfungen rund 12.000 Spritzen gesetzt.

So läuft das Impfen im Truck ab

Geimpft wird in einem „Impftruck“, einem imposanten Vierzigtonner des DRK, in dem sich eine voll ausgestattete Arztpraxis mit mehreren Räumen befindet – Platz genug für zwei Impfstraßen. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Rems-Murr-Kreis wurde hierzu ein Konzept entwickelt, das den Kommunen einen erheblichen logistischen und organisatorischen Aufwand ersparte: Einmal mehr setzt man im Rems-Murr-Kreis darauf, dass die kommunale Familie ihre Kräfte bündelt.

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news-263 Mon, 17 May 2021 16:37:14 +0200 Brand im Kindergarten - Bereitschaft aus Schorndorf hilft https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/brand-im-kindergarten-bereitschaft-aus-schorndorf-hilft.html Beim Brand im Kindergarten des SOS-Kinderdorfs in Schorndorf-Oberberken war am Sonntagabend (16.05.) auch die Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Schorndorf mit rund 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.

Die Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. hatte die Einsatzgruppe Akut aus Schorndorf alarmiert. Einige Minuten zuvor waren die Schorndorfer Retter noch auf dem Weg zu einem Balkonbrand in der Baumwasenstraße gewesen, doch noch während der Anfahrt war ihnen mitgeteilt worden, dass ihre Hilfe dort nicht mehr benötigt wurde. Als die Helfer aus der Daimlerstand dann gegen 17.45 Uhr die zweite Alarmierung am Sonntagnachmittag erreichte, konnten sie sich unverzüglich nach Oberberken auf den Weg machen.

Dort übernahmen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die sanitätsdienstliche Absicherung der knapp 70 Feuerwehrleute und stellten innerhalb von 45 Minuten die Verpflegung aller Einsatzkräfte sicher. Der organisatorische Leiter Rettungsdienst koordinierte die Einsatzkräfte des DRK. Anfangs war bei dem Großbrand auch der DRK-Rettungsdienst vor Ort, der dann nach Absprache mit der Feuerwehr den Einsatz beendete. Vor Ort blieben die qualifizierten Helfer des DRK Schorndorf, die mit zwei Krankentransportwagen, einem Transportfahrzeug sowie einem Mannschaftstransportwagen auf alle Eventualitäten vorbereitet waren. Anfangs konnte noch nicht ausgeschlossen werden, dass sich womöglich Menschen am Notfallort befinden. Laut Polizei wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Ehrenamtlichen des DRK waren bis circa 0.30 Uhr am Brandort.

Die DRK-Kreisbereitschaftsleitung bedankt sich bei allen Einsatzkräften. Im Notfall können die Bereitschaften des Roten Kreuzes im Rems-Murr-Kreis Hunderte ausgebildete ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktivieren. Auf das DRK ist Verlass!

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news-262 Sat, 08 May 2021 07:25:36 +0200 Weltrotkreuztag: DRK fordert mehr Anstrengungen beim Bevölkerungsschutz - wichtiges Ehrenamt https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/weltrotkreuztag-drk-fordert-mehr-anstrengungen-beim-bevoelkerungsschutz-wichtiges-ehrenamt.html Die Erfahrungen aus der Pandemie zeigen deutlich: Ein wirksamer Bevölkerungsschutz steht und fällt mit der Qualität der Infrastruktur und dem Engagement der Menschen. Darauf weist das Rote Kreuz im Rems-Murr-Kreis anlässlich des Weltrotkreuztags am 8. Mai hin. Die in Baden-Württemberg größte Hilfsorganisation betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und fordert eine Stärkung der Strukturen des Bevölkerungsschutzes, um auf zukünftige Herausforderungen zielgerichteter und effizienter reagieren zu können.

„Unsere stabile und vertrauensvolle Partnerschaft mit den Behörden im Landkreis hat sich in der Pandemie bewährt und hat einen enormen Stresstest bestanden“, so DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler. Sichtbares Zeichen aktuell ist der DRK-Impftruck, der seit einigen Wochen durch den Landkreis fährt. DRK und Landkreis war es gemeinsam gelungen, eine von bundesweit insgesamt vier mobilen Arztpraxen des DRK in den Rems-Murr-Kreis zu holen. In Absprache mit dem Sozialministerium Baden-Württemberg wurde so in kurzer Zeit ein landesweit bisher einzigartiges Modell für Impfungen vor Ort auf die Beine gestellt. Tausende von Menschen wurden auf diese Art geimpft.

Der Landkreis kann sich auch weiterhin auf das Rote Kreuz und seine Einsatzkräfte verlassen, so Sven Knödler. Mit Blick in die Zukunft weist der Verband darauf hin, dass der Katastrophenschutz auf Dauer mehr Förderung benötige: Die Zuschüsse des Landes und des Bundes reichen nicht aus – beispielsweise hinsichtlich der Unterbringung der Fahrzeuge. Auch der Aufwand für die stetig steigenden behördlichen Anforderungen an die Verwaltungsaufgaben und Ausbildungsstrukturen werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt.

„Die an sich vorbildlichen Einsatzstrukturen müssen gestärkt und endlich komplett durch das Land finanziert werden“, bezieht Sven Knödler Stellung. Die fehlenden Mittel könne das DRK als Hilfsorganisation nicht weiterhin mit Spendenmitteln und durch Fördermitglieder auffangen. Das Rote Kreuz stelle qualifizierte Einsatzkräfte, die sich ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz engagieren. Im Notfall kann das DRK Rems-Murr Hunderte von ausgebildeten Helferinnen und Helfern aktivieren. 200 Menschen sind als „Helfer vor Ort“ ehrenamtliche Lebensretter. Deren Motivation werde nicht durch lobende Worte allein, sondern auch durch eine intakte Infrastruktur gefördert. Also dann, wenn die öffentliche Hand die Kosten für Material und Fahrzeuge, deren Unterbringung samt Betriebskosten sowie die Kosten der Ausbildung der Helferinnen und Helfer auskömmlich finanziert, teilt das DRK mit.

Das Deutsche Rote Kreuz stellt mit seinen Einsatzkräften das Rückgrat des Bevölkerungsschutzes im Landkreis Rems-Murr. Bei der Bekämpfung der Pandemie waren und sind sehr viele Helferinnen und Helfer aus den 26 Ortsvereinen im Einsatz – unter anderem im Corona-Schnelltestzentrum am Rems-Murr-Klinikum Winnenden sowie in vielen kommunalen Testzentren. Allein bei der Schnelltest-Aktion zu Weihnachten wurden mehr als 1000 Menschen von DRK-Helfern auf Corona getestet.  Blutspende-Termine wurden Corona-konform gestaltet. Erste-Hilfe-Kurse wurden angepasst und konnten dank aufwendiger Hygiene-Konzepte zeitnah wieder angeboten werden. Das Team vom JRK hat unzählige Hygiene-Schulungen an Kindergärten und Schulen durchgeführt und auch Lehrer ausgebildet. Außerdem bot das DRK einen kreisweiten Einkaufservice für ältere und hilfsbedürftige Menschen an. Personengruppen, die Hilfe bei der Beförderung zum Kreisimpfzentrum benötigen, hilft das DRK ebenfalls.

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie 2019 unter erschwerten Bedingungen exzellente Arbeit geleistet, bedankt sich Sven Knödler. „Für unser Team vom Rettungsdienst ist der Ausnahmezustand mittlerweile zur Normalität geworden.“ Der Rettungsdienst habe eine enorme Flexibilität und Einsatzbereitschaft gezeigt.

Vor 100 Jahren wurde in Bamberg die Gründung des Deutschen Roten Kreuzes beschlossen. Seitdem agieren die deutschen Rotkreuzvereine als DRK e.V. unter einem gemeinsamen Dachverband. Dieses Jubiläum nimmt das DRK zum Anlass, eine digitale 100-Jahrfeier anzubieten, und zwar am Weltrotkreuztag, 8. Mai, ab 10:30 Uhr. Es gibt unter anderem ein Grußwort von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie einen Gastbeitrag von Dr. Eckart von Hirschhausen. Infos hier.

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news-261 Wed, 05 May 2021 10:24:39 +0200 DRK feiert Jubiläum: 100 Jahre DRK e. V. https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-feiert-jubilaeum-100-jahre-drk-e-v.html An prominenten Gratulanten fehlt es nicht: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Arzt Eckart von Hirschhausen werden mit Beiträgen vertreten sein, wenn der Deutsche Rote Kreuz e.V. (DRK) am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 mit einer digitalen Festveranstaltung sein 100jähriges Bestehen begeht. Aber vor allem das Ehrenamt soll im Mittelpunkt stehen. „Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das Rote Kreuz gar nicht denkbar. Das Ehrenamt spielte von der Gründung an eine zentrale Rolle, und das gute Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen macht eine Stärke des Deutschen Roten Kreuzes aus. Das zeigt sich gerade auch jetzt während der Pandemie, in der die Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler ein beispielloses Engagement zeigen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

Am 25. Januar 1921 schlossen sich die bestehenden deutschen Rotkreuzlandesvereine auf einer Sitzung im Alten Rathaus in Bamberg zu einem Dachverband zusammen, der das gesamte Rote Kreuz in Deutschland vertritt. Es ist ein rechtsfähiger Verein mit Sitz in Berlin. Die damals gelegten Strukturen prägen das DRK bis heute. Zum Gründungstag am 25. Januar hatte bereits Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in einem Brief an DRK-Präsidentin Hasselfeldt gewürdigt.

Bundesweit sind derzeit mehr als 430.000 Ehrenamtliche und 183.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Ursprünglich sollte die Jubiläumsveranstaltung am Weltrotkreuztag 8. Mai 2021 am Gründungsort Bamberg stattfinden, jetzt wird es aufgrund der Corona-Pandemie ein digitaler Festakt, der im DRK-Generalsekretariat in Berlin aufgezeichnet wird.

Die Veranstaltung, moderiert von Anouschka Horn vom Bayerischen Fernsehen, ist am 8. Mai 2021 von 10.30 Uhr bis 12 Uhr auf dem YouTube-Kanal des DRK zu sehen. Eine Wiederholung der Aufzeichnung findet am selben Tag von 15.00 bis 16.30 Uhr statt.

Mehr Informationen über das Jubiläum finden Sie ebenfalls unter drk.de/100jahredrk

 

 

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news-260 Mon, 26 Apr 2021 12:24:13 +0200 Rettungshund aus Kernen fand vermisste Person https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/rettungshund-aus-kernen-fand-vermisste-person.html Bei der Suche nach einer vermissten Person vor einer Woche im Rems-Murr-Kreis war auch die Rettungshundestaffel des DRK-Ortsvereins Kernen beteiligt. Einsatzkräfte und Hundeführer mit ihren Hunden fanden am Sonntagabend den 20-jährigen Mann. Die Hundeführer berichten, wie sie in solchen Fällen helfen und wie eine Suchaktion abläuft. Zum Einsatz waren 94 Einsatzkräfte mit 40 Rettungshunden alarmiert worden. Die Rettungshundestaffel aus Kernen war mit zehn Personen und vier Hunden vor Ort.

Bereits in der Nacht auf Samstag (17. April) waren die Einsatzkräfte der DRK-Rettungshundestaffel zum ersten Mal auf der Suche gewesen. Am Sonntag hatte die Polizei infolge von neuen Erkenntnissen erneut bei der Integrierten Leitstelle die Unterstützung der Hundeführer angefordert und dazu parallel auch die Kreisbereitschaftsleitung des DRK-Rems-Murr alarmiert. Der Auftrag lautete, ein großes Waldgebiet zwischen Remshalden-Rohrbronn und Berglen-Hößlinswart abzusuchen. Auf die Flächensuche, das heißt die Suche nach vermissten Personen in einem definierten Suchgebiet, hat sich die Rettungshundestaffel aus Kernen spezialisiert.

Gegen 17.30 Uhr ging der Alarm bei den Hundeführerinnen und Hundeführern ein. Der Ortsverein verfügt über ein spezielles Einsatzfahrzeug, mit dem Rettungshunde und die ausgebildeten Sanitäter gemeinsam zum Bereitstellungsraum fahren. Die DRK-Bereitschaft aus Remshalden übernahm die sanitätsdienstliche Absicherung. Koordiniert wurde die Suche von ausgebildeten Helferinnen und Helfern an Bord des Einsatzleitwagens des DRK Kernen. Fünf Einsatzkräfte, in diesem Fall ohne Rettungshunde, zeichneten Lagekarten, teilten Gebiete ein, kommunizierten über Funk mit Hundeteams und allen weiteren am Einsatz Beteiligten.

"Ausgebildete Hunde können selbstständig einen Raum von rund 30.000 Quadratmetern absuchen"

Nach dem Eintreffen am frühen Sonntagabend teilte die Abschnittsleitung kleine Gebiete ein, die von jeweils einem Team bestehend aus Rettungshund und Hundeführer, die im Einsatz bestenfalls von einer weiteren Einsatzkraft unterstützt werden, abgesucht werden sollten. Nach und nach gingen die Teams raus und suchten ihr definiertes Gebiet ab. „Ausgebildete Hunde können selbstständig einen Raum von rund 30.000 Quadratmetern absuchen. Die Flächensuchhunde nehmen jeglichen menschlichen Geruch wahr. Finden sie eine Person, zeigen sie dies an“, berichtet eine Sprecherin des DRK Kernen. Kehren die einzelnen Suchteams von einer erfolglosen Suche zurück, ruhen sie sich erst einmal aus und stärken sich. Sind Hund und Hundeführer noch fit, kann eine weitere Suche gestartet werden. „So ein Einsatz bedeutet für die Hundeführer und Hund eine umfangreiche Ausbildung sowie körperliche Fitness und Teamfähigkeit“, halten die Helfer fest.

DRK bedankt sich bei allen Beteiligten

„Unsere Staffel hat den Vermissten gegen 20.30 Uhr gefunden, nachdem ein Hund angeschlagen und den Hundeführer und eine DRK-Einsatzkraft zur Stelle geführt hatte“, teilt das DRK nun mit. Nach Informationen des Zeitungsverlags Waiblingen geht die Polizei von einem Suizid aus. Im Rahmen der Einsatznachsorge trafen sich die Mitglieder der DRK-Rettungshundestaffel bereits am Folgetag zur Nachbesprechung des Einsatzes. 

Der DRK-Kreisverband Rems-Murr bedankt sich bei der Polizei und allen am Einsatz beteiligten Helferinnen und Helfern für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Wer sich über die Arbeit der Rettungshundestaffel informieren oder sie finanziell unterstützen möchte, findet Informationen auf der Homepage des DRK Kernen sowie beim Kreisverband Rems-Murr.

Insgesamt wurden neun Rettungshundestaffeln und Hilfsorganisationen alarmiert. Beteiligt war die BRH-Rettungshundestaffel Rems-Murr, das THW Backnang, das DRK Stuttgart sowie die Malteser Schwäbisch Gmünd. Die Helferinnen und Helfer der Malteser Neckar-Enz, ASB Esslingen, DRK Nürtingen und DRK Ludwigsburg waren lediglich auf Anfahrt und konnten wieder umkehren. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern und natürlichen allen Spürnasen auf vier Pfoten!

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news-251 Tue, 20 Apr 2021 12:42:00 +0200 Rotes Kreuz bietet Corona-Schnelltest-Schulungen an https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/rotes-kreuz-bietet-corona-schnelltest-schulungen-an.html PoC-Schnelltestschulung für Tester: Komplettschulung zur Durchführung SARS-CoV2 PoC-Antigen-Schnelltests inklusive aller Abstricharten und Umgang mit Schutzausrüstung in Theorie und Praxis


Die rund 90-minütige Einweisung wendet sich an Menschen mit und ohne medizinische Grundkenntnisse und soll Interessierte in die Lage versetzen, in ihrer Einrichtung PoC-Antigen-Schnelltests eigenständig durchzuführen. Nach dem Kurs haben die Teilnehmer die Befähigung – je nach vorliegender medizinischer Qualifikation – eigenständig oder unter ärztlicher Aufsicht testen zu können.

Das Schulungsprogramm des DRK vermittelt theoretische Kenntnisse und die praktische Handhabung der Schnelltests sowie der Schutzausrüstung. Ein entsprechendes Zertifikat wird ausgestellt. 

Kosten pro Teilnehmer: 48 Euro
Dauer: Rund 90 Minuten.

Hier können Sie sich anmelden

Klicken Sie hier und melden Sie sich für die Komplett-PoC-Schnelltestschulung an.  

https://www.kurs-anmeldung.de/go.dll/?Lic=2215&LgTyp=COVTEST

Tel.:  07151 2002-0; Fax:  07151 2002-52

Gern führt das DRK den Kurs auch als Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort durch. Dabei gelten gesonderte Konditionen. Bitte sprechen Sie uns an.


Fachliche Fragen an: Holger.Neuerer(at)drk-rems-murr.de

Konditionen und Terminabstimmung für Vor-Ort-Termine an: Beate.Wichtler(at)drk-rems-murr.de

Bitte beachten Sie:

Interessenten bringen ihre Schutzausrüstung (bestehend aus Overall oder Einmalkittel, FFP2-Maske, Einmalhandschuhe, Schutzbrille/Visier) und den in ihrer Einrichtung in Anwendung befindlichen Schnelltest mit, damit in der Schulung entsprechend darauf eingegangen werden kann.
Die benötigte Schutzausrüstung kann auch vor Ort zum Preis von 13 Euro, ein PoC-Test für 9 Euro erworben werden.

PoC-Schnelltestunterweisung für geschulte Dritte (Beobachter)

Praktische Unterweisung für „Geschulte Dritte“ bei SARS CoV-2 Antigen-Schnelltests

Geschulte Dritte werden in die Lage versetzt SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests für Laien Anzuleiten, zu beobachten, Bewerten und zu Dokumentieren. Die praktische Unterweisung in verbindung der online Schulung ermöglicht die Registrierung in der Cosima App des LRA.

Medizinische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Zielgruppe ist Personal in Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Firmen und Vereinen.

Kosten pro Teilnehmer: 25 Euro
Dauer: Rund 30 bis 45 Minuten.

Gern führt das DRK den Kurs auch als Inhouse-Schulung bei Ihnen vor Ort durch. Dabei gelten gesonderte Konditionen. Bitte sprechen Sie uns an.

Tel.:  07151 2002-0
Fax:  07151 2002-52


Inhaltliche und Fachfragen an: Holger.Neuerer(at)drk-rems-murr.de

Konditionen und Terminabklärung an: Beate.Wichtler(at)drk-rems-murr.de

Hier können Sie sich anmelden

Klicken Sie hier und melden Sie zur Unterweisung für „geschulte Dritte“ an.

https://www.kurs-anmeldung.de/go.dll/?Lic=2215&LgTyp=COSIMA

Bitte beachten Sie:

Interessenten bringen den in ihrer Einrichtung in Anwendung befindlichen Schnelltest mit, damit in der Unterweisung entsprechend darauf geschult werden kann.

Alternativ kann ein PoC-Test auch für 9 Euro vor Ort erworben werden.

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news-259 Fri, 16 Apr 2021 15:00:52 +0200 Ein Stück Kinderzimmer im Rettungswagen - Landfrauen Hohenacker spenden Tröstebären https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ein-stueck-kinderzimmer-im-rettungswagen-landfrauen-hohenacker-spenden-troestebaeren.html Beatmungsgerät, EKG, elektrische Absaugpumpe, Medikamente: Ein Rettungswagen hat viel medizinisches Equipment an Bord, das Patienten im Notfall sofort helfen kann. Für die kleinen Kranken ist ein kleiner unscheinbarer Helfer im Ernstfall oft besonders wichtig. Ein Teddybär. Die Landfrauen Hohenacker haben dem DRK-Rettungsdienst 360 der kleinen Tröstebären gespendet.

Etwas vom Schrecken nehmen

„Jeder Mensch benötigt vielleicht mal einen Rettungswagen“, sagt Karin Nanz-Aldinger, stellvertretende Vorsitzende der Landfrauen Hohenacker. Mit ihrer Teddybären-Spende für den Nachwuchs kann Kindern in einer absoluten Ausnahmesituation etwas von dem Schrecken genommen werden, für den Blaulicht, Martinshorn und Spritzen oftmals – und nicht nur –   beim Nachwuchs sorgen.

Bereits vor drei Jahren hatten die Landfrauen dem DRK-Rettungsdienst eine Ladung Teddybären geschenkt. Das DRK hatte damit alle Rettungswachen und Einsatzfahrzeuge ausgestattet. Nach vielen Einsätzen, bei denen aus Sicht der Retter leider auch allzu oft Kinder beteiligt sind, waren fast alle Teddybären verschenkt worden. Im Notfall lenken die Plüschtiere Mädchen und Jungen ab, wenn diese mitunter mehr als nur einen sauberen Verband benötigen. Klaus Aldinger vom DRK-Rettungsdienst weiß, warum die Kuscheltiere so wichtig sind. Mit einem Teddy im Arm sei die Fahrt ins Krankenhaus ohne Mama und Papa nicht ganz so schlimm.

Ein Kuscheltier tut enorm gut

Er erinnert sich an einen Einsatz. Ein kleines Mädchen hatte sich verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sie hatte Angst. Da drückte Klaus Aldinger ihr einen Teddybären in die Hand. „Als wir in der Notaufnahme ankamen, hatte sie sich beruhigt, sagte den Ärzten ihren Namen und dass sie ihren Teddybären mitgebracht hätte.“ Wenn die Kinder an einer Notfallstelle versorgt sind, tue ein Kuscheltier ihnen enorm gut. „Dann sage ich ihnen, dass dies ein ganz besonderer Bär ist“, sagt Klaus Aldinger und lächelt.

„Ein Teddybär ist ein Stück Kinderzimmer im Rettungswagen“, sagt DRK-Retter Stephan Springl. „Hinter so einem Teddybären kann man sich auch mal verstecken, wenn man im Krankenhaus eine Spritze sieht.“ Vor der ersten Teddy-Ladung der Landfrauen hatten die Retter oft kleine Geschenke dabei. „Im Notfall half auch mal ein aufgeblasener Handschuh“, erinnert sich Klaus Aldinger, der seit rund 40 Jahren im Rettungsdienst arbeitet. Ein Teddybär sei einfach der beste Trostspender.

Wichtige Trostspender

Als die Teddybären zum Jahresanfang zur Neige gingen, war für die Landfrauen Hohenacker klar, dass sie eine zweite Lieferung sponsern wollen, um kleinen Notfallpatienten den ersten Schreck zu nehmen, Schmerzempfindungen zu lindern oder auch einfach nur um Tränen zu trocknen, schildert Karin Nanz-Aldinger. Denn an Bord der Rettungswagen sind die Stofftiere der Deutschen Teddystiftung für Kinder nicht nur Spielzeug, sondern wichtige Trostspender.

Als DRK-Retter wissen sie, wie sie im Notfall schnell helfen können. Notfallsanitäter sind eigenverantwortlich für eine hochqualifizierte Patientenversorgung zuständig. Auch das Legen von Venenzugängen, das Defibrillieren, das Einführen von Beatmungshilfen, Wiederbelebungsmaßnahmen und das Verabreichen bestimmter Medikamente gehören zu ihren Tätigkeiten. Und doch ist so ein kleiner Teddy an Bord Gold wert, sind sich die DRK-Retter einig. Und der darf beim Roten Kreuz im Rems-Murr-Kreis nicht mehr fehlen.

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news-258 Tue, 06 Apr 2021 11:20:49 +0200 Retter auf vier Pfoten erfolgreich bei Rettungshundeprüfung https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/retter-auf-vier-pfoten-erfolgreich-bei-rettungshundepruefung.html Was haben Ella, Don, Flocke, Sam und sowie Calli gemeinsam? Sie haben aktuell erfolgreich die Rettungshundeprüfung bestanden und können in Zukunft (weiterhin) bei Sucheinsätzen zum Einsatz kommen! Herzlichen Glückwunsch! Auch in Zeiten von Corona kann es jederzeit dazu kommen, dass die Polizei die Dienste der Rettungshunde anfordert. Auf den Ernstfall muss das Rettungshundeteam des DRK-Ortsvereins Kernen jederzeit vorbereitet sein. Wir freuen uns, dass vier Hundeteams aus Kernen und ein Hundeteam aus Stuttgart erfolgreich an der Rettungshundeprüfung im Frühjahr teilgenommen haben! Herzlichen Glückwunsch. Natürlich war in diesem Jahr alles anderns.

Der erste Part der Prüfung, der schriftliche Teil, wurde diesmal im Vorfeld online abgelegt - also von den Hundeführerinnen. Vor Ort kamen dann auch die Hunde zum Einsatz. Im Gehorsamsteil galt es zu zeigen, dass Hund und Hundeführerin eine Einheit bilden und sich blind verstehen. Ebenso wird bewertet, ob der Hund entspannt durch Gruppen von Menschen und anderen Hunden läuft oder sich von einer fremden Person tragen lässt. Nach zwei Stunden Gehorsamsteil war klar: Bei den Hunden aus dem Rems-Murr-Kreis gab es nichts zu beanstanden und alle Teams durften weitermachen - und in den Wald. Ein toller Zwischenerfolg!

Im Wald mussten Hund und Hundeführerinnen ein festgelegtes Gebiet absuchen und die dort im Vorfeld versteckten Personen finden. Hierfür muss eine Taktik überlegt werden, um effektiv ans Ziel zu gelangen. Ist die Versteckperson gefunden, muss Erste Hilfe geleistet werden. In Coronazeiten erfolgte dies mit Abstand und mündlich.

Da keine Begleitpersonen und Gäste erlaubt waren, warteten die Kollegen und Kollegen zuhause fieberhaft auf die Ergebnisse. Als dann nach und nach klar wurde, dass alle fünf Teams bestanden hatten, war die Freude bei allen Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführern, die fleißig die Daumen gedrückt hatten, sehr groß! Die Rettungshunde waren top ausgebildet und konnten dies auch bei der Prüfung unter Beweis stellen. Wir freuen uns!

Wusstest Du, dass

  • die Prüfung alle 24 Monate wiederholt werden muss?
  • das Team nur sechs Versuche hat, eine Prüfung zu bestehen?
  • die Teams acht Stunden in der Woche trainieren, um irgendwann die heiß ersehnte Plakette zu bekommen?

Frisch geprüfte Hundeteams in Kernen sind Alex und Ella, Susi und Don, Denise und Flocke, Andrea und Sam und sowie aus Stuttgart Kristina mit Calli.

 

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news-257 Thu, 01 Apr 2021 09:15:46 +0200 Ein Jahr Notarztwache Welzheim: Gemeinsam schneller vor Ort https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ein-jahr-notarztwache-welzheim-gemeinsam-schneller-vor-ort.html Seit Ende März 2020 ist in Welzheim ein Notarzt stationiert. „Die Patienten profitieren davon, dass nun ein komplettes Team bestehend aus Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug zügig am Notfallort eintrifft“, sagt René Demisch von der DRK-Rettungswache in Welzheim. Mehr als 35.000 Einsatzkilometer hat das neue Notarzteinsatzfahrzeug in einem Jahr zurückgelegt, „und das nur in Kurzstrecke“, sagt Rettungswachenleiter René Demisch. Täglich rückt das Team an Bord des Notarzteinsatzfahrzeugs in Welzheim aus, um gemeinsam mit der Besatzung des Rettungswagens Menschen zu helfen. Etwa eine Minute nach der Alarmierung öffnen sich die Tore und Rettungswagen und Notarzt mit jeweils zwei Rettern an Bord verlassen die Wache. 24 Stunden am Tag ist die Wache besetzt und in weniger als acht Minuten sind unter anderem Gemeinden wie Alfdorf und Kaisersbach zu erreichen.

Notfallrettung im Nordosten optimiert

Unter anderem die Welzheimer Wache wurde erweitert, weil der Bereichsausschuss im Rettungsdienstbereich Rems-Murr nach einem Gutachten entschieden hatte, den Rettungsdienst im Landkreis massiv auszubauen. Der Versorgungsbereich im Nordosten des Landkreises wurde aufgeteilt. Die bisherige Notarztwache in Althütte wurde Ende 2019 nach Murrhardt verlegt und die Rettungswache Welzheim in 2020 um einen Notarztstandort erweitert, denn in Murrhardt und Welzheim passieren die meisten Notfälle. „Nach knapp eineinhalb Jahren können wir festhalten: Mit den umgesetzten Maßnahmen haben wir die Notfallrettung im Nordosten optimiert“, sagt DRK-Rettungsdienstleiter Marco Flittner. „Die Kostenträger – die gesetzlichen und privaten Krankenkassen – Landkreis und Leistungserbringer wie das DRK haben die richtigen Schlüsse aus dem Gutachten gezogen.“ Vor allem im ländlichen Raum hatten lange Anfahrtswege in der Vergangenheit immer wieder zu längeren Eintreffzeiten geführt, vor allem bei Notarzteinsätzen. Neben Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach und Rudersberg sind nun auch Walkersbach, Haubersbronn, Plüderhausen und Urbach deutlich schneller zu erreichen. Welzheim erhielt ein neues Notarzteinsatzfahrzeug auf Basis eines Audi Q5, ausgestattet mit modernster Medizin- und Fahrzeugtechnik. „Wir haben die Chance genutzt und ein neues Fahrzeugkonzept entwickelt“, so René Demisch. Die notfallmedizinische Grundausstattung sowie die medizinisch-technische Ausstattung wurden so im Fahrzeug angeordnet und untergebracht, dass je nach Notfall alle Geräte und Materialien mit wenigen Handgriffen zu erreichen sind und keine Zeit verloren geht.

Notfallmedizinische Expertise gebündelt

Den Notarztstandort schnell zu realisieren, das bestehende Gebäude wurde um einen Anbau in Modulbauweise als Provisorium ergänzt, war ein Kraftakt, sagt René Demisch. „Der Bau ist nicht nur zweckmäßig und funktional, sondern bietet auch einen Wohlfühlfaktor. Der Notarzt hat ein komplettes Apartment mit Badezimmer, Mini-Küche sowie Büro.“ Die Erweiterung habe die Welzheimer Wache aufgewertet. Vor Ort ist jetzt die notfallmedizinische Expertise gebündelt. Der Austausch von Wissen und Erfahrungen werte den Arbeitsalltag auf.

Ein komplettes Team, Notarzt und Rettungswagen, trifft nun zeitnah ein und versorgt die Patienten zügig und höchst effizient. Wenn es notwendig ist, begleitet der Notarzt an Bord des Rettungswagens, der dann zu einer „rollenden Intensivstation“ wird, den Patienten ins Krankenhaus. Das Notarzteinsatzfahrzeug bringt den Notarzt anschließend wieder zurück zur Rettungswache – oder direkt zum nächsten Einsatz. Wenn Menschen dringend einen Notarzt benötigen, weil sonst mit schwersten medizinischen Schäden zu rechnen ist, rückt dieser zusätzlich mit aus, sagt René Demisch. Vom Herzinfarkt bis zum schweren Unfall reicht das Spektrum. Bei rund 15 von 100 Einsätzen ist dies der Fall. Der neue Standort Welzheim verkürzt die Eintreffzeit am Notfallort und erhöht damit die Chance, dass Patienten ohne Folgeschäden überleben.

„Rettungsdienst ist immer Teamarbeit“

Ein Notfallsanitäter fährt das Notarzteinsatzfahrzeug. Dieser hat eine zusätzliche Ausbildung in Einsatztaktik und Führung und leitet den Einsatz, bis – dies gilt bei größeren Einsätzen – der Organisatorische Leiter Rettungsdienst als übergeordnete Führungskraft eintrifft. „Rettungsdienst ist immer Teamarbeit“, sagt René Demisch. Ein Notarzt könne die Patienten am Notfallort nicht alleine versorgen. „Sie brauchen gut ausgebildete Notfallsanitäter an ihrer Seite, damit die Patientenversorgung optimal gewährleistet ist“, erläutert der Wachenleiter. Ein Einsatz bindet das Notarzteinsatzfahrzeug im Durchschnitt rund zwei Stunden. Vor und nach den Einsätzen checkt der Notfallsanitäter das Fahrzeug, überprüft die Geräte auf Funktion und Vollständigkeit, schaut nach den Medikamenten und desinfiziert und reinigt das Fahrzeug. Einsatzberichte müssen ebenfalls verfasst werden.

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news-256 Tue, 30 Mar 2021 11:24:22 +0200 Der Nachwuchs zeigt beim Malwettbewerb wie Helfen geht https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-nachwuchs-zeigt-beim-malwettbewerb-wie-helfen-geht.html Am 11. Februar ist der Tag des Notrufs. Der DRK-Kreisverband hatte den Nachwuchs in diesem Jahr aufgerufen, am Schreib- und Malwettbewerb des DRK im Rems-Murr-Kreis teilzunehmen. Passend zur 112 wurden nun die besten 11 Einsendungen ausgewählt und die Kinder erhielten einen Preis.

Das DRK im Kreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche für Erste Hilfe und Hilfsbereitschaft zu sensibilisieren und zu begeistern. Bei einem Wettbewerb konnten sie nun zeigen, was sie gelernt haben – und dabei kreativ werden. Worum ging es? In einer kurzen Bildergeschichte hat sich Jonas beim Inlineskaten verletzt. Seine Freunde kommen gleich angelaufen, um ihm zu helfen. Aber wie? Zum Glück ist die Geschichte nur eine von vielen Beiträgen aus der neuen Arbeitshilfe für Lehrkräfte im Juniorhelferprogramm des DRK. Nina Siegle, Pädagogin im Jugendrotkreuz des Kreisverbandes Rems-Murr e.V., hat sie verfasst.

In den Einsendungen mit bunten Bildern und tollen Geschichten schreiben die Kinder, wie sie Jonas helfen würden: Seine Freunde könnten die Eisverkäuferin bitten, den Rettungsdienst zu alarmieren. Jemand könnte im Haus nebenan Hilfe holen und andere sollten Jonas trösten und Erste Hilfe leisten. Denn bestimmt befindet sich in der Eisdiele etwas, mit dem sie Jonas Verletzung nicht nur kühlen könnten. „Die jungen Künstlerinnen und Künstler haben uns wunderschöne gemalte und geschriebene Werke geschickt. Wir sind begeistert, wie viel Mühe sich die Kinder gemacht haben und wie liebevoll ihre Einsendungen sind“, freut sich Jugendreferentin Heidrun Hellmuth.

Die Jury, bestehend aus der Kreisjugendleitung des JRK mit Christoph Gabler und Philip Falliano hat die elf Gewinnerinnen und Gewinner nun ausgezeichnet. „Die eingesendeten Geschichten und Bilder zeigen, dass bereits Grundschulkinder und sogar Vorschulkinder wissen, wie sie Notsituationen Hilfe holen und adäquat helfen können“, betonen die Verantwortlichen des JRK. Das habe der Wettbewerb deutlich gemacht. Alle Teilnehmer erhielten unter anderem einen Playmobil-Retter im DRK-Look und einige Infos zum Jugendrotkreuz. Dank zahlreicher Angebote des DRK und der Ortsvereine werden jedes Jahr Hunderte Kinder angeleitet, Hilfe zu leisten, betont die Kreisjugendleitung.

Info:

Neben Mal- und Schreibwettbewerbe bietet das JRK noch vieles mehr für Kinder und Jugendliche. Sobald es wieder möglich ist, können sich Kinder ab 6 Jahren in JRK-Gruppenstunden in den Ortsvereinen treffen. Gemeinsam Spaß erleben beim Spielen, Basteln und Kochen, kompetent Erste Hilfe leisten und sich für andere, die Hilfe benötigen einsetzen: Das sind einige Themen der JRK-Gruppenstunden. Für Grundschulen gibt es das Juniorhelferprogramm, in Kindergärten verschiedene Kurse für die Kleinsten – und noch vieles mehr. Weitere Informationen und einen Downloadbereich für Kinder finden Interessierte hier.

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news-255 Wed, 24 Mar 2021 09:43:49 +0100 Neue Fahrzeuge für unseren Krankentransport in Backnang und Waiblingen https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/neue-fahrzeuge-fuer-unseren-krankentransport-1.html Zwei Neue für den Krankentransport! An unseren Rettungswachen in Waiblingen und Backnang stehen ab sofort zwei niegelnagelneue DRK-Ford.
Besonders wichtig: Die neuen Fahrzeuge bieten mehr Komfort für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein elektronisches Fahrerassistenzsystem ist an Bord. Weil die Wagen deutlich höher als ihre Vorgänger sind, können unsere Mitarbeiter hinten stehen. Das Trittbrett fährt automatisch ein und aus. Das Licht im Patientenraum kann gedimmt werden - und nachts ist hinten Blaulicht möglich - oben auf dem Dach natürlich auch. Auch unsere Patienten genießen den vollen Komfort. Allzeit gute Fahrt für unser fleißiges Team vom DRK.

Info:

Der DRK-Kreisverband ist im Landkreis der größte Anbieter von Krankentransporten. Unsere Krankentransportwagen (KTW) sind täglich für Sie im Einsatz. Hochbetrieb herrscht an den Standorten in Schorndorf, Backnang und Waiblingen zwischen 8 und 15 Uhr. Rund 20 000 Fahrten führen unsere Mitarbeiter pro Jahr durch.

Krankentransporte sind alle Transporte von Patienten, die nicht durch Rettungswagen durchgeführt werden müssen. Vor allem sind es Fahrten von nicht gehfähigen Patienten, die deshalb nicht mit dem Taxi erfolgen können, in Kliniken, Ambulanzen oder Arztpraxen. Aber auch Fahrten nach einem Klinikaufenthalt nach Hause gehören zum Aufgabengebiet.
Falls ein Krankentransportwagen benötigt wird, kann dieser unter der Nummer 19222 angefordert werden.

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news-254 Wed, 03 Mar 2021 10:58:00 +0100 Gelingt nach dem Ende des Lockdowns der Neustart bei den Gesundheits- und Familienangeboten des DRK? https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/gelingt-nach-dem-ende-des-lockdowns-der-neustart-bei-den-gesundheits-und-familienangeboten-des-drk.html Hunderte Menschen im Kreis besuchen wöchentlich die Gesundheitsprogramme und Angebote für Familien des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in den Ortsvereinen Angebote wie Wassergymnastik, Seniorennachmittage, Yoga, Eltern-Baby-Kurse fast vollständig zum Erliegen gekommen. „Mitte März wurden Hallen, Schwimmbäder etc. geschlossen. Es gab praktisch kaum noch geeignete Räumlichkeiten“, sagt Kreissozialleiterin Heike Steinicke. Der Kreisverband erstellte ein umfassendes Hygienekonzept, das den Übungsleiterinnen Sicherheit bot aber auch einen großen Mehraufwand abverlangte. Doch einzig in den Sommermonaten gab es mancherorts ein kurzes Comeback. „Rund 45 Übungsleiterinnen allein im Bereich Gymnastik warten darauf, wieder mit ihren Gruppen trainieren zu können“, sagt Heike Steinicke. Eine Frage beschäftigt sie daher seit Monaten: Gelingt ein Neustart?

Sie freut sich, dass zu den meisten Teilnehmern der Kurse der Kontakt gehalten werden konnte, sei es per Telefon, Post oder in Chatgruppen. „Alle Menschen brauchen Bewegung und soziale Kontakte, um fit zu bleiben“, betont Karin Gericke, Leiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit beim DRK Rems-Murr. Die Zwangspause betreffe viele ältere Menschen „körperlich und sozial“.

Beim DRK habe man geprüft, ob digitale Angebote eine Alternative sind, allerdings sei dies kurzfristig aus zeitlichen und organisatorischen Gründen für die Ehrenamtlichen nicht zu leisten. Manche befürchteten nun, dass Gruppen wegfallen könnten, weil die Teilnehmer nicht mehr kommen werden. „Unsere Stärke ist jedoch der Zusammenhalt der Gruppen“, hält Heike Steinicke dagegen. „Das DRK bietet keine anonymen Sportkurse, hier steht neben der Bewegung auch die Geselligkeit an erster Stelle“.

"Vielleicht gibt es ja einen Run auf die Angebote"

Karin Gericke ist daher optimistisch, was die Zukunft der Familien- und Gesundheitsangebote des DRK betrifft. „Ich denke, dass die meisten Menschen wieder loslegen wollen und unsere Angebote schnell wieder nachgefragt werden.“ Vielleicht gebe es ja einen Run auf die Angebote, weil sich Leute nach der Phase der Distanz wieder gemeinsam Sport machen oder sich ehrenamtlich und gesellschaftlich engagieren wollten.

Trotz ausgeklügelter Hygiene-Konzepte pausieren auch die beliebten Eltern-Baby-Kurse, bei denen die Begegnung der Eltern und Kinder im Vordergrund steht. Dort werden neue Kontakte geknüpft. Da die ElBa-Kurse vor allem durch Mund-zu-Mund-Propaganda der Eltern beworben werden, fehlt ein wichtiger Werbefaktor. „Das ist für alle ein herber Schlag“, sagt Karin Gericke.

Was in der Phase der Lockdowns ebenfalls pausiert sind Aus- und Fortbildungen. Es gebe einige Interessentinnen, die sich zur Übungsleiterin ausbilden lassen möchten. Das geht seit Monaten nicht – und vor Ort gibt es keine neuen Übungsleitungen. Denn um immer neue Angebote bieten zu können, sucht der Kreisverband stets interessierte Menschen, die eine fundierte und zertifizierte Ausbildung in den verschiedensten Bereichen machen wollen. Bereits während der vielschichtigen Ausbildung können angehende Übungsleiterinnen Kurse geben. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Ehrenamt attraktiv bleibt und unser Kursangebot ebenfalls alle Generationen anspricht, vor allem auch die Menschen 60plus“, sind sich Steinicke und Gericke einig. Das Ehrenamt biete Abwechslung vom durchgetakteten Alltag. Karin Gericke weiß: „Die Menschen haben eine soziale Ader, die wollen sich einbringen, gesellschaftlich und auch für ältere.“ Das sei attraktiv genug, diese Menschen für sich zu gewinnen. „Als Übungsleiter tun sie etwas Gutes und bleiben selbst fit!“

„Sozialarbeit ist DRK ohne Blaulicht"

Auch die DRKlerinnen stellen sich nicht nur aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie immer häufiger die Frage, wie das Ehrenamt in Zukunft aussehen muss. Corona biete nun die Möglichkeit, abseits des Tagesgeschehens neue Wege zu gehen. Sicherlich werde es langfristig mehr digitale oder hybride Angebote geben, doch wolle man beim DRK auch weiterhin auf die Praxis setzen, auf gemeinsamen Sport und Austausch. Das DRK habe einen guten Ruf, die Ausbildung der Übungsleitungen sei hervorragend und die Sozialarbeit seit Jahrzehnten ein zentraler Bestandteil des Roten Kreuzes. Das gehe manchmal etwas unter. „Sozialarbeit ist DRK ohne Blaulicht – und sehr wichtig für unsere Ortsvereine“, betonen Steinicke und Gericke.

Wer Interesse an den Angeboten des DRK hat, kann sich gerne hier (Familien) oder hier (Gesundheitsprogramme) informieren. Fragen beantwortet gerne auch Karin Gericke unter 07191 953691 oder per Mail: Karin.gericke(at)drk-rems-murr.de
Gerne können Sie sich auch bei unseren Ortsvereinen informieren.

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news-253 Wed, 03 Mar 2021 09:32:22 +0100 Mit "Bandit Corona II" nachgelegt! - JRK-Pädagogin schreibt eine lehrreiche „Geschichte übers Impfen“ https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/mit-bandit-corona-ii-nachgelegt-jrk-paedagogin-schreibt-eine-lehrreiche-geschichte-uebers-impfen.html „Endlich“, sagt Heidrun Hellmuth und strahlt. Seit ein paar Tagen dürfen die Jugendreferentin und die JRK-Pädagogin Nina Siegle wieder einige Kindergärten besuchen und ihre Erste-Hilfe und Hygiene-Kurse anbieten. Doch die Zeit des Lockdowns haben sie genutzt: Es wurden Pläne geschmiedet. Und es gibt ein neues Buch! Autorin Nina Siegle hat den Nachfolger zu ihrem „Bandit Corona“ geschrieben. „Omas Makro bekommt Hilfe – eine Geschichte übers Impfen“.

„Wegen des Lockdowns konnten wir nicht in Kindergärten und Schulen fahren. Ich wollte den Kindern dennoch erklären, was hier gerade vor sich geht mit den Corona-Schutzimpfungen“, erläutert Nina Siegle. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, schrieb und malte. Entstanden ist eine Geschichte, die Grundschulkindern sehr anschaulich erläutert, was bei einer Impfung im Körper eines Menschen abläuft. Sie schildert, wie Pauls Oma eine Schutzimpfung erhält. „Die Impfung hilft meinem Körper, mit dem Virus fertig zu werden“, sagt die Oma zum Enkel. Nach dem Impftermin schlägt dann die große Stunde von Oma Körperpolizei. Nina Siegle beschreibt mit Wörtern und Bildern, welche Prozesse die Impfung im Körper auslöst und wie die Makrophagen, einer von ihnen ist Buch-Held Makro, die Krankheitserreger bekämpfen.

Die Pädagogin weiß, dass viele Kinder an biologischen Vorgängen interessiert sind. „Die Kinder wollen ihre Lebenswelt verstehen“, sagt sie. Und ihr Anspruch als Pädagogin und als Autorin sei, diese Lebenswelt mit einfachen Worten und Bildern zu erklären.

Beeindruckt hat sie ein Zweitklässler, der vor dem zweiten Lockdown die Impfung beschrieben hat, vielleicht die Initialzündung für das zweite Kinderbuch. Man müsse doch der Körperpolizei nur zeigen, wie der Corona-Virus aussieht, habe der Junge gesagt. „Das ist genau der Gedanke der Impfung! Von einem Zweitklässler formuliert!“ Nina Siegle war beeindruckt und motiviert, dazu das passende Buch zu liefern.

„Es gibt auch Kinder, die Angst vor Corona haben. Mit dem Buch will ich ihnen Hoffnung geben, dass es bald wieder besser werden wird“ – nicht nur für ihre Großeltern, sondern hoffentlich für alle. „Wir sind dem Virus nicht hilflos ausgesetzt“, sagt Nina Siegle.

In ihrem „kleinen Lexikon für Schlaumeier“ erläutert sie nach der Geschichte dann noch einige Stichworte wie Antikörper, Immunsystem und mehr. Mit dem Lexikon und der Geschichte mit den passenden Bildern, es gibt auch eine zweite Ausmalversion, können Eltern, Lehrer oder Erzieherinnen dann gemeinsam mit dem Nachwuchs das Buch lesen und im Anschluss über Corona, Hygiene und die Impfungen sprechen. „Es ist eher ein Buch zum Vorlesen. Zielgruppe sind Grundschulkinder.“

Die können dann gemeinsam mit der Lehrkraft nachvollziehen, wie der Körper mit seinen Briefen, Bauanleitungen und Zellfabriken das Corona-Virus austrickst. Strenge Kritiker - wie ihre Mutter - und Freunde haben das Buch gelesen und für gut befunden, sagt Nina Siegle und lacht. Auch wir vom DRK sind uns sicher, dass auch der zweite Bandit Corona ein großer Erfolg für die Kleinen wird – und die Großen! Denn viel Spaß beim Lesen werden auch Erwachsene haben!

Das Kinderbuch „Bandit Corona II – Omas Makro bekommt Hilfe“ kann kostenlos auf der Homepage des DRK Rems-Murr heruntergeladen werden. Diese „Geschichte übers Impfen“ gibt es auch als Ausmalversion für die Kleinen.

Die Bücher können Sie hier herunterladen.

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news-252 Fri, 26 Feb 2021 17:47:56 +0100 Der DRK-Impftruck steht in den Startlöchern! https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-drk-impftruck-steht-in-den-startloechern.html Das DRK in Deutschland verfügt über 4 mobile Arztpraxen. Beeindruckende 33 Tonnen wiegt die sogenannte „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“ kurz MMVe. Unter anderem in Notlagen soll sie die ärztliche Grundversorgung sicherstellen. In den kommenden Wochen wird die die MMVe im gesamten Kreisgebiet als Impftruck zum Einsatz kommen. Der DRK-Kreisverband Rems-Murr hat sich gemeinsam mit dem Landkreis dafür eingesetzt, den Truck in den Rems-Murr-Kreis zu holen, um das Impfangebot im Kreis auszubauen. Im Impftruck befinden sich eine voll ausgestattete Arztpraxis mit mehreren Räumen – Platz genug für zwei Impfstraßen. Das Angebot richtet sich an die über 80jährigen, die nicht ins Kreisimpfzentrum kommen können. Ab dem 2. März macht sich der Impftruck auf in die Städte und Gemeinden im Kreis. Ehrenamtliche Kräfte des DRK sichern die Impfaktionen sanitätsdienstlich ab und sind für die Nachbetreuung zuständig.

Kreisgeschäftsführer Sven Knödler: "Seit mehr als einem Jahr kämpft unser DRK-Kreisverband gegen die Folgen der Corona-Pandemie. Impfungen spielen dabei eine wichtige Rolle beim Schutz von Personengruppen, die beispielsweise durch ihren Beruf, durch das Alter sowie durch bestimmte Grunderkrankungen oder Lebenslagen besonders gefährdet sind. Wir freuen uns, dass der DRK-Landesverband Baden-Württemberg nach unserer Anfrage den Menschen im Rems-Murr-Kreis die Mobile Medizinische Versorgungseinheit zur Verfügung stellt. Helferinnen und Helfer des DRK-Rems-Murr werden das Personal des Impftrucks im Rahmen der Nachbetreuung und bei der sanitätsdienstlichen Absicherung unterstützen.“ Landrat Dr. Richard Sigel betont: Mit dem Impftruck könne man bei der Immunisierung der älteren Bevölkerungsgruppen nun richtig Gas geben, „wir wollen keinen Tag verlieren!“, sagt er. Das Sozialministerium unterstützt das Projekt mit Impfstoff und Personal aus dem Zentralen Impfzentrum im Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart.

Wichtiger Hinweis zur Anmeldung:

Die Bürgerinnen und Bürger werden in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde über ihr Rathaus informiert, wann der Impftruck in den Ort kommt und wie man sich zum Termin anmeldet - etwa über die Homepage der Kommune. Bis dahin bitten wir Bürgerinnen und Bürger um Geduld. Bei den ersten Terminen je Kommune werden nicht alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren zum Zug kommen können. Es ist jedoch geplant, dass jede Kommune mehrfach angefahren wird.

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news-250 Fri, 12 Feb 2021 11:45:05 +0100 Voraussichtlich ab dem 08. März können wir wieder Erste Hilfe-Kurse anbieten https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/voraussichtlich-ab-dem-08-maerz-koennen-wir-wieder-erste-hilfe-kurse-anbieten.html Nachdem unser Erste-Hilfe-Programm nun bereits zum zweiten Mal Corona-bedingt pausieren musste, gehen wir aktuell davon aus, dass wir ab Montag, 08. März 2021 wieder mit unserem bewährten Erste Hilfe-Programm starten können. Sowohl in unserer Kreisgeschäftsstelle als auch in den Räumlichkeiten unserer Ortsvereine, sofern groß genug für die aktuellen Vorgaben, finden dann vorrausichtlich wieder Kurse statt. Individuelle Hygienekonzepte sorgen kreisweit für maximale Sicherheit. Interessierte können sich daher aktuell wieder für Erste-Hilfe-Kurse beim DRK-Kreisverband Rems-Murr e. V. und bei DRK-Ortsvereinen anmelden.

Individuelles Hygienekonzept für die Breitenausbildung

Corona-bedingt finden die Kurse entsprechend den geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen in etwas abgewandelter Form statt. Das DRK bietet ein sicheres und gleichzeitig lehrreiches und immer noch praxisorientiertes Ausbildungsangebot - resultierend aus dem individuellen Hygienekonzept für die Breitenausbildung.

Die Teilnehmeranzahl wurde verringert, Desinfektion wird noch größer geschrieben als üblich und die Übungen wurden angepasst. Es wird weniger am Menschen und mehr an Puppen gearbeitet und mehr vorgeführt. Da nicht alle Handgriffe trainiert werden können, maximal sollen zwei Personen beteiligt sein, wird es häufiger Fallbeispiele geben. Wo früher mehrere Personen zusammengearbeitet haben, Reanimation und Einsatz des Defibrillators, wird nun an mehreren Übungspuppen oder nacheinander gearbeitet. Die Gruppe wird häufiger getrennt, um in kleinen Teams bei großen Abständen effektiver arbeiten zu können. „Wir wollen trotz Corona abwechslungsreich arbeiten“, versprechen die Ausbilder. „Uns ist wichtig, dass die Leute bei der Sache bleiben. Das tun sie nur, wenn der Kurs interessant gestaltet wird“. Es wird also keinen Corona-bedingten Frontalunterricht geben. Vor und nach dem Betreten des Lehrgangsraumes und nach Übungen ist das Waschen und Desinfizieren der Hände sowie von Übungsmaterial Pflicht.

Ein generell umsichtiges sowie rücksichtsvolles Verhalten ist oberstes Gebot

Wer Krankheitssymptome aufweist, darf nicht am Kurs teilnehmen. Die Ausbildung in Erster Hilfe ist zum Schutz aller Beteiligten nur mit FFP2-oder medizinischen Masken gestattet, sowohl in den Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e. V. als auch der Ortsvereine. Einmal-Handschuhe werden für die Übungen zur Verfügung gestellt. Die vorgeschriebenen Abstandsregelungen von 1,5 Metern gilt es einzuhalten.

Ein generell umsichtiges sowie rücksichtsvolles Verhalten ist in diesem Zusammenhang oberstes Gebot. Wir verweisen auf die Husten-Nies-Etikette sowie auf die richtige Händehygiene. Für die umfangreiche Desinfektion der Kursmaterialien sorgt das DRK. Der Kreisverband ist dazu verpflichtet, die Kontaktdaten der Teilnehmer in einer separaten Liste zu erfassen. Diese Liste dient bei einer entsprechenden Infektion zum Nachvollzug der Kontaktkette und daher zur Sicherheit der Kursteilnehmer.

Die Anpassung des Ausbildungsprogramms an die Corona-Krise bedeutet für das DRK einen erheblichen organisatorischen und materiellen Mehraufwand. Wir bemühen uns, Ihnen unsere gewohnte Qualität an Ausbildung bieten zu können. 

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news-242 Mon, 18 Jan 2021 08:19:31 +0100 Ehrenamt im Fokus: 2000 Jahre Einsatz für das DRK https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/ehrenamt-im-fokus-2000-jahre-einsatz-fuer-das-drk.html 2020 konnte es keinen DRK-Ehrungsabend geben. Nun hat sich der Kreisverband auf andere Art bei seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankt. Der DRK-Ehrungsabend ist ein geselliger Abend mit Showeinlage. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus dem Kreis treffen sich, tauschen sich aus. Sie und ihre Leistung für die Mitmenschen stehen im Mittelpunkt. Es wird viel gelacht – und gelobt. Dieses beliebte Event des DRK Rems-Murr musste 2020 Corona-bedingt ausfallen – wie so viele andere Veranstaltungen. Das DRK hat sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil einer weltweiten Gemeinschaft und regional sehr stark verwurzelt. Die Mitglieder der 26 Ortsvereine unterstützen ihre Mitmenschen und helfen ihnen. Sie engagieren sich in ihrem Ortsverein für ihre Heimat und ihren Landkreis. Die Ehrenamtlichen sind Leistungsträger – nicht nur bei Einsätzen und Sanitätsdiensten. Sie sind als Gruppen- und Übungsleiter aktiv und bilden Menschen aus. Sie bieten Gymnastik und Yoga sowie Erste Hilfe-Angebote in Kindergärten und Schulen an. Übungsleiter besuchen Senioren, die Gesellschaft suchen. Das Rote Kreuz bildet Babysitter aus und ehrenamtliche Expertinnen stehen Eltern und Senioren mit vielen Angeboten zur Seite.

Größtmögliche Sicherheit für unsere Beschäftigten und unsere Kunden

Auch die hauptamtlichen Mitarbeiter haben 2020, in dem der Fokus vor allem auf der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie lag, überragende Arbeit geleistet. „Es ist uns gemeinsam gelungen, frühzeitig infektionsschützende Maßnahmen einzuleiten, die unsere Mitarbeiter konsequent umgesetzt haben. Damit haben wir die größtmögliche Sicherheit für unsere Beschäftigten gewährleistet und gleichzeitig das Wohl unserer Kunden und Patienten im Blick gehabt“, bedankt sich DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler.

 

„Sowohl unsere Ehrenamtlichen als auch unsere hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Spezialisten mit Herz. Im Alltag und besonders auch im Notfall ist auf sie Verlass“, betont DRK-Präsident Dr. Richard Sigel. Auch wenn das Corona-Virus das DRK vor Herausforderungen stellt, neue Hygienekonzepte notwendig macht und Abläufe ständig angepasst werden müssen, haben alle Menschen, die sich für das DRK engagieren, erneut ihren großen Wert für die Gesellschaft demonstriert. Als Beispiele nannte Dr. Richard Sigel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Sozialarbeit und der Pflege sowie den Einsatz der Ehrenamtlichen im Corona-Schnelltestzentrum. „Für einen Moment wollen wir das Scheinwerferlicht auf unsere Mitarbeiter, Helfer, Unterstützer, Kümmerer, Tröster und Anpacker werfen, um ihr herausragendes Engagement zu würdigen.“

"Verbundenheit und Solidarität mit unserer Heimat"

Für ihren Einsatz für die Region bedankt sich das DRK in diesem Jahr mit Gutscheinen aus der Region. Die diesjährigen Jubilare und Trägerinnen und Träger der DRK-Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. sowie langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten Remstal-Gutscheine, die sie bei rund 130 Gastronomie- und Weinbaubetrieben sowie einigen Kultur- und Freizeitanbietern im Remstal einlösen können. Statt eines großen Events können die Geehrten nun im kleinen Kreis ihre Auszeichnung genießen. „Damit setzen wir als Rotes Kreuz im Rems-Murr-Kreis ein weiteres Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit unserer Heimat“, so Präsident Dr. Richard Sigel.

Stellvertretend für den großartigen Einsatz aller Kräfte des DRK im Kreis dankte Präsident Dr. Richard Sigel besonders DRK-Kreisbereitschaftsleiter Heiko Fischer für sein herausragendes Engagement. Heiko Fischer ist einer von acht Ehrenamtlichen, die 2020 mit der DRK-Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes ausgezeichnet wurden. Wie so viele andere Rotkreuzler packt Heiko Fischer mit an, hilft, gestaltet, organisiert und geht voran, will Dinge besser machen, so Dr. Sigel. „Persönlichkeiten und Fachkräfte wie Heiko Fischer an Bord zu haben, ist für unsere Hilfsorganisation von unschätzbarem Wert, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, im Notfall zu helfen, gesellschaftlich aktiv zu sein und ein breites Angebot für alle Menschen zu machen.“

Das DRK steht auf einem breiten Fundament

„Wir haben langjährige verdienstvolle Mitglieder wie Ilse Blessing, Heide Hofmann, Magdalena Tschismar und Waldemar Weidner ausgezeichnet“, bedankt sich Sven Knödler. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr auch vier jüngere Helfer, die teils schon seit fast 20 Jahren das Rote Kreuz tragen, für ihre großartigen Verdienste auf Orts- und Kreisverbandsebene auszeichnen können. Neben Heiko Fischer sind dies Christoph Gabler, Martin Maier und Michael Filippi jr.“ Dies zeige das breite Fundament, auf dem das DRK steht, so Knödler. „Wir sind im und für den Kreis aktiv und hier tief verwurzelt. Das macht uns stolz.“

Der DRK-Kreisverband bedankt sich bei 57 Menschen, die sich für ihren DRK-Ortsverein und ihren Landkreis einbringen. Zusammen bringen sie es auf rund 2000 Dienstjahre. Außerdem wurden mehr als 40 hauptamtliche Mitarbeiter für ihr Dienstjubiläum und ihre wertvolle Arbeit für das DRK ausgezeichnet.

Der Kreisverband Rems-Murr bedankt sich bei:

Für 25 Jahre: Tobias Göbel, Axel Borsdorf, Katharina Thiem, Alexander Schäfer, Katja Kreuzer, Silvia Steininger, Corinna Steininger, Elke Bärlin, Inge Mayer, Klaus Schwaderer, Ulf Schmid, Jan Mahne, Andreas Esters, Gernot Hausmann, Nina Kramer, Alexandra Wagenknecht.

Für 30 Jahre: Michael Kunz, Simone Hausmann

Für 35 Jahre: Iris Schoch, Thorsten Schubert, Renate Keller, Margarete Sauerzapf, Brigitte Walz, Sybille Fezer, Karin Nachtrieb

Für 40 Jahre: Klaus Hans Otto Käfer, Uwe Schoch, Maria Grokenberger, Werner Steininger, Rüdiger Nossol, Heike Steinicke, Ute Bauer, Erika Lenz, Jochen Reinhardt

45 Jahre: August Weiss, Dieter Kollross, Dietmar Walter, Dr. Konrad Scherer

Für 50 Jahre: Karl Knödler, Walter Kolb, Josef Herbert, Jürgen Bähne, Hermann Idler

Für 55 Jahre: Horst Heinrich, Annemarie Lipps

Für 60 Jahre: Rolf Metzger, Wolfgang Dietrich, Siegfried Idler, Martha Daum

Für 70 Jahre: Magdalena Tschismar


Die DRK-Ehrenplakette des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. erhielten:

Ilse Blessing, Michael Filippi jr., Heiko Fischer, Christoph Gabler, Heide Hofmann, Martin Maier, Magdalena Tschismar und Waldemar Weidner.

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news-241 Fri, 15 Jan 2021 10:15:00 +0100 Corona-Schutzimpfung: DRK bietet kreisweiten Fahrservice für ältere und hilfsbedürftige Menschen an https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/corona-schutzimpfung-drk-bietet-kreisweiten-fahrservice-fuer-aeltere-und-hilfsbeduerftige-menschen-an.html Am 22. Januar beginnen im Rems-Murr-Kreis die Schutzimpfungen gegen COVID-19. Der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. bietet für Personengruppen, die Hilfe bei der Beförderung benötigen, einen Fahrdienst zum Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Rundsporthalle Waiblingen an. Bei Bedarf begleiten die speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mobilen Dienste des DRK-Kreisverbandes die zu impfende Person auch bis ins Impfzentrum und sorgen somit für einen sicheren Besuch und bringen die Menschen anschließend auch wieder nach Hause. Das Angebot gilt für den gesamten Kreis. Die Außenstellen der Mobilen Dienste befinden sich in Backnang, Murrhardt und Weinstadt, dort können sich Interessierte über das Angebot informieren.

"Wir hoffen, mit diesem kleinen Beitrag die Pandemiesituation zu verbessern"

„Dies ist ein besonderer Service für impfberechtige Senioren, die Unterstützung bei der An- und Rückfahrt zum Impfzentrum benötigen sowie für hilfsbedürftige Menschen“, erläutert Utz Bergmann, Leiter Sozialarbeit beim DRK Rems-Murr. „Wir wollen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, eine rasche und sichere Beförderung und somit einen Besuch des Impfzentrums ermöglichen.“ Die Impfung sei das zentrale Instrument für die Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Wir hoffen, mit diesem kleinen Beitrag die Pandemiesituation zu verbessern. Als DRK können wir gewährleisten, dass bei der Beförderung alle Hygienevorschriften eingehalten werden“, so Bergmann weiter.

Die Fahrerinnen und Fahrer kennen die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Die modernen Spezialfahrzeuge ermöglichen auch Rollstuhlfahrern praktisches und bequemes Reisen - ohne mühsames Umsetzen und ohne Unterbringungsprobleme für den Rollstuhl. Das Angebot richtet sich an körperbehinderte und geistig behinderte Menschen sowie Personen, die aufgrund notwendiger Unterstützung keine öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis benutzen können.

Infos:

Sobald genug Impfstoff vorhanden ist, soll das Kreisimpfzentrum in der Rundsporthalle Waiblingen in Betrieb gehen. Voraussichtlich wird die Schutzimpfung gegen COVID-19 am 22. Januar beginnen. Weder das Landratsamt noch das Gesundheitsamt können Impftermine vergeben. Die Vergabe der Termine läuft ausschließlich und zentral über die Rufnummer 116 117 und die zugehörige Plattform www.impfterminservice.de. Das Landratsamt wird informieren, sobald das KIZ und die Anmeldung an den Start gehen. Die Terminvergabe für die Kreisimpfzentren (KIZ) startet einheitlich am 19. Januar.

Kontakt:


Mobile Dienste Backnang
Wanne 3/2
71522 Backnang
Ansprechpartner: Fabian Frasch
Tel.: 07191 88311
Fax: 07191 953690
mobiledienste.backnang(at)drk-rems-murr.de

Mobile Dienste Murrhardt
Steinberger Str. 2
71540 Murrhardt
Ansprechpartner: Dieter Söhnle
Tel.: 07192 3933
Fax: 07192 933965
mobiledienste.murrhardt(at)drk-rems-murr.de

Mobile Dienste Remstal
Großheppacher Str. 62
71384 Weinstadt
Ansprechpartner: Ronny Growe
07151 2002-69
Fax: 07151 8204985
mobiledienste.remstal(at)drk-rems-murr.de

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news-237 Mon, 11 Jan 2021 11:55:00 +0100 DRK mit Online-Schulungen: Tipps und Tricks gegen Viren und Co. https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-mit-online-schulungen-tipps-und-tricks-gegen-viren-und-co.html Seit Monaten sind Heidrun Hellmuth und Nina Siegle im ganzen Rems-Murr-Kreis unterwegs. Bis zum Dezember-Lockdown führten sie an Schulen und Kindergärten Hygiene-Schulungen durch. Nun bildet JRK-Pädagogin Nina Siegle gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. für Interessierte eine Online-Einweisung an, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Kreisverbände in Sachen Hygiene-Schulung auszubilden. Dann können sie als Hygienetrainerinnen und –trainer ebenfalls vor Ort aktiv werden. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr und des Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich der Schwerpunkt der Angebote des JRK beim DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. vom Thema Erste Hilfe auf Hygiene verschoben. „Tipps und Tricks gegen Viren und Co.“ heißt ihr Angebot. „Die Freude am Lernen und das eigene Erfahren der Kinder stehen bei uns im Mittelpunkt“, sagt Nina Siegle. Spielerisch, mit Versuchen und vielen Aha-Effekten bringen die Mitarbeiterinnen vom DRK dem Nachwuchs näher, auf was es derzeit ankommt. Lehrreich und kindgerecht vermitteln die Mitarbeiterinnen, wie wichtig es beispielsweise ist, sich die Hände regelmäßig zu waschen und in die Armbeuge zu niesen.

„Anhand von Versuchen, beispielsweise mit unserem Schwarzlicht-Kasten, verstehen die Kinder wie man Hygiene-Maßnahmen richtig umsetzt“, sagt Nina Siegle. Die Kinder bekommen fluoreszierende Creme auf die Hände und verreiben sie. In dem Schwarzlichtkasten leuchten nun beim Betrachten die Stellen auf, wo sich diese Krankheitserreger verstecken könnten. „Das hat was Magisches, das macht den Kindern Spaß“, weiß die Pädagogin. Ihr Knowhow und ihre Begeisterung will die Pädagogin nun mit anderen Menschen teilen.

Je nach Alter passt Nina Siegle die Übungen und Versuche an die Gruppen an. Älteren Grundschülern zeigen sie auch, dass ein Mund-und-Nasen-Schutz auch Gefahren birgt, wenn sich bei mehrmaligen Gebrauch dort Bakterien einnisten. Nina Siegle, DRK Rems-Murr, Isabelle Bender, DRK Pforzheim-Enzkreis und Jovin Bürchner, DRK-Landesverband, haben über das Internet bereits mehr als 100 Interessierte aus anderen DRK-Kreisverbänden für dieses Projekt geschult.

Infos gibt es hier: https://www.juniorhelfer.com/hygiene

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news-216 Thu, 06 Aug 2020 11:41:11 +0200 Notarzt nun schneller vor Ort https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/notarzt-nun-schneller-vor-ort.html Die Notarztwache des DRK in Welzheim ist seit dem 30. März 2020 in Betrieb. Bereits zum 1. November 2019 wurde planmäßig der DRK-Notarztstandort in Althütte nach Murrhardt verlegt. Die Verlegung und der zusätzliche Notarzt in der Limesstadt haben die medizinische Lage im Nordosten des Landkreises bereits erheblich verbessern können.

Die medizinische Versorgung für alle Menschen im Nordosten des Landkreises hat sich erheblich verbessert. Die Inbetriebnahme der Notarztwache Welzheim im März stellt einen weiteren wichtigen Baustein dar, um die Notfallrettung im Rems-Murr-Kreis noch leistungsfähiger zu machen.

2019 hatte der Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Rems-Murr-Kreis entschieden, den Rettungsdienst im Landkreis massiv auszubauen. Unter anderem aus dem großen Bereich (Murrhardt, Althütte, Welzheim, Alfdorf) im Nordosten des Kreises wurden zwei Versorgungsbereiche mit jeweils einer Notarztwache. In diesen Versorgungsbereichen passieren die meisten Notfälle. Nun stehen direkt vor Ort Notarzteinsatzfahrzeuge bereit. Die Retter kommen schneller ans Ziel. Murrhardt ging bereits im November an den Start. Nach aufwendigen Planungen und Bauarbeiten, allein 600 Meter Datenkabel wurden verlegt, begann am 30. März um 7 Uhr die Schicht des Welzheimer Notarztes.

Das Fahrzeug verfügt über ein neues Ausstattungskonzept mit modernster Medizin- und Fahrzeugtechnik. Der Nachfolger für das bisher in Althütte stationierte Notarzteinsatzfahrzeug kann von Welzheim aus, im Verbund mit der Murrhardter Wache, viel effektiver eingesetzt werden. „Neben dem neuen Standort Welzheim bedeutet dies vor allem für den Bereich Richtung Alfdorf und Gschwend sowie den Norden des Rettungsdienstbereichs Schorndorf eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Einhaltung der Hilfsfrist”, so Rettungsdienstleiter Marco Flittner. „Mit den Standorten Welzheim und Murrhardt gelingt es uns, die komplette Notfallrettung in diesem Bereich zu optimieren, ohne dass es zu Verschlechterungen kommt.” Die Einsatzzahlen und Eintreffzeiten machten deutlich, dass mit der Verlagerung nach Murrhardt und der Neuinstallation in der Limesstadt die richtigen Schlüsse aus dem Gutachten gezogen worden sind. Der Wegfall des Notarzt-Standorts Althütte hat keine negativen Auswirkungen auf die rettungsdienstliche Versorgung vor Ort. Die Gemeinden Althütte und Kaisersbach werden bei Notfällen weiterhin schnell erreicht werden.

„Der Notarzt hat ein komplettes Apartment mit Toilette, Dusche, Mini-Küche sowie Büro – alles voll klimatisiert. Das hat hochwertigen Hotel-Charakter“, so René Demisch, Leiter der DRK-Rettungswache Welzheim. Neben Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach, Althütte und Rudersberg sind nun auch Walkersbach, Haubersbronn, Plüderhausen und Urbach deutlich schneller zu erreichen.

Die professionelle Aufbereitung des Strukturgutachtens und deren konsequente Umsetzung zeige die Qualität der regionalen Akteure und deren Arbeit, betont Sven Knödler mit Blick auf die Arbeit des Bereichsausschusses mit Unterstützung der Kostenträger, dies sind die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Auch dankt Knödler der benachbarten Geriatrischen Reha-Klinik Bethel Welzheim für die gute Zusammenarbeit.

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news-186 Wed, 01 Jan 2020 15:00:00 +0100 Das Rote Kreuz im Kreis auf einen Blick: Unsere Imagebroschüre https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/das-rote-kreuz-im-kreis-auf-einen-blick-unsere-imagebroschuere.html Endlich ist er da: Der neue Jahresbericht 2018, der keine Chronologie der Ereignise abbildet, sondern eine Imagebroschüre über das Rote Kreuz an Rems und Murr darstellt. Wenn Sie wissen wollen, was das DRK im Landkreis alles bietet, wie stark das Hauptamt ist und welche umfangreichen Angebote unser bärenstarkes Ehrenamt Kindern, Jugendlichen, Eltern, Familien, Senioren, Menschen mit Handicap, Pflegebedürftigen und vielen weiteren Menschen macht, dann investieren Sie ein paar Minuten und blättern oder scrollen Sie durch diesen Bericht. Unser Ehrenamt, unser Rettungsdienst, unser Krankentransport-, Leitstellen- und Pflege-Team sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich das verdient!

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