DRK Presseinformationen https://www.drk-rems-murr.de de DRK Tue, 19 Oct 2021 14:31:48 +0200 Tue, 19 Oct 2021 14:31:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-285 Thu, 14 Oct 2021 11:01:06 +0200 2350 Jahre im Einsatz: DRK setzt Zeichen für das Ehrenamt https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/2350-jahre-im-einsatz-drk-setzt-zeichen-fuer-das-ehrenamt.html Die ganze Bandbreite, die das Rote Kreuz im Rems-Murr-Kreis bietet, wurde beim Ehrungsabend des DRK-Kreisverbandes im Bürgerhaus Kernen präsentiert. Fotos mit fröhlichen Kindern, Senioren bei der gemeinsamen Gymnastik, Familien bei Eltern-Baby-Kursen und natürlich Aufnahmen, die die vielseitige Arbeit der Bereitschaften dokumentieren, liefen auf der Leinwand, als Dr. Richard Sigel, Präsident des DRK-Kreisverbandes, 62 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für insgesamt 2350 Dienstjahre beim DRK Rems-Murr auszeichnete.

Einsatz im Hochwasser-Gebiet

Dr. Richard Sigel würdigte den Einsatz der ehrenamtlichen Kräfte in den vergangenen eineinhalb Jahren, die geprägt waren von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und 2021 von der Hochwasser-Katastrophe in Teilen Deutschlands.  „Sie waren nachts dabei, als bei strömenden Regen Bewohner eines Pflegeheims mithilfe eines Radladers aus dem zweiten Stock evakuiert wurden.“ Seit Monaten leisten aktive Ehrenamtliche abwechselnd für ein paar Tage in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten Dienst; als Köche, Ersthelferinnen, Kriseninterventionshelfer, Sanitäterinnen, Fahrer und Elektriker. Präsentierte Fotos machten das Ausmaß der Katastrophe und der Hilfsbereitschaft gleichermaßen deutlich.

Präsident Dr. Sigel bedankte sich für den Einsatz des DRK in den Schnelltest-Zentren, bei der Weihnachts-Schnelltest-Aktion und vor allem bei der wichtigen Tour des Impftrucks durch den Rems-Murr-Kreis. Anschließend dankte Dr. Sigel allen persönlich – soweit das Corona-bedingt möglich war.

Drei Personen - 185 Jahre DRK

Die Mitglieder der Ortsvereine leisteten viel, machte das DRK an diesem Abend deutlich – und doch stünden die Ortsvereine ebenfalls vor großen Herausforderungen: Den Folgen der Corona-Pandemie, die nicht nur finanzieller Art sind, denn auf viele Einnahmen durch eigene Leistungen wie Sanitätsdienste musste das DRK verzichten. Auch das Vereinsleben kam über Wochen und Monate zum Erliegen oder verlagerte sich in den digitalen Raum. Nun werden wieder viele Angebote gemacht und das, was das Vereinsleben ausmacht, das gemeinsame Helfen und Erleben, steht wieder im Vordergrund. Heinz Wacker, Helga Bareither und Leonhard Fröscher aus Althütte bringen es gemeinsam auf 185 Jahre Ehrenamt. Dr. Richard Sigel lobte die Helfer, Unterstützer, Kümmerer, Tröster und Anpacker als „Aktivposten der Gesellschaft“.

DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler würdigte den Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen in den Bereichen Rettungsdienst, Jugendrotkreuz, Gesundheitskurse, Sozialarbeit und eben die Arbeit der Bereitschaften, die auch während der Corona-Pandemie zu Einsätzen ausrückten.

Die Ehrenplakette (Foto) des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V. erhielten in diesem Jahr (mit Blumen v. l. n. r:) Michael Budig (Ortsverein Sulzbach), Dr. Konrad Scherer (Urbach), Carsten Magunia (Waiblingen), Ralph Siegle (Winnenden) und Rolf Metzger (Fellbach). Ganz links: Vizepräsident Markus Beier, 3. V. r. Präsident Dr. Richard Sigel, ganz rechts: DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler.

Für 25 Jahre wurden geehrt: Alexander Kugel, Christian Staiger, Klara Hornberger, Stefan Filippi, Bernhard Schwaderer, Matthias Müller, Barbara Hauser, Jürgen Hauser, Astrid Nitschke, Andreas Budig, Oliver Lindauer, Klaus Pixa, Yvonne Butzert, Holger Blessing, Kathrin Pailer.

Für 30 Jahre wurden geehrt: Sandra Flotta, Michael Filippi jr., Monika Raff, Philipp Wolff, Daniela Laufer-Weiß, Heiko Jung, Marcel Fiechtner, Daniel Eisenbraun, Jan Münderle, Herta Guhr, Holger Scheib.

Für 35 Jahre wurden geehrt: Harald Metzger, Thomas Wieland, Helene Wenig, Susanne Heidenwag, Monika Weidner, Dietmar Blind, Svenja Stelzle, Marianne Bosch, Simone Dissertori, Steffen Schöfer, Heidrun Woicke, Rainer Schwarz, Georg Kaimer, Ilona Steichele.

Seit 40 Jahren dabei sind: Ulrich Lenk, Michael Gremmelspacher, Erhard Friz, Helmut Wolf, Ernst Krämer            , Petra Börner, Sylvia Luithardt, Monika Solyom, Peter Hüttl, Reiner Sauer, Gerhard Lepschy.

Seit 45 Jahren engagieren sich Michael Filippi sen., Rainer Wolf und Oliver Kron für das DRK.

Auf 50 Jahre bringen es Erich Luithardt, Waldemar Weidner, Erika Maier.

Für 55 Jahre wurden Ingrid Fink und Kurt Hurlebaus geehrt.

Seit 60 Jahren engagieren sich Heinz Wacker und Helga Bareither für das DRK.

Für 65 Jahre wurde Leonhard Fröscher geehrt.

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news-284 Mon, 13 Sep 2021 08:19:32 +0200 Laura von Radio Energy Stuttgart erkundet unseren Erste Hilfe-Rundgang https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/laura-von-radio-energy-stuttgart-erkundet-unseren-erste-hilfe-rundgang.html Laura von Radio Energy hat sich unseren Erste Hilfe-Rundweg in angeschaut und natürlich ihr Mikro dabei gehabt. Was sie erlebt hat, warum es diesen Rundgang gibt und wie sich Laura geschlagen hat, das hört ihr auf Radio Energy.

In Laura's Ländle geht's natürlich um unser Ländle. Und weil das so schön ist, schaut sich Laura die Region mal etwas genauer an. Wir vom DRK und natürlich besonders Heidrun und Nina vom  freuen uns über diesen tollen Beitrag.

Hintergrund: Unser DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. hat im Mai 2021 einen Erste Hilfe-Rundweg eröffnet. Konzipiert und liebevoll gestaltet und bestückt haben ihn unsere Mitarbeiterinnen des Jugendrotkreuzes. Beraten hat sie Britta Martini, unsere Leiterin der Verwaltung. Daher laden wir Sie an dieser Stelle zu einem wunderschönen und kurzweiligen Spaziergang ein, der einen Mehrwert bietet.

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news-283 Tue, 07 Sep 2021 13:01:46 +0200 Rollator-Routine erhöht die Lebensqualität https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/rollator-routine-erhoeht-die-lebensqualitaet.html Behutsam und vorsichtig nehmen die sieben älteren Frauen den Anstieg in Angriff. Ihren Rollator fest gepackt, schieben sie ihn schräg nach links, bremsen mit der rechten Hand und biegen rechts ab. „Serpentinen-Technik“ wird diese Form genannt, sagt Übungsleiterin Annette Pauleit vom DRK-Ortsverein Kirchberg. Sie und ihre Kollegin bieten einen Rollator-Kurs an. Sie wissen genau, wer wann so einen Führerschein machen sollte.

Annette Pauleit macht deutlich: Einen Rollator zu nutzen bedeute nicht, dass die Zeiten der Mobilität auf zwei Füßen nun ein Ende hätten. „Die Leute müssen einsehen, dass es besser ist, den Kurs zu machen, wenn sie noch fit sind und lernen können. Sonst ist es oft bereits zu spät“, sagt sie. Darum seien auch „noch relativ rüstige Senioren“ ihre Zielgruppe, die noch Auto fahren und den Rollator in den Kofferraum packen können. „Die richtigen Fahrtechniken sollten vor den ersten altersbedingen Defiziten verinnerlicht sein“, rät sie. Zu sagen, einen Rollator brauche man noch nicht, sei der falsche Weg. „Wer Rollator fährt ist noch nicht am Ende!“, sagt sie, der diese Kurse „irre Spaß“ machen.

 

Die Teilnehmer ihres Rollator-Kurses lernen, wie sie sicher Bordsteinkanten nehmen, ohne aus der Puste zu geraten Anstiege meistern, sicher bremsen und auf dem Wagen sitzen können. Sie zeigt, wie man mit einem Rollator in einen Bus einsteigt. „Damit bleiben Sie mobil“, betont die erfahrene Übungsleiterin. Der Bewegungsradius steige. Die sieben Teilnehmerinnen des Kurses sehen das genauso. Soeben trainieren sie die Serpentinentechnik. Die 90-Grad-Drehung erfordert Fingerspitzengefühl und zwei Füße, die mitmachen. Bald versteht auch der neutrale Beobachter, warum ein Rollator-Kurs wichtig ist.

„Der Rollator hilft: Mit ihm komme ich viel weiter beim Spaziergehen.“

Denn Muskelkraft, Beweglichkeit und Koordination sind bei den Teilnehmern nicht mehr so ausgeprägt wie vor einigen Jahren. Sie könne einen Absatz nicht ausgleichen, indem sie den Wagen mal eben anhebt, wie es ihre Enkelkinder könnten, die sie gerne auf den Spielplatz begleiten will, schildert eine Teilnehmerin. Sie will noch lange fit und mobil bleiben, daher der Kurs. „Der Rollator hilft: Mit ihm komme ich viel weiter beim Spaziergehen.“ Die richtigen Techniken und Kniffe zu kennen, erhöhe die Sicherheit und Lebensqualität. „Wenn die Luft nachlässt, dann kann ich mich hinsetzen und brauche keine Bank mehr zu suchen.“ Eine andere Teilnehmerin schildert, dass die Rollator-Routine dazu beitrage, dass sie sich mehr zutraut und so wieder mehr am Alltag teilnehmen kann.

Nächste Übung. Es muss abwechselnd gebremst werden. „Das war jetzt aber gefährlich“, ruft Annette Pauleit auf einmal dynamisch und greift ein. Eine Frau wollte mal eben sitzend durchschnaufen, hatte aber nur eine Bremse aktiviert. Der Wagen brach kurz nach links aus. „Am Berg immer bremsen und mit Blick ins Tal sitzen“, sagt Annette Pauleit. Um auch bei sieben Frauen immer eingreifen zu können, hat sie eine Begleitung dabei, die sie unterstützt.

„Aufrecht bleiben!“

„Heute versuchen wir auch verschiedene Bodenbeläge“, sagt Annette Pauleit. „Im Gras muss man den Rollator anders an die Hand nehmen als auf dem Asphalt.“ Das Gelände um die Gemeindehalle in Kirchberg ist für die insgesamt vier Übungstage ideal. Es gibt schwache und steile Anstiege und verschiedene Untergründe. Und fast alle Herausforderungen können sie mit der richtigen Technik meistern, schildert die DRK-Übungsleiterin. Es motiviere die älteren Menschen, dass sie Fortschritte erkennen. Wieder gibt sie Tipps: Manchmal sei es einfacher, Absätze rückwärts zu bewerkstelligen. Sie zeigt, wann man den Rollator eng am Körper halten muss. Und eine Regel ist Pflicht. „Aufrecht bleiben!“, ruft sie mehrmals stolz. Niemand müsse gebückt am Rollator gehen. Dazu gebe es keinen Grund – und es beeinträchtige ja auch das Sichtfeld. „Wer aufrecht geht, kann immer auf Stolperfallen achten“.

„Teilnehmerin traut sich wieder einen Spaziergang zu!“

Zum Abschluss folgt noch ein steiler Anstieg einen schmalen Weg hoch. Die Serpentinen-Technik ist erneut gefragt. Richtig bremsen und passend den Rollator drehen, das ist die richtige Technik. Als ein Rollator stecken bleibt, hilft Annette Pauleit und gibt Tipps. Und wenn es den Berg runtergeht? Dann wird die „Stotter-Bremse“ genutzt. Viele Techniken werden vorab in der Turnhalle gezeigt und draußen ausprobiert. Die Übungseinheit endet. „Das waren zwei anstrengende Stunden für die Damen“, weiß Annette Pauleit. Ihr Training fordere und fördere die Denkfähigkeit und die Koordination. „Eine Teilnehmerin traut sich jetzt wieder einen Spaziergang zu!“, freut sie sich. Das sei das Ziel ihres Kurses! Die Übungsleiterin hat sich in Sachen Rollator-Führerschein fortgebildet und sich schon selbst mit Rollator und Bahn auf den Weg nach Stuttgart gemacht, um es auszuprobieren, sagt sie. Mehr solcher Kurse für die Senioren im gesamten Kreis hält sie für sinnvoll.

Infos: Wer sich über die Rollator-Kurse beim DRK informieren möchte, kann sich gerne an Annette Pauleit wenden: 07144 35301 oder per E-Mail an: annette.pauleit@freenet.de

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news-282 Fri, 27 Aug 2021 11:09:34 +0200 Seit Wochen hilft das DRK Rems-Murr in den Hochwasser-Gebieten https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/seit-wochen-hilft-das-drk-rems-murr-in-den-hochwasser-gebieten.html Seit rund sechs Wochen helfen ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten. Stand in der Akutphase die Bewältigung der unmittelbaren Schäden und deren Folgen im Fokus, so liegt der Schwerpunkt aktuell auf der Logistik vor Ort. Regelmäßig fahren neue Helferinnen und Helfer der DRK-Ortsvereine in das Krisengebiet.

Kräftezehrende Evakuierung eines Altenheims

In den ersten Tagen standen die Soforthilfe und die Versorgung der Bevölkerung im Vordergrund. Ganze Ortsteile waren nicht zu erreichen. Die professionellen ehrenamtlichen Ersthelfer übernahmen die Gebietsabsicherung, betreuten die Menschen vor Ort, versorgten sie, gaben Nahrung und Getränke aus. Helferinnen und Helfer standen an wichtigen Stellen als Ansprechpartner für die Menschen bereit und übernahmen die Wundversorgung der Menschen. Pflaster und Verbandsmaterial waren vor Ort nicht mehr vorhanden. Neben einem Team aus Winnenden waren zwei Helfer aus Sulzbach in die kräftezehrende Evakuierung eines Altenheims involviert.

Das Erdgeschoss war überschwemmt worden. Es galt, gemeinsam mit Feuerwehr und THW die Bewohner aus dem ersten und zweiten Stock zu evakuieren – um 2 Uhr nachts, bei Starkregen und ohne Strom. „Wir waren mittendrin“, schildert Rettungshelferin Isabell Hoffmann. „Die Bewohner wurden mit Radlader aus dem Gebäude geholt“. Das DRK-Team aus dem Rems-Murr-Kreis hatte eine wichtige Aufgabe. Als Arzt und als examinierte Altenpflegerin waren sie prädestiniert für die Sichtung der Bewohner. In vier Stunden haben sie mehr als 100 Menschen gesichtet, die mit den Krankentransportwagen auf nahegelegene Notunterkünfte verteilt werden mussten.

Derzeit stellt das DRK-Rems-Murr vor allem Fahrer und Helfer für das Verpflegungszentrum

Im Anschluss kamen auch PSNV-Kräfte zum Einsatz.  Die Maßnahmen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zielen auf die Bewältigung von kritischen Lebensereignissen und der damit einhergehenden Belastungen für Betroffene (Angehörige, Hinterbliebene, Vermissende, Unfallzeugen von Notfällen) einerseits und für Einsatzkräfte andererseits.  

Derzeit stellt das DRK-Rems-Murr vor allem Fahrer und Helfer für das Verpflegungszentrum zur Verfügung. Die Fahrer sind im Lkw oder Unimog unterwegs und liefern Hilfsmaterial aus, Hausgeräte, Notstromaggregate, Hochdruckreiniger, Schmutzwasserpumpen, Stromerzeuger und Nass-/Trockensauger sowie auch Benzin und Trinkwasser. Viele Orte sind immer noch ohne Infrastruktur und auf Benzin etc. angewiesen, teilt ein Helfer mit. Die zu bewältigenden Strecken sind weit. Sie erstrecken sich im Osten auf 20 und im Westen auf 65 Kilometer Luftlinie. Die Helfer sind rund eine Woche im Einsatz und werden dann abgelöst. Rotkreuzler aus dem Kreis sind auch im Verpflegungszentrum aktiv.

„Bis zu 13.000 Essen und 10.000 Lunchpakete werden täglich ausgegeben und verteilt“. Diese gehen an die Helfer und die Bewohner, von denen viele auch nach rund sechs Wochen noch auf Lieferungen angewiesen sind. „Die Lage bleibt vielerorts noch katastrophal. Da waren Menschen, die hatten nichts mehr. Ihr Haus war weggeschwemmt worden oder bis in die zweite Etage von Wasser und Schlamm überschwemmt.“ Ein Rotkreuzler aus dem Rems-Murr-Kreis ist als Elektromeister ebenfalls vor Ort und kümmert sich um die Technik, das Anschließen und Warten von Notstromaggregaten und weiteren technischen Geräts. In der nächsten Woche kommen zwei Feldköche aus Fellbach zum Einsatz.

„Wir sind jederzeit bereit, Menschen zu helfen.“

„Wir sind stolz, dass wir als DRK im Rems-Murr-Kreis über so viele gut ausgebildete Helferinnen und Helfer verfügen. Im Notfall können wir umgehend qualifiziertes Personal in Krisengebiete schicken. Viele Ehrenamtliche gefährden sich dabei selbst. Wir danken allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz", so DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler. „Wir sind jederzeit bereit, Menschen zu helfen.“

Seit dem Beginn der Katastrophe ist das DRK mit zeitweise über 3.000 Helferinnen und Helfern im Einsatz. „Wir unterstützen Menschen, die plötzlich vor dem Nichts stehen, mit der Bereitstellung von Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Strom, mit Unterkünften, mobiler Gesundheitsversorgung und psychologischer Hilfe“, teilt das DRK mit.

Das DRK Deutschland bittet weiterhin um Spenden, damit die Betroffenen auch nach der akuten Soforthilfe eine umfassende Hilfe für Wiederaufbau und Rehabilitation erhalten können! Es wird erwartet, dass der Wiederaufbau Monate, sogar Jahre, dauern wird.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

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news-281 Mon, 23 Aug 2021 15:24:01 +0200 Dienstagsgolferinnen des Golfclubs Haghof spenden für Frauenhaus https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/dienstagsgolferinnen-des-golfclubs-haghof-spenden-fuer-frauenhaus.html Mit einem Benefizturnier haben die Dienstagsgolferinnen des Golfclubs Haghof das Frauen- und Kinderschutzhaus Rems-Murr des DRK-Kreisverbandes unterstützt. Das Team des Frauenhauses freut sich über rund 8800 Euro. Mit diesem Geld wollen sie vor allem den Kindern etwas Gutes tun.

Wenn Frauen von ihrem Partner bedroht oder geschlagen werden, finden sie und ihre Kinder im Frauenhaus Zuflucht. Das Frauen- und Kinderschutzhaus Rems-Murr bietet Platz für 17 Menschen. Die Auslastung liegt in den meisten Monaten bei 100 Prozent – regelmäßig müssen Frauen und Kinder abgewiesen werden. 2020 nahm das Haus 29 Frauen mit 37 Kindern auf. Betrieben wird diese wichtige und für die Frauen selbst kostenlose Einrichtung vom DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. Für die Finanzierung ist man auch auf Spenden angewiesen.
Die Dienstagsgolferinnen des Golfclubs Haghof veranstalten alljährlich ein Benefizturnier. Eine Golferin ist ehrenamtlich beim DRK aktiv und informierte die Sportlerinnen über diese wichtige Einrichtung des DRK-Rems-Murr. Die Arbeit des Frauenhauses wurde präsentiert und die Golferinnen entschieden sich dazu, die Einnahmen in diesem Jahr an das Frauenhaus zu spenden. Insgesamt rund 7000 Euro sind zusammengekommen.

Im Namen des gesamten Teams und der Bewohnerinnen des Frauen- und Kinderschutzhauses Rems-Murr e.V. bedankt sich das DRK ganz herzlich. „Wir sind dankbar für diese sehr großzügige Spende. Dank dieses Beitrags der Dienstagsgolferinnen können wir einige Projekte angehen und umsetzen. Wir freuen uns gemeinsam mit unserem Team, den Bewohnerinnen und besonders ihren Kindern, denn sie werden von dieser Spende besonders profitieren“, bedankt sich Utz Bergmann, Leiter Sozialarbeit beim DRK.

Spielplatz verschönern und den Kindern etwas bieten

„Die Stimmung war von Beginn großartig. Alle Golferinnen erfreuten sich an diesem gelungenen Tag“, schildert Brigitte Cyrus, ehrenamtliche Ladiescaptain der Golferinnen. Alle 40 Teilnehmerinnen zahlen ein Startgeld, das von vielen großzügig aufgerundet wurde. Das Turnier selbst läuft ab wie ein ganz regulärer Wettkampf. Eine Wohltäterin tätigte eine großzügige Einzelspende. Zur Siegerehrung wurde noch ein Bild versteigert, das ebenfalls dem wohltätigen Zweck zugutekam.

Was wird unterstützt? Eine ganze Reihe von Projekten stehen momentan im Fokus des Teams des Frauenhauses. Der Garten der Anlage soll um zusätzliche Spielgeräte erweitert werden. Für den Außenbereich sollen außerdem Gartenmöbel angeschafft werden, um Kindergeburtstage feiern zu können oder Grillaktionen zu ermöglichen. Dafür notwendig sei unter anderem ein Sonnensegel, das Schatten spendet. Das Ziel sei es, ein schönes und geschütztes Angebot zu machen und insgesamt den Außenbereich auch für die Kinder zu verschönern. Für den Gemeinschaftsraum soll zudem eine kleine Spielburg errichtet werden – mit Kuschelecke, Klettermöglichkeit und Rutsche für die kleinen Kinder. Das Team des Frauenhauses würde nicht zuletzt gerne mehr mit externen Partnern zusammenarbeiten, um vor allem den Kindern mehr Angebote machen zu können. Angedacht seien etwa die Einladung einer Kunsttherapeutin oder erlebnispädagogische Angebote für Kinder. Die Spende der Golferinnen kann hier einiges bewirken.
In der Vergangenheit wurden bei den Benefizturnieren bereits eine Mädchenschule in Indien, das Kinder- und Jugendhospiz Sternentraum oder das „Eins und Alles“ unterstützt. „Wir suchen das im Team heraus und schauen immer, dass wir im Kreis bleiben und vor Ort die sozialen Einrichtungen unterstützen“, so Brigitte Cyrus. Das sei für die Golferinnen eine Herzensangelegenheit. Auch im kommenden Jahr werde es wieder ein solches Turnier geben.

Info:

Gerne können Sie das "Frauenhaus im Rems-Murr-Kreis“ mit einer Spende unterstützen:

IBAN: DE88 6025 0010 0000 1102 20
Kreissparkasse Waiblingen
BIC: SOLAES1WBN
Verwendungszweck "Frauenhaus"

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news-280 Tue, 10 Aug 2021 08:26:37 +0200 DRK Rems-Murr installiert Drohnen-Gruppe https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-rems-murr-installiert-drohnen-gruppe.html Wie ein abgeschossener Pfeil, der schräg in den Himmel startet, schießt die Drohne davon, um gestochen scharfe Bilder vom Maisfeld zu liefern, wo sich – für eine Vorführung – jemand versteckt hat. Seit Wochen trainieren die Mitglieder der Drohnen-Gruppe des DRK Rems-Murr für den Einsatz. „Was können wir verbessern, um verletzten oder vermissten Menschen effektiver helfen zu können?“ Dieser Gedanke, der zur DRK-DNA gehört, trieb die ehrenamtlichen Einsatzkräfte an, ihre Drohne zeitnah für die Vermisstensuche einsetzen zu können. Bald ist es soweit.

„Fachberater Drohne“

Zwei Einsatzfahrzeuge des DRK stehen am Wegesrand. Zwei Drohnen kreisen in der Luft, beobachtet von einigen Rotkreuzlern. Ein Stromerzeuger versorgt Bildschirme, die vor den Wagen auf Tischen stehen, Ladegeräte und die übrige Technik mit Strom. Hightech beim DRK. Es reicht eben nicht, eine Drohne in den Himmel zu schicken, schildert Michael Budig, vom DRK-Ortsverein Sulzbach/Murr. Vier Personen bilden ein Drohnen-Team, schildert der Bereitschaftsleiter. Der Pilot bringt das Fluggerät, das voller Sensoren ist und über zwei Kameras verfügt, in Position. Sie sendet Live-Bilder an den Bildschirm, wo der „Fachberater Drohne“ Bildschirm, Wetter und weitere Details im Blick behält. Ein weiterer Rotkreuzler, der Luftraumbeobachter, steht dem Pilot zur Seite und betrachtet Drohne und Einsatzszenerie. Der Pilot muss die Drohne immer im Blick haben, Sichtflug ist gesetzliche Vorgabe. Ein Techniker ergänzt das Quartett. Jeder im Team beherrscht alles: Fliegen, Technik, Beobachten etc. und gehört automatisch einer DRK-Bereitschaft an, erläutert Michael Budig.

Soeben führen sie einen Vermissteneinsatz vor. Ein Helfer hat sich ins Maisfeld begeben. Die Drohne surrt heran. Auf den Bildschirm erscheint das Feld als endlose Reihe von Pflanzen. Menschen sind nicht zu erkennen. Dann schaltet die Kamera um auf Wärmebild und sofort erscheint die Silhouette der Person als Punkt, der sich farblich klar vom Untergrund absetzt. So schnell wie in diesem Beispiel findet man eine Person selbstverständlich nicht. Oftmals werden mehrerer Flächen abgesucht und abgeflogen, ohne dass die vermisste Person entdeckt wird.

„Wir können die Qualität von Sucheinsätzen verbessern“

„Wir müssen die Technik beherrschen, um Einsätze sicher durchführen zu können“, sagt Daniel Roth, vom DRK-Ortsverein Sulzbach/Murr. Gemeinsam mit Michael Budig war er die treibende Kraft bei der Einrichtung der Drohnen-Gruppe. Über eine Rettungshundestaffel verfügt das DRK Rems-Murr bereits. Doch auch die Spürnasen stoßen mitunter an ihre Grenzen: Während die Vierbeiner ihre Stärken in den Waldgebieten haben, sind die Drohnen in den großen Ackerflächen, an Uferrandgebieten von Flüssen und Seen, im Steinbruch, in den Weinbergen oder im bebauten Gebiet eine große Hilfe. Diese Lücke sollen die beiden Drohnen schließen, die das DRK angeschafft hat. Seit einigen Wochen laufen die Vorbereitungen. Hunderte Flugstunden werden gesammelt, Führerscheine beim Luftfahrtbundesamt wurden gemacht und die Gruppenmitglieder haben sich in Wetterkunde, Technik, Kartenkunde, Luftfahrt und Recht fortgebildet und wissen, welche Regeln in Lufträumen herrschen. „Wir können die Qualität von Sucheinsätzen verbessern“, kündigt Michael Budig an.

Wenn alle Vorbereitungen beendet sind, kann ihr Team als Einsatzformation des DRK von der Polizei angefordert werden. Dann würde die Integrierte Leitstelle die ehrenamtlichen Einsatzkräfte alarmieren. Ein bis zwei Sucheinsätze gibt es derzeit im Monat, Tendenz steigend, sagt Daniel Roth. Mitglieder würden jeden Einzelfall prüfen und entscheiden, ob die äußeren Faktoren wie Wetter einen Einsatz zulassen und die Wärme- und Sichtbildkameras entscheidende Bilder bei der Vermisstensuche liefern könnten. Aber auch zur Beobachtung von Einsatzlagen aus der Luft bei großen Einsätzen, Flächenbränden oder Hochwasserereignissen kann die Drohne starten. Wenn es sein muss, kann sie Lautsprecher für Durchsagen transportieren.

Drohne wird durch GPS stabilisiert

Die Technik ermöglicht zielgenaue Einsätze. In der Luft wird die Drohne durch GPS-stabilisiert. Die Einsatzleitung würde bei einem Suchauftrag Einsatzabschnitte bilden. Es kann manuell geflogen oder Koordinaten können eingespeist werden. So kann die Drohne ein definiertes Gebiet selbstständig abfliegen. Und wenn der Akku leer ist? Vor Ort können die Akkus getauscht und aufgeladen werden, die für 30 Minuten Flugzeit ausreichen. Die Drohnengruppe müsste im Ernstfall ständig Kontakt zur übergeordneten Einsatzleitung halten, je nach Suchauftrag und Einsatzgebiet müsste der Standort der Drohen-Gruppe gewechselt werden. Die Features der Drohne funktionieren bis zu einer Flughöhe von 120 Metern. Je tiefer sie fliegt, umso besser sind die Ergebnisse.

Auch ein Nachtflug ist möglich, dank Positions- und Blitzleuchten, sagt Daniel Roth. Im Niedrigflug kann ein Gebiet ausgeleuchtet werden. Sensoren bremsen die Drohne ab, falls beispielsweise Bäume im Weg sind. Wird eine Person gefunden, schwebt die Drohne über dem Standort und die Einsatzkräfte nähern sich. Die Wärmekamera erkennt Menschen, entweder als warmer Punkt vor kaltem Untergrund oder als blauer Punkt im Hochsommer, je nach Umgehungswärme. Bis zu 60 Kilometer pro Stunde kann die Drohne fliegen.

Drohne bleibt lediglich ein Hilfsmittel zur Unterstützung

Trotz aller technischer Hilfsmittel gilt: „Wir müssen aktiv suchen“, so Daniel Roth und „die Drohne bleibt lediglich ein Hilfsmittel zur Unterstützung“ – allerdings mit viel Mehrwert für das DRK. Die Kosten für Ausbildung etc. tragen die Ortsvereine. „Wir haben Ausgaben, aber keine Einnahmen“, schildert Daniel Roth. Dank der großzügigen Unterstützung der Volksbank Stuttgart konnten für den Start Drohnen angeschafft werden. Laufende Kosten für Akkus, technisches Material, Monitore fallen an. Von der Einsatzkleidung der Einsatzkräfte ganz zu schweigen.

Die Drohnen-Gruppe soll auch technik-begeisterte Menschen für eine Tätigkeit beim DRK interessieren, schildert Michael Budig Die aktuelle Personenstärke von 15 Helfern gewährleistet, dass die Gruppe immer einsatzklar wäre, wenn bald der Meldeempfänger piept. Dann zeigt der Melder ihnen an, was zu tun ist und die Organisation des Einsatzes beginnt. Dann surrt die Drohne, Mensch und Technik machen sich bereit, um bei einer Suchaktion zu helfen. DRK-DNA eben.

Informationen zur DRK-Drohnengruppe gibt Michael Budig, drohne@ov-sulzbach.drk.de, 0171/2060542. Auf www.betterplace.org können Sie für das Projekt spenden („Unterstützung der DRK-Drohnengruppe“).

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news-279 Mon, 09 Aug 2021 09:13:02 +0200 JRK-Erlebnistage: Kinder besuchen Rettungshunde und Rettungswache https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/jrk-erlebnistage-kinder-besuchen-rettungshunde-und-rettungswache.html „Hast Du schon mal ein Kind zur Welt gebracht“, fragt ein Junge Retter Torsten vom DRK. „Ja, das habe ich“, sagt Torsten bescheiden und die Kinder jubeln „cool!“ Nicht nur ein Besuch in der Rettungswache stand bei den JRK-Erlebnistagen auf dem Programm. 13 Kinder aus dem Rems-Murr-Kreis lernten an drei Tagen das Rote Kreuz kennen. Krönender Abschluss war der Besuch bei den Rettungshunden.

Zwei Jungs legen sich auf den Boden. Sie sind aufgeregt, bleiben aber fast reglos und sind still. Dann ertönt ein Befehl und ein Hund kommt angeschossen, kreist bellend um die beiden Kinder herum und läuft zurück zu Jasmin Holub von der Rettungshundestaffel des DRK-Ortsvereins Kernen. Er pendelt solange zwischen den Jungs und der Hundeführerin, bis die ausgebildete Helferin die versteckten Jungs erreicht hat. Mit großen Augen blicken sich die Freunde an. Sie sind stolz, dass sie so nah bei einer Übung der Hundestaffel dabei sein konnten.

Blaulicht und Spürhunde

Fünf Mitglieder der DRK-Rettungshundestaffel zeigten dem Nachwuchs, was Hunde und Hundeführerinnen draufhaben. Die Geschicklichkeit, der Gehorsam und die sensationellen Nasen, die auch „Stereo“ riechen, hatten sie tief beeindruckt. 30.000 Quadratmeter kann ein ausgebildeter Suchhund in wenigen Minuten absuchen. Nimmt der Hund menschlichen Geruch war, werden sofort die Hundeführer informiert. Das alles erzählte und zeigte das Team der Rettungshunde am letzten Tag der JRK-Erlebnistage. Blaulicht statt Gebell gab es am ersten Tag.

Natürlich musste Torsten vom Rettungsdienst irgendwann das Blaulicht anmachen. Das erwarteten die 13 Jungen und Mädchen natürlich beim Roten Kreuz. Ihr Wunsch wurde gerne erfüllt – natürlich mit Erläuterungen. Torsten und Moritz vom DRK-Rettungsdienst gaben Auskunft über den Retter-Alltag. Dann öffnete Moritz die Tür des großen Rettungswagens, die Kinder durften eintreten. Alle Kinder und die Betreuer des JRK wurden jeden Morgen auf das Corona-Virus getestet.

Das DRK kommt und hilft immer

Auf der Trage im hell erleuchteten Innern der fahrenden Intensivstation liegt eine Puppe. Ein Schlauch führt in den Mund. Das EKG zeigt Kurven an, es piept. Moritz zeigt den Kindern, wie die Retter Menschen helfen können und was in den Schränken lagert: Medikamente, Technik, Corona-Schutzausrüstung, Infusionen und sogar ein Teddy; ein Tröstebär für Kinder. Und was ist, wenn ein Rettungswagen nicht zum Einsatzort fahren kann, weil ein Hindernis im Weg ist, fragt ein Junge. Dann schauen sie, dass sie über Umwege ans Ziel kommen, sagt Torsten. Sie hätten ja ein Navigationsgerät und Straßenkarten dabei. Über Funk könnten sie auch die Leitstelle informieren, damit ein anderes Rettungsfahrzeug ausrückt. Niemand muss also Angst haben: Das DRK kommt und hilft immer.

Das wissen die Jungs und Mädchen nun. Neben Hunden, Fahrzeugen und Verbänden erlebten die Kinder noch ganz viel aus der Welt des DRK. Beim Basteln stand das Thema Hygiene im Vordergrund. Traumfänger wurden gebastelt, auf dem Sportplatz wurde getobt und Seifenblasen in den Wind geschickt. Bei einem Trageparcours mussten Kuscheltiere sicher an Ziel gebracht werden. Marshmallows wurden ebenfalls gegrillt. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Box mit Fotos und tollen Erinnerungen an diese drei intensiven und schönen Tage beim DRK, die das Team um Jugendreferentin Heidrun Hellmuth nach der Corona-Pause 2020 wieder auf die Beine gestellt hat.

Wer beim Jugendrotkreuz mitmachen will, einfach hier klicken.

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news-278 Mon, 02 Aug 2021 16:42:21 +0200 Bei den JRK-Erlebnistagen Wache und Rettungswagen angeschaut https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/bei-den-jrk-erlebnistagen-wache-und-rettungswagen-angeschaut.html „Hast Du schon mal ein Kind zur Welt gebracht“, fragt ein Junge Retter Torsten vom DRK. „Ja, das habe ich“, sagt Torsten bescheiden und die Kinder jubeln „cool!“ Torsten und Moritz machen eine Ausbildung zum Notfallsanitäter. Am Montag haben sie dem Nachwuchs, 14 Kinder lernen diese Woche an drei Tagen bei den JRK-Erlebnistagen das Rote Kreuz im Rems-Murr-Kreis kennen, Rettungswache, Notarztfahrzeug und Rettungswagen gezeigt.

Tag 1 bei den JRK-Erlebnistagen!

Natürlich muss Torsten vom Rettungsdienst irgendwann das Blaulicht anmachen. Das erwarten die 14 Jungen und Mädchen natürlich beim Roten Kreuz. Ihr Wunsch wird gerne erfüllt– natürlich mit Erläuterungen. Nicht nur auf dem Dach des Notarztwagens gibt es Blaulicht, sondern auch vorne, zwischen den Scheinwerfern und sogar hinten, an der Innenseite der Kofferraumtür. Warum? „Damit ihr nachts was seht und gesehen werden“, antwortet ein Junge. „Stimmt. Vor allem gesehen werden“, sagt Torsten und erklärt: Wenn sie einen Einsatz haben und am Straßenrand stehen, verdeckt die geöffnete Kofferraumtür das Blaulicht auf dem Dach. Darum blinkt auch die Tür. Die Kinder nicken. Torsten präsentiert das Notarzteinsatzfahrzeug, während Moritz die Türen des großen Rettungswagens öffnet.

Tröstebären sind immer an Bord

Dort liegt eine Puppe auf der Trage, ein Schlauch führt in den Mund. Das EKG zeigt Kurven an, es piept. Die Kinder ziehen Handschuhe an und dürfen einsteigen. Sie machen große Augen, als Moritz ihnen zeigt, wie sie Menschen helfen können und was in den Schränken lagert: Medikamente, Corona-Schutzausrüstung, Infusionen und sogar ein Teddy; ein Tröstebär für Kinder.

„Alles was wir in den Rucksäcken haben, gibt es auch an Bord des Rettungswagens“, sagt Moritz – und noch mehr. Zuvor hatte er dem Nachwuchs den roten Rucksack „Kreislauf“ und den blauen Rucksack „Atmung“ gezeigt. Die schnappen sich die Notfallsanitäter bei jedem Einsatz. In den Rucksacken ist alles, was sie brauchen, um den Patienten sofort helfen zu können. „Wir haben alle Medikamente dabei, die wir direkt am Patienten draußen benötigen“, sagt Moritz, dazu noch die nötigen diagnostischen Geräte. „Wir gewährleisten, dass der Patient optimal versorgt ist“. Sogar eine Schlagloch-Federung hat die Trage im Rettungswagen, „das ist vor allem bei Wirbelsäulen-Verletzungen ganz wichtig“, erklärt der angehenden Notfallsanitäter.

"Wir erleben Freud und Leid.“

Wie die Kinder einen Notruf abgeben, das simulieren Moritz und Torsten ebenfalls. Letzterer beruhigt die Kinder: Die Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle fragten alles gezielt ab, „damit wir genau wissen, was benötigt wird“ – und wie schnell ein Rettungswagen zum Einsatzort fahren darf. „Es gibt Fahrten mit Sonderrechten“, sagt Torsten, „da dürfen wir auch über rote Ampeln fahren, weil wir schnell sein müssen“. Dann blinkt das Blaulicht und das Martinshorn ertönt. Die Augen der Jungs werden groß, aber Torsten weiß genau: „Blaulichtfahren macht keinen Spaß“, zu groß sei die Anspannung. Er erläutert kindgerecht: Es gibt erfolgreiche Einsätze, bei denen sie den Menschen helfen können und auch mal ein Kind zur Welt bringen. Aber sie erlebten auch schlimme Einsätze, wenn Menschen sterben, „obwohl wir alles tun, um ihnen zu helfen“. Wenn sie ein Einsatz zu sehr beschäftigt, könnten sie sich Hilfe holen und mit Profis sprechen, „damit es uns wieder bessergeht. Wir erleben Freud und Leid.“

Lukas kommt auf die Technik zu sprechen. Was ist das, das im Fahrzeug immer „klick klick“ macht. Das ist der Funk, weiß Torsten. Darüber erfahren sie, zu welchen Einsätzen sie gerufen werden. Er zeigt die Vorrichtung im Auto. Und was ist, wenn auch mal Retter nicht weiterkommen, wenn sie nicht helfen können, weil ein Baum den Weg versperrt, fragt ein Junge, und man sieht, wie es in seinem Kopf arbeitet.  Dann schauen sie, dass sie über Umwege ans Ziel kommen, sagt Torsten. Sie hätten ja ein Navigationsgerät und Straßenkarten dabei. Über Funk könnten sie auch die Leitstelle informieren, damit ein anderes Rettungsfahrzeug ausrückt. Niemand muss also Angst haben: Das DRK kommt und hilft immer.

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news-277 Thu, 29 Jul 2021 12:10:09 +0200 Preis überreicht: DRK Rems-Murr zeichnet Abiturientin aus https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/preis-ueberreicht-drk-rems-murr-zeichnet-abiturientin-aus.html Das Rote Kreuz unterstützt großartige Leistungen – natürlich auch im Bereich Gesundheit. Kürzlich hat der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. den Henry-Dunant-Preis 2021 verliehen. Jugendreferentin Heidrun Hellmuth überreichte die Urkunde, einen Gutschein und einige DRK-Präsente an die Abiturientin Sarah Sachs, Schülerin der Maria-Merian-Schule, Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium Waiblingen. Sie hatte im Profilfach „Gesundheit und Pflege“ mit einem Notenschnitt von 14,25 Punkten die besten Leistungen erbracht und sich damit die Auszeichnung verdient.

Im sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium (Profil Gesundheit) stehen neben den allgemeinbildenden Fächern unter anderem auch die Bereiche Gesundheit, Ernährungs- und Biowissenschaften im Mittelpunkt, in dem Themen wie die Erhaltung der Gesundheit, die Behandlung von Krankheiten sowie die Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen behandelt werden. Um das tolle Engagement der Schülerin in diesem Bereich zu würdigen, erhielt sie vom DRK-Kreisverband in diesem Jahr den Henry-Dunant-Preis. „Das erfüllt die Schülerin mit Stolz und uns als Schule natürlich auch“, so Schulleiterin Ingrid Klumpp, die sich über das mit dem Preis verbundene Interesse am gesundheitswissenschaftlichen Profil der Schule und über die Leistungen aller Abiturienten freute.

Weitreichende und tiefgreifende Veränderungen der Arbeits-, Lebens- und Umweltbedingungen erfordern eine immer umfassendere Betrachtung der Gesundheit des Menschen. Das Profil Gesundheit wendet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die Interesse an den vielfältigen Aspekten der Gesundheitswissenschaft zeigen, erläuterte die Schulleiterin.

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news-276 Sun, 25 Jul 2021 14:35:28 +0200 Andrea Berg Konzerte: 400 Menschen getestet und geholfen https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/andrea-berg-konzerte-400-menschen-getestet-und-geholfen.html
Groß war die Freude bei den ehrenamtlichen Einsatzkräften des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e.V., dass sie endlich wieder eine größere Veranstaltung sanitätsdienstlich absichern konnten – und das gleich an vier Abenden: bei den vier Heimspiel-Konzerten von Andrea Berg in Kleinaspach. Sie übernahmen aber noch eine weitere wichtige Aufgabe.

Mit Tests einigen Besuchern ermöglicht, das Fest zu besuchen

Jeder der 2000 Gäste musste an den vier Konzertabenden geimpft, getestet oder genesen sein. Wer dies nicht belegen konnte, dem half das DRK mit einer eigenen Teststation vor Ort. Denn bei der Konzertreihe handelt es sich um ein von Behörden sowie Wissenschaftlern begleitetes Modellprojekt. Im Fokus standen der Infektionsschutz und das Verhalten der Zuschauer im Kontext der strengen Hygieneregeln.
393 Besucher nutzten das Angebot und ließen sich an den vier Abenden von dem geschulten Testpersonal des DRK auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 testen, berichtet Sina Löhle von der Kreisbereitschaftsleitung des DRK Rems-Murr. „Die Menschen sind dankbar, dass wir ihnen mit den Testungen die Möglichkeit bieten, doch am Konzert teilzunehmen“. Denn bei einigen Gästen war das negative Testzertifikat etwas älter als 24 Stunden. Vier Helferinnen und Helfer in Schutzausrüstung übernahmen die Testungen jeweils von 17.30 bis 20.30 Uhr. Sie mussten weniger Menschen testen, als sie im Vorfeld erwartet hatten. Alle Tests waren negativ, teilt das DRK mit. Weitere ehrenamtliche Einsatzkräfte halfen beim Auf- und Abbau oder unterstützten den Sanitätsdienst.


Der Abend bot auch den ehrenamtlichen Einsatzkräften – nicht nur den 2000 Besuchern – wieder ein Stück Normalität, berichtet Sina Löhle. Die im Sanitätsdienst eingesetzten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer freuten sich sichtlich über ihren Einsatz. Es war befreiend, endlich wieder einen größeren Einsatz zu haben, bei dem unsere Sanitäter für die Sicherheit der Menschen sorgen konnten. Dafür haben sie sich über viele Tage und Wochen intensiv aus- und fortgebildet, um im Notfall das anwenden zu können, was sie gelernt haben. Die Helfer stehen bereit, um bei medizinischen Notfällen eingreifen zu können.

Eine Kopfverletzung galt es zu behandeln

Für einen jungen Rotkreuzler war es nach seiner Ausbildung vor einigen Monaten eine Premiere, schildert Sina Löhle. „Das war sein erster Sanitätsdienst. Es war schön zu sehen, wie gerne er hilft. Wir freuen uns, dass wir den Rems-Murr-Kreis bei diesem Pilotprojekt unterstützen konnten“. Viel zu tun hatten die Helferinnen und Helfer allerdings nicht. Im Gegensatz zu den normalen Konzerten mit fünfstelligen Besucherzahlen galt es an den vier Abenden lediglich kleinere Zwischenfälle wie Insektenstiche zu behandeln, berichtet Bereitschaftsleiter Jörg Guhr. Erst am letzten Konzertabend musste eine Besucherin mit Schnittwunden am Fuß versorgt werden. Ein Kind konnten die Helfer bei einer Kopfverletzung helfen.

Die ehrenamtlichen Kräfte kamen aus unter anderem Burgstetten, Aspach, Sulzbach, Kirchberg an der Murr, Wieslauftal, Kernen und weiteren Ortsvereinen und Das DRK dankt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!

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news-275 Thu, 22 Jul 2021 14:14:53 +0200 FSJ bei den Mobilen Diensten des DRK: Die volle Bandbreite! https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/fsj-bei-den-mobilen-diensten-des-drk-die-volle-bandbreite.html Die Mobilen Dienste bieten ein breites Angebot. Der Mix aus Fahrdienst, Helfen und Begleiten reize viele junge Leute. Wer sich für ein FSJ interessiert, kann gerne mal bei den Mobilen Diensten in Backnang, Murrhardt und Weinstadt – für das Remstal – vorbeischauen und sich informieren. FSJler Yannik Gregorius schildert, was er beim DRK macht. Das Freiwillige Soziale Jahr beim DRK-Kreisverband Rems-Murr biete „die volle Bandbreite“, sagt Yannik Gregorius, der seit einigen Monaten bei den Mobilen Diensten Remstal des DRK sein FSJ leistet. Überwiegend sorgt der 19-Jährige mit seinem Dienst dafür, dass jeden Tag Menschen, die gar nicht oder nur eingeschränkt mobil sind, am normalen Leben teilnehmen können. Ein Job mit Mehrwert.

Nach seinem Abitur wollte sich der 19-Jährige erst einmal orientieren, sich selbst und Teile der Welt besser kennenlernen. Corona machte ihm 2020 einen Strich durch die Rechnung. Yannik Gregorius entschied sich dazu, ein Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK zu machen. Als Mitarbeiter bei den Mobilen Diensten holt er Kunden ab, bringt sie zur Arbeit, zum Arzt, nach Hause, in eine Behindertenwerkstatt oder zu Schule.

„Ich habe gemerkt, ich kann mit Menschen umgehen.“

Dass sich Yannik Gregorius die Arbeit beim DRK zutraut, bei der es viel Kontakt zu ganz unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen gibt, stand für ihn fest. Das hat sich bestätigt. „Ich habe gemerkt, ich kann mit Menschen umgehen.“ Wichtig sei es, kommunikativ zu sein und sich auf andere Menschen einzustellen, aber auch klare Grenzen zu setzen. Sein FSJ beim DRK biete „die volle Bandbreite“. Nach einer Einführungswoche als Beifahrer fährt er seit Monaten Touren. Er bringt junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in die Schule, holt Erwachsene zu Hause ab und bringt sie in die Behindertenwerkstatt. Der Grad der Behinderung unterscheidet sich erheblich – und damit die tägliche Arbeit.

Auf die körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen müsse man sich einstellen. „Da überlegt man sich, wie gut es einem selbst geht“, sagt er. Manche Kunden können selbstständig in die Fahrzeuge einsteigen, andere benötigen viel Unterstützung, weil sie beispielsweise im Rollstuhl sitzen. Während der Fahrt gilt es, sich auf unterschiedliche Faktoren zu konzentrieren, die Menschen im Auto im Blick zu haben, beispielsweise könnte jemand versuchen, sich abzuschnallen, erläutert Yannik Gregorius. Darum fahren sie diese Touren zu zweit, um allen Menschen an Bord gerecht werden zu können. Auch, wenn die Arbeit manchmal anstrengend sei, könne man viel Spaß haben. „Unsere Kunden freuen sich, wenn sie einen sehen“, sagt er und die Eltern seien dankbar, weil sie wissen, den Fahrern vom DRK können sie vertrauen. „Das FSJ gibt einem wirklich viel, weil die Menschen einem viel zurückgeben“.

Die richtige Entscheidung getroffen

Corona mache die Arbeit natürlich nicht leichter, doch habe man gelernt, die Hygiene-Vorgaben umzusetzen, sich selbst und andere zu schützen. Das Desinfizieren der Fahrzeuge gehört zum Alltag. Die Distanz macht den Austausch untereinander schwieriger, aber die FSJler seien schon eingeschworene Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt, wenn jemand mal spontan eine Tour übernehmen muss, sagt der 19-Jährige.

Am meisten zu tun gibt es in den frühen Morgenstunden sowie ab Mittag und Nachmittag, wenn die Menschen wieder abgeholt werden müssen. Zwischendurch ergeben sich immer mal wieder Arztfahrten oder er habe für Menschen eingekauft, die dazu nicht in der Lage sind. Fahrten und Begleitungen zum Impfzentrum gebe es ebenfalls. Das alles gehöre zum Angebot der Mobilen Dienste des DRK. Flexibel müsse man sein. „Ich kann mit Stress umgehen“, weiß Yannik Gregorius nun. In manchen Situationen, in denen es hätte stressig werden können, habe er die richtige Entscheidung getroffen. Was hat er noch gelernt?

„Ich bin selbstorganisierter geworden“, sagt der 19-Jährige. „Man lernt, den Tag einzuplanen und selbstständig zu arbeiten. Wenn Du deine eigene Tour hast und es gut machst, schaut dir niemand auf die Finger“, lobt er das Arbeiten beim DRK. Auch der Austausch mit seinen Kolleginnen und Kollegen sei wertvoll. Da lerne man, auf was man achten müsse.

"Ich würde es wieder tun"

Ist es schade, dass er statt eines geplanten Aufenthaltes in Neuseeland nach seinem Abitur ein FSJ beim DRK gemacht hat? Er überlegt. „Nein. Ich würde es wieder tun.“ Er habe für sich festgestellt, dass er mit Menschen umgehen kann – auch mit besonderen Menschen. „Entweder man kann das, oder man kann es nicht“, sagt Yannik Gregorius selbstbewusst. Das bestärkt ihn nun in seiner Berufswahl. Er kann sich aktuell gut vorstellen, Lehramt zu studieren – vielleicht Sonderpädagogik.

Die Verantwortlichen des DRK freuen sich über die jungen Menschen. Es tue ihnen gut, zu sehen, was sie in der Sozialen Arbeit machen. Es verändert die Menschen, sie werden offener und bauen Berührungsängste ab, sagt Ronny Growe, Leiter der Mobilen Diensten Remstal des DRK. Bei den Mobilen Diensten könnten die jungen Leute, 18 bis 26 Jahre, in verschiedene Bereiche reinschnuppern. Einen Führerschein sollten sie haben. Da gibt es die täglichen Fahrdienste und auch die Schulbegleitung. Mitunter begleiten Helfer der Mobilen Dienste des DRK im Kreis junge Klienten mit Behinderung, die zur Schule gehen, auch über eine komplette Schulfreizeit hinweg. Einen jungen Mann fahren und betreuen FJSler jeden Tag in der Uni. Sie unterstützen ihn, schreiben auch mal während der Vorlesung mit.

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news-274 Tue, 20 Jul 2021 15:02:00 +0200 DRK Rems-Murr hilft seit Tagen im Katastrophengebiet https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/drk-rems-murr-hilft-seit-tagen-im-katastrophengebiet.html Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften hat das Rote Kreuz Baden-Württemberg bereits am Donnerstag die Menschen in den Katastrophengebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unterstützt. Auch ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem Rems-Murr-Kreis waren in der Akutphase vor Ort. Eine zweite Gruppe traf am Samstag ein. Die ausgebildeten Helferinnen und Helfer schildern, was sie in den vergangenen Tagen erlebt haben, angefangen von der nächtlichen Evakuierung eines Pflegeheims bei Regen bis zur Unterstützung des Rettungsdienstes in den Tagen danach.

„Die Bewohner wurden mit Radlader aus dem Gebäude geholt“

Es dauerte rund eine Stunde, dann saßen Isabell Hoffmann und Hannes Häbich vom DRK-Ortsverein Sulzbach im Notfallkrankentransportwagen und waren auf dem Weg ins Krisengebiet nach Rheinland-Pfalz. Vor Ort erhielten sie am späten Donnerstagabend den Auftrag, gemeinsam ein Krankenhaus zu evakuieren. Kurz vor Mitternacht änderte sich der Auftrag und Ziel ihrer Einheit war es nun, in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein Pflegeheim zu evakuieren. Das Erdgeschoss war überschwemmt worden. Nun galt es, gemeinsam mit Feuerwehr und THW 56 Bewohner aus dem ersten und zweiten Stock eines Pflegeheims zu evakuieren – um 2 Uhr nachts, bei Starkregen und ohne Strom. „Wir waren mittendrin“, schildert Rettungshelferin Isabell Hoffmann. „Die Bewohner wurden mit Radlader aus dem Gebäude geholt“. Das DRK-Team aus dem Rems-Murr-Kreis hatte eine wichtige Aufgabe.

„Hannes Häbich als Arzt und ich als examinierte Altenpflegerin waren prädestiniert für die Sichtung der Bewohner“, schildert die ehrenamtliche Helferin ihren Einsatz. „Wir haben in vier Stunden mehr als 100 Menschen gesichtet“, die mit den Krankentransportwagen auf nahegelegene Notunterkünfte verteilt werden mussten. Für den Transport waren die übrigen Besatzungen des DRK und anderer Hilfsorganisationen in der Nacht auf Freitag zuständig. „Es waren Zustände wie im Krieg“, schildert die DRKlerin ihren anstrengenden Einsatz. Nahrungsmittel und Lebensmittel, die für die Helfer gedacht waren, haben sie noch in der Nacht an die Menschen verteilt, denn nicht nur Heimbewohner wurden evakuiert. „Da waren Menschen, die hatten nichts mehr. Ihr Haus war weggeschwemmt worden oder bis in die zweite Etage von Wasser und Schlamm überschwemmt“, sagt Isabell Hoffmann. „Eine Frau stand vor uns. Sie sagte, sie besitze nichts mehr, außer ihrer kurzen Hose und dem Shirt, die sie am Leib trug.“ Die Bilder dieser Nacht haben die Helferinnen und Helfer geprägt. Erschöpfe Feuerwehrleute hätten in der Anfangszeit auf dem Boden geschlafen.

„Im Epizentrum der Katastrophe herrschten Chaos und Verwüstungen“

„Auf Pritschen in den Schaufeln der Radlader holten Feuerwehr und THW die Menschen aus dem Pflegeheim.“ Sie lieferten sie beim Helfer-Team aus Sulzbach ab. Dies entschied je nach Zustand der Patienten, ob diese sofort ins Krankenhaus oder in eine nahegelegene Notunterkunft gebracht werden mussten. „Einige Menschen waren sehr krank, manche dement, andere unterkühlt, ausgehungert, durchnässt oder einfach nur erschöpft“. Die Situation war extrem, sagt Isabell Hoffmann. „Die normalen Dinge funktionieren nicht mehr. Es gibt keine Grundversorgung: Strom weg, Brücken weg, Häuser weg, Straßen weg, Internet weg. Mitunter kein Funk oder Telefon. Ich habe alle Krankenwagen nach Decken durchsucht, um den Menschen zu helfen“. Mit vielen Menschen hätten sie gesprochen. „Im Epizentrum der Katastrophe herrschten Chaos und Verwüstungen“, schildert die erfahrene Helferin, „aber die Leute waren freundlich und die Hilfsbereitschaft beeindruckend“.

Irgendwann wurde ihr klar, dass unter einigen Trümmerbergen Leichen liegen würden. Dankbar ist sie daher, dass sie nach ihrer Rückkehr am Freitag ein Gesprächsangebot der Mitarbeiter der psychosozialen Notfallversorgung des DRK Rems-Murr erhielt, das sie am Samstag annahm. Die Zusammenarbeit vor Ort und auch im Nachgang war hervorragend, dankt sie allen Helferinnen und Helfern. „Man darf nicht vergessen, es sind Ehrenamtliche, die da geholfen haben“, sagt sie. Bis 11 Uhr hätten sie am Freitag vor Ort geholfen. Ein DRK-Team aus Urbach holte die erschöpften Einsatzkräfte auf halber Strecke ab und fuhr sie nach Hause. „Ich konnte erst nicht schlafen. Ich hatte nur Blaulicht vor Augen“, sagt Isabell Hoffmann. Dennoch ist sie dankbar, dass sie helfen und eine großartige Hilfsbereitschaft erleben konnte.

Helfer-Duo aus Winnenden unterstützt den Rettungsdienst

Bereits am Samstag machte sich ein zweites Team aus dem Rems-Murr-Kreis, ebenfalls nach Aufforderung aus dem Innenministerium Baden-Württemberg auf den Weg ins Katastrophengebiet. Ein Helfer-Duo des DRK-Ortsvereins Winnenden, ebenfalls an Bord eines Notfallkrankentransportwagens, den das Land dem DRK zur Verfügung stellt. Da ihr Verband bestehend aus 32 Krankentransportwagen geschlossen agieren sollte, standen sie die ersten Stunden in Wartestellung, um flexibel reagieren zu können. Da die Lage am Samstag bereits übersichtlicher war, war es nun ihre Aufgabe, den Rettungsdienst als so genannte „First Responder“ zu unterstützen.

Die professionellen ehrenamtlichen Ersthelfer übernahmen die Gebietsabsicherung, betreuten die Menschen vor Ort, versorgten sie und gaben Nahrung und Getränke aus. „Je nach Lage ist die Situation vor Ort wie im Krieg“, schildert auch Zugführer Christian Franck, der gemeinsam mit Rettungssanitäterin Carolin Häußer von Samstag bis Dienstagnacht in Rheinland-Pfalz tätig war. „Es wurden immer noch Tote gefunden“, schildert der 30-jährige Helfer. „Bergepanzer, Amphibienfahrzeuge, Krankentransportwagen und Hubschrauber, die einem über den Kopf fliegen“, beschreibt er die Lage im zentralen Bereitstellungsraum für die vielen Helfer. Das Ausmaß an Einsatzmitteln und Hilfsbereitschaft sei großartig, sagt er. „Die Feuerwehr ist rund um die Uhr im Einsatz“. Er sei froh, dass er dank seiner Ausbildung beim DRK, die die Ortsvereine finanzieren, vor Ort helfen und Teil der Hilfeleistungsinfrastruktur in dieser außergewöhnlichen Großschadenslage sein kann. Erschüttert ist er über die Zustände im Katastrophengebiet. Ortsteile seien nicht oder kaum anfahrbar, darum stünden überall Krankentransportwagen, um vor Ort eingreifen zu können.

„Um jetzt Menschen helfen zu können, dafür haben wir Ehrenamtliche die vielen Stunden Aus- und Fortbildung investiert“, sagt er. „Jetzt zahlt sich aus, was wir in den vergangenen Jahren gelernt und geprobt haben“, so Christian Franck. Jeder Sanitäter beim DRK-Kreisverband absolviert einen Helfer-Grundausbildung-Praxistag. An diesem Tag werden Inhalte rund um den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz vermittelt.

„Insgesamt kann das DRK Rems-Murr auf mehrere Hundert Ehrenamtliche zurückgreifen“

Im Rems-Murr-Kreis bereitet sich DRK-Einsatzstab darauf vor, bei Anforderung durch die Katastrophenschutzbehörden weitere Einsatzmittel in das Katastrophengebiet zu schicken. Beim Einsatzstab laufen die Fäden zusammen. Schwerpunkte der Einsatzformationen des DRK bilden insbesondere die Erstversorgung und der Transport von Verletzten, die Betreuung und Versorgung unverletzt Betroffener sowie die psychosoziale Notfallversorgung. Die Einsatzkräfte engagieren sich in den Bereitschaften der 26 Ortsvereine. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind 24 Stunden täglich und innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit, erläutert Kreisbereitschaftsleiter Heiko Fischer die klaren Strukturen. „Insgesamt kann das DRK Rems-Murr auf mehrere Hundert Ehrenamtliche zurückgreifen“, so Heiko Fischer. Die Führungskräfte sind alarmiert und alle Vorkehrungen wurden und werden getroffen.

„Wir sind stolz, dass wir als DRK im Rems-Murr-Kreis über so viele gut ausgebildete Helferinnen und Helfer verfügen. Im Notfall können wir umgehend qualifiziertes Personal in Krisengebiete schicken. Viele Ehrenamtliche gefährden sich dabei selbst. Wir danken allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz", so DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler. „Wir sind jederzeit bereit, Menschen zu helfen.“

Info:

Sachspenden können derzeit nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

Ihrem DRK-Ortsverein können Sie als DRK-Fördermitglied finanziell unter die Arme greifen und so auch die Ausbildung der Sanitäterinnen und Sanitäter unterstützen.

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news-273 Tue, 20 Jul 2021 12:51:08 +0200 Zwei Helfer vom DRK Winnenden waren drei Tage im Einsatz https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/zwei-helfer-vom-drk-winnenden-waren-drei-tage-im-einsatz.html Am Dienstag gegen 1 Uhr nachts konnten Carolin Häußer und Christian Franck den Notfallkrankentransportwagen wieder in der Garage ihres DRK-Ortsvereins Winnenden parken. Fast drei Tage dauerte ihr Einsatz im Hochwasser-Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz, zu dem sie am Samstagmorgen aufgebrochen waren. Sie waren Teil des fünften Kontingents aus Baden-Württemberg und unterstützten vor allem den Rettungsdienst. Die Zustände seien zum Teil katastrophal. „Autos wurden weggeschwemmt, ganze Häuser sind verschwunden und weiterhin werden Tote Menschen gefunden“, sagt Zugführer Christian Franck. Ein anstrengender Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK.

Aufgrund der sehr hohen Einsatzwahrscheinlichkeit standen die Helferinnen und Helfer des DRK Winnenden seit Donnerstagnachmittag in den Startlöchern, um sofort ins Katastrophengebiet aufbrechen zu können. Am Samstagmorgen wurde der Notfallkrankentransportwagen, den das Land Baden-Württemberg dem DRK für den Bevölkerungsschutz zur Verfügung stellt, zum Einsatz gerufen. 32 Krankentransporten aus dem Bevölkerungsschutz machten sich als Kolonne auf den Weg ins Katastrophengebiet. Hinzufahren, ohne genau zu wissen, was einen erwartet, sei eine Herausforderung, sagt Christian Franck.

„Es gab keinen Strom, kein Internet, teils nicht einmal mehr Straßen"

In den ersten Stunden stand ihr Konvoi auf Abruf bereit, um bei Bedarf Altenheime oder andere Einrichtungen zu evakuieren; Einsätze, bei denen zeitgleich mehrere Krankentransportwagen benötigt werden. Später änderte sich ihr Auftrag und die Versorgung der Bevölkerung stand im Vordergrund und das Team aus Winnenden übernahm eine Gebietsabsicherung: Als so genannte „First Responder“ unterstützten sie den Rettungsdienst, berichtet Christian Franck. Weil ganze Ortsteile nicht mehr zu erreichen waren, standen sie im Verlauf an wichtigen Stellen als Ansprechpartner für die Menschen bereit. „Zu diesem Zeitpunkt ging es nicht mehr ums Evakuieren, sondern um die Versorgung der Menschen in den von Hochwasser betroffenen Regionen“, sagt Christian Franck. Unter anderem übernahmen sie die Wundversorgung der Menschen. „Pflaster und Verbandsmaterial war vor Ort nicht mehr vorhanden“, sagt Rettungssanitäterin Carolin Häußer. „Doch einige Menschen waren verletzt oder verletzten sich bei den Räumungsarbeiten.“ So übernahm das erfahrene Helfer-Duo aus Winnenden die Wundversorgung und gab Auskunft über weitere Hilfskräfte. „Je nach Lage ist es in den betroffenen Dörfern wie im Krieg“, schildert Sanitäter Christian Franck. „Es gab keinen Strom, kein Internet, teils nicht einmal mehr Straßen. Brücken waren zerstört.“ Somit waren die Rettungswege sehr lang und viele Krankentransportwagen wurden zu Gebietsabsicherung eingeteilt. Mit ihrem Fahrzeug können sie bis zu zwei Patienten liegend transportieren.

Christian Franck ist beeindruckt, von dem Ausmaß an Hilfsbereitschaft. „Hunderte Fahrzeuge fanden sich am zentralen Bereitstellungsraum ein. Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Bundeswehr. Räumpanzer und Amphibienfahrzeuge warteten auf ihren Einsatz, während über unseren Köpfen Hubschrauber der Bundeswehr flogen“. Vor Ort folgten sie den Befehlen der Einsatzleitung. „Alle Kolleginnen und Kollegen waren voll motiviert, ihren Beitrag zu leisten. Das ist sehr beeindruckend“, sagt Carolin Häußer. „Genau dafür habe ich die vielen Stunden Aus- und Fortbildung investiert, um den Menschen in solch einer Notlage helfen zu können.“

„Wir sind jederzeit bereit, in Deutschland zu helfen“

Carolin Häußer und Christian Franck arbeiten beide in Winnenden, sie auf dem elterlichen Weingut als Marketingmanagerin, aber nebenberuflich im DRK-Rettungsdienst. Christian Franck arbeitet hauptberuflich als Produktmanager bei einem Winnender Industrie-Unternehmen. Beide sind froh, dass sie den Menschen vor Ort helfen konnten. Doch die Lage sei dramatisch. An vielen Orten werde es auch die nächsten Monate nicht möglich sein, zu leben. Bereits am Dienstagmittag war ihr Fahrzeug wieder einsatzklar. Das DRK ist für weitere Einsätze gewappnet. Auf das Ehrenamt ist Verlass. „Wir sind jederzeit bereit, in Deutschland zu helfen“, sagt Raphael Rojas Zugführer der Einsatzeinheit 1 im Rems-Murr-Kreis “Unteres Remstal” und steht damit stellvertretend für das gesamte DRK im Rems-Murr-Kreis.

Jeder Sanitäter beim DRK-Kreisverband absolviert einen Helfer-Grundausbildung-Praxistag. An diesem Tag werden Inhalte rund um den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz vermittelt. Zwar gebe es regelmäßig Übungen, „doch auf so eine große Schadenslage können sie sich nicht vorbereiten“, ordnet Bereitschaftsleiter Raphael Rojas die Lage ein. „Mehrtägige Einsätze sind für uns Ehrenamtliche die Ausnahme“. Doch sind im Einsatz Fertigkeiten gefragt, „die jeder unser Sanitäterinnen und Sanitäter in der Grundausbildung vermittelt bekommt. Jeder Helfer weiß, dass es irgendwann zu so einem Großeinsatz kommen kann.“ Da sei es wichtig, als Kreisverband auf Strukturen zurückgreifen zu können, die krisenerprobt sind. Die Führungsgruppe ist zu jedem Zeitpunkt über die Einsatzfähigkeit der vielen Einsatzformationen des DRK im Rems-Murr-Kreis informiert. Es gibt unter anderem Schnelleinsatzgruppen Erstversorgung und Betreuung, Führungsmodule, aber auch Einsatzkräfte der PSNV (psychosoziale Notfallversorgung). Insgesamt kann das DRK Rems-Murr auf mehrere Hundert Ehrenamtliche zurückgreifen. „Wir können so schnell wie nötig auf Anforderungen reagieren“, sagt Raphael Rojas. Jedes benötigte Fahrzeug sei einsatzklar und Helfer können in kurzer Zeit alarmiert werden.

Sachspenden und Fördermitgliedschaft

Sachspenden können derzeit nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können. Vom DRK-Bundesverband wurde hierzu folgendes Konto eingerichtet:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Hochwasser

Ihrem DRK-Ortsverein können Sie als DRK-Fördermitglied finanziell unter die Arme greifen und so auch die Ausbildung der Sanitäterinnen und Sanitäter unterstützen.

 

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news-272 Sat, 17 Jul 2021 11:16:04 +0200 Flutkatastrophe: DRK Rems-Murr hilft vor Ort mit Einsatzkräften https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/flutkatastrophe-drk-rems-murr-hilft-vor-ort-mit-einsatzkraeften.html In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gab es extreme Unwetter und Überschwemmungen. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften unterstützt das Rote Kreuz in Baden-Württemberg in den Unwettergebieten. Auch Einsatzkräfte aus Sulzbach waren im Einsatz. Aktuell sind zwei Helferinnen und Helfer aus Winnenden vor Ort.

Am Donnerstag wurde gegen 16.30 Uhr ein Notfallkrankenwagen angefordert. Bereits nach rund 45 Minuten waren zwei Einsatzkräfte des DRK Ortsvereins Sulzbach im Auftrag des Regierungspräsidiums auf der Fahrt zur Landesfeuerwehrschule nach Bruchsal. Hierbei handelt es sich um ausgebildete Fachkräfte, die den Rettungsdienst im Katastrophengebiet Rheinland-Pfalz unterstützen sollten. Unter anderem halfen sie mit bei der Evakuierung eines Krankenhauses und eines Pflegeheimes. Sie waren die ganze Nacht im Einsatz und übernahmen wichtige Aufgaben bei der Notversorgung von Patienten.

Da ihr stundenlanger Einsatz kräftezehrend war, schickte der DRK-Kreisverband ein zweites Team nach Bruchsal, um die beiden Helferinnen und Helfer samt Fahrzeug sicher nach Hause zu bringen. "Wir sind stolz, dass wir als DRK im Rems-Murr-Kreis über so viele gut ausgebildete Helferinnen und Helfer verfügen. Im Notfall können wir umgehend qualifiziertes Personal in Krisengebiete schicken. Viele Ehrenamtliche gefährden sich dabei selbst. Wir danken allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz", so DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler.

Im Rems-Murr-Kreis gibt es Krankentransportwagen, die vom Land beschafft worden sind. Diese können im Katastrophenfall zu Einsätzen angefordert werden, wie es am Donnerstag der Fall war. Aktuell ist ein Notfallkrankenwagen aus Winnenden mit zwei Einsatzkräften als Dringlichkeitseinsatz zur weiteren Unterstützung ausgerückt. Der Kreisverband ist darauf vorbereitet, bei Bedarf weitere Einsatzmittel in das Katastrophengebiet zu schicken. Die Führungskräfte sind alarmiert und alle Vorkehrungen wurden und werden getroffen. "Unsere Einsatzkräfte stehen auf Abruf bereit und können bei Bedarf auch über mehrere Tage vor Ort helfen", so Sven Knödler.

Wie kann das DRK so schnell helfen? Wichtiger Bestandteil der Einsatzdienste des DRK an Rems und Murr sind die Einsatzformationen. Hier gibt es die örtliche Einheit der Einsatzgruppe Akut sowie die SEG Erstversorgung, Betreuung und Transport. Die drei SEG (Erstversorgung, Betreuung und Transport) bilden eine taktische Einheit des Bevölkerungsschutzes. Sie sind 24 Stunden täglich und innerhalb von 45 Minuten einsatzbereit. Schwerpunkt ist der überörtliche Einsatz - wie aktuell in den Hochwassergebieten.

Unter einer Einsatzgruppe akut versteht man eine Gruppe aus medizinisch und / oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Sie unterstützen den Rettungsdienst bei größeren Schadensfällen und einem Massenanfall von Verletzten und schließen dabei die Lücke zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Es handelt sich um eine Gruppe aus medizinisch und / oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Sie können binnen kurzer Zeit für bis zu 20 Betroffene Hilfe leisten, Leichtverletzte sowie auch anderweitig Betroffene erstversorgen und betreuen. Sie helfen und organisieren die kurzfristige Unterbringung und verpflegen bei Bedarf Betroffene und Einsatzkräfte. Ein weiterer Vorteil ist ihre genaue Ortskenntnis. Die Gruppe besteht aus mindestens drei Einsatzkräften. Die EGrA innerhalb des DRK-Rems-Murr können auch zur Unterstützung zu Einsätzen in anderen Gemeinden und anderer Einsatzformationen alarmiert werden. Bei den Helferinnen und Helfern handelt es sich um sehr gut ausgebildete Spezialisten.

Sachspenden können derzeit nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

Das DRK rät Spontanhelfern von außerhalb dringend davon ab, einfach in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landkreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

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news-271 Wed, 07 Jul 2021 13:23:51 +0200 So wichtig sind Schulsanitäter: Pilotprojekt in Aspach https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/so-wichtig-sind-schulsanitaeter-pilotprojekt-in-aspach.html Im Schuljahr 2020/21 haben die Conrad-Weiser-Schule Aspach, der DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. und der DRK-Ortsverein Aspach gemeinsam eine Schulsanitätsdienst-AG als Pilotprojekt ins Leben gerufen. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es einige Herausforderungen zu meistern und nicht alle Übungsstunden konnten stattfinden. Dennoch eine tolle Sache! Als dies möglich war, haben wir in der Schule vorbeigeschaut – und dabei natürlich alle Corona-Regeln eingehalten.

„Ich bringe Sie hin“

Der Besuch in der Conrad-Weiser-Schule Aspach beginnt äußerst hilfsbereit. Wo denn das Lehrerzimmer ist, fragen wir eine Schülerin. Wir wollen mit Konrektor Tobias Stüer über die Schulsanitätsdienst-AG sprechen. „Ich bringe Sie hin“, sagt eine Schülerin fröhlich, unterbricht ihre Pause und geht los. Wir folgen. So viel Engagement freut Tobias Stüer. Seit einigen Jahren können sich Kinder der Conrad-Weiser-Schule zum DRK-Schulsanitäter ausbilden lassen, damit sie im Notfall helfen können. Vom Trösten über die stabile Seitenlage bis zur Alarmierung des Rettungsdienstes reicht ihr Aufgabenspektrum. Während der Pausen, im Sportunterricht, bei Ausflügen oder Festen sorgen sie für Sicherheit. Die Ausbildung übernahm bisher Lehrerin Elisabeth Brekle. Nun gab es zum ersten Mal eine Schulsanitätsdienst-AG, ein Pilotprojekt im Kreis, das DRK, Ehrenamt und Schule gemeinsam stemmen.

Schulsanitäter sind wichtig

Elisabeth Brekle findet es toll, wenn der Nachwuchs Verantwortung übernimmt. Sie hat miterlebt, wenn Kinder ihre Mitschüler bei kleineren Verletzungen verarztet und eine Lehrkraft verständigt haben. Die jungen Sanitäter kommen auch zum Einsatz, wenn Mitschüler mit starken Kopfschmerzen oder dergleichen den Unterricht verlassen müssten. Dann würden die Schulsanitäter mitunter die Betreuung übernehmen. Mit und an derlei Aufgaben würden die Schüler wachsen, so Brekle. Sie begrüßt, dass dieses Angebot zu einer AG ausgeweitet werden konnte.

Konrektor Tobias Stüer betrachtet ebenfalls nicht nur den Nutzen von jungen Rettern im Schulalltag. Aufgabe von Schulen sei es, Kernkompetenzen zu vermitteln. Es sei wichtig, „dass Kinder etwas finden, in dem sie gut sind, etwas, das sie besonders gut können.“ Die Kinder erfahren Wertschätzung, wenn Mitschüler ihnen bei einem Unfall ihr Vertrauen schenken und sich helfen lassen, so Stüer. Das steigere das Selbstwertgefühl und sei ein toller Effekt dieses Projekts mit Potenzial. Kooperationen mit Vereinen wie dem DRK seien wichtig für Schulen. Kinder könnten Spaß an einer Sache haben, fernab von Fächern wie Mathematik lernen und Erfolge erzielen. Die Vereine profitierten davon, wenn der Nachwuchs Interesse am Ehrenamt entwickle. „Das Schulleben wird bereichert“, sagt er. Lehrerin Brekle ergänzt, dass zwei Schülerinnen nach ihrem DRK-Schulsanitätsdienst eine Ausbildung im Pflegebereich begonnen hätten.

Die stabile Seitenlage für sieben Kinder

An diesem Nachmittag bereichert Jörg Guhr das Schulleben. Er ist ehrenamtlicher Ausbilder beim DRK-Ortsverein Aspach und hat sich für heute frei- und vorgenommen, sieben Kindern der fünften Klasse die stabile Seitenlage näherzubringen. „Was hast Du angestellt?“, fragt er ein Mädchen, das die Hand verbunden hat. Kleiner Unfall. Da sind sie bereits mitten im Thema, denn vergangene Woche hatte er dem Nachwuchs gezeigt, wie sie fachmännisch einen Verband anlegen. „Da konntest Du ja bereits üben“, sagt er. Beide lachen hinter ihren Masken, die sie nicht abnehmen. Die Fenster sind geöffnet, auf Abstände wird geachtet und Schutzhandschuhe sind in Corona-Zeiten Pflicht.

„Was ist der wichtigste Verband?“, fragt er. Druckverband sagt ein Schüler, der nun zeigen soll, wie man den anlegt. Was sei dabei entscheidend? Handschuhe zu tragen, sagen die Kinder. Einen Notruf zu tätigen. Das sei auch wichtig, aber Jörg Guhr meint etwas anderes. Es gehe darum, schnell eine Blutung zu stillen, betont er. „Das muss ruckzuck gehen.“ Es wird probiert. Und wie können sie ihren Mitschülern noch helfen im Notfall? Mit Wärme! Genau. Und so nähern sie sich dem nächsten Thema. Nun soll geschauspielert werden.

Jörg Guhr flüstert einer Schülerin ins Ohr, eine Verletzte zu mimen. Sie legt sich ruhig auf den Boden, schließt die Augen. „Ihr findet so jemanden vor“, sagt der Ausbilder. „Wie geht ihr vor?“
„Wir müssen sie aus der Gefahrenzone bringen“, sagt ein Schüler. „Gucken, ob sie noch atmet“, ruft eine Schülerin. „Richtig“, sagt der Mann vom DRK. „Sehen, hören, fühlen! Wenn jemand nicht mehr reagiert, ist er bewusstlos – und das bedeutet Lebensgefahr.“ Daher sofort Hilfe holen und Hilfe leisten. Gemeinsam führen sie aus, wie die Atmung kontrolliert und der Kopf überstreckt wird.

Hier darf jeder mal anpacken

Dann versucht sich jeder Schüler mal daran, einen oder eine andere in die stabile Seitenlage zu bugsieren. Der Ausbilder hatte es vorgemacht: Laut hatte er die Schülerin angesprochen. Wie ernst der Rotkreuzler vorgegangen ist, irritiert die Schüler. Einige lachen schüchtern. Sie tun sich schwer damit, ihre Mitschüler robust aber sicher in die stabile Seitenlage zu bringen und in Rettungsdecke einzuwickeln. Wer aufpasst, ist hier klar im Vorteil – auch und vor allem in Zukunft. Die Konzentration lässt bei einigen allerdings schnell nach. Hier ist noch Luft nach oben, wenn man später auf dem Schulhof seinen Mitschülern helfen will. Guhr spricht über die Herz-Druck-Massage und schon ist die erste Hälfe der AG bereits vorbei. Zeit für eine neue Übung.

Jörg Guhr holt einen Motorradhelm. Die jungen Schüler können sehen, worauf es zu achten gilt, wenn sie einen entsprechenden Unfall erleben sollten. Auch hier darf jeder mal anpacken. Nach 90 Minuten ist diese Einheit mit dem Ausbilder vom Roten Kreuz beendet – und die Schüler haben wieder etwas dazugelernt. Verschiedene Einheiten ergeben so einen kompletten Erste-Hilfe-Kurs, den der Nachwuchs in diesem Schuljahr macht.

Jugendreferentin Heidrun Hellmuth vom DRK war auch schon da und hat eine Hygiene-Schulung angeboten. Sie lobt das tolle Engagement des Ortsvereins und der Schule für dieses Pilotprojekt. „Wir können dieses Angebot in Aspach machen, weil sich die Lehrerinnen und Lehrer und der Ortsverein so immens einbringen.“ Sei dies gegeben, könne man eine solche AG anbieten und das Thema Erste-Hilfe breit behandeln. Und davon haben alle etwas, sind sich DRK und Schule einig.

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news-270 Mon, 28 Jun 2021 14:21:58 +0200 Herzlich Willkommen und herzlichen Glückwunsch: Acht neue Sanitäterinnen und Sanitäter ausgebildet! https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/herzlich-willkommen-und-herzlichen-glueckwunsch-acht-neue-sanitaeterinnen-und-sanitaeter-ausgebildet.html Das wurde auch Zeit. Nach einigen Monaten Zwangspause konnten wir endlich wieder acht neue Sanitäterinnen und Sanitäter ausbilden. Am Wochenende haben sie – nach den vergangenen intensiven Wochen der Übung und Vorbereitung für uns natürlich nicht überraschend – erfolgreich ihre Prüfung bestanden! Herzlichen Glückwunsch!

Wir haben großen Respekt vor der dieser Leistung, denn wer anderen professionell helfen will, der muss dafür einiges investieren und in Theorie und Praxis glänzen. Die Sanitätsausbildung beinhaltet neben dem theoretischen Teil intensive Übungseinheiten, um die Hilfsmaßnahmen jederzeit sicher anwenden zu können. In Zukunft können die neuen ehrenamtlichen Retterinnen und Retter nicht nur Sanitätsdienste übernehmen, sie wissen, worauf es im Notfall ankommt. Wir ziehen unseren Hut vor diesem ehrenamtlichen Engagement, das allen Bürgerinnen und Bürgern im Rems-Murr-Kreis zugutekommt. Je mehr Helferinnen und Helfer es gibt, desto sicherer ist es bei uns. Auf das Ehrenamt des DRK ist Verlass.

Ausbilderin Sina Löhle ist mächtig stolz auf ihren Juni-Kurs. Vielen Dank an alle, die viel Zeit und Energie – und Freude! – in ihre 80-stündige Ausbildung investiert haben – als „Azubi“, Ausbilder, Betreuer und Unterstützer! Hoch lebe das Ehrenamt! Wer Interesse hat, sich beim DRK zu engagieren, kann sich gerne bei uns melden!

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news-269 Fri, 25 Jun 2021 11:37:36 +0200 Mehr Disponenten für die 112: Integrierte Leitstelle erweitert https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/mehr-disponenten-fuer-die-112-integrierte-leitstelle-erweitert.html Nach eineinhalb Jahren Planung und Bauarbeiten wurde die Integrierte Leitstelle (ILS) Rems-Murr erweitert. In Zukunft nehmen mehr Leitstellendisponenten die Anrufe unter der Notrufnummer 112 entgegen. Die technische und personelle Aufstockung war notwendig geworden, da die Zahl der Anrufe und Einsatzbearbeitungen sowie die Aufgaben für dieses zentrale Steuerungsorgan in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr stetig zunehmen. Das hatte ein Gutachten deutlich gemacht, das vom Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Rettungsdienstbereich Rems-Murr Kreis in Auftrag gegeben wurde. Aufgrund der Ergebnisse aus dem Gutachten reagierte der Bereichsausschuss umgehend. Der neue Leitstellenbetriebsraum sowie die Büroräume für Administratoren und Leitstellenleitung sind nun im Regelbetrieb.

Groß ist ihre Verantwortung, wenn bei den Disponenten Notrufe, Notfallmeldungen und sonstige Hilfeersuchen eingehen und die entsprechenden Maßnahmen unverzüglich und zielgenau eingeleitet werden müssen. Die Integrierte Leitstelle Rems-Murr erfüllt Aufgaben technisch, organisatorisch und personell für die Feuerwehr, den Rettungsdienst, den Krankentransport, den Katastrophenschutz, den Hausnotruf und den Notdienst der kassenärztlichen Vereinigung. Sie wird vom Landkreis zusammen mit den Krankenkassen jeweils hälftig finanziert. In einer Integrierten Leitstelle erledigt jeder Disponent alle anfallenden Aufgaben unter Nutzung einheitlicher Technik und nach gleichen Organisationsregeln. Seit Jahren steigt die Anzahl der Anrufe. 2020 nahm das Team der Disponenten der Integrierten Leitstelle im Durchschnitt jeden Tag mehr als 800 Anrufe entgegen, aus denen täglich rund 435 Einsatzbearbeitungen und Einzelmaßnahmen resultierten, unter anderem Rettungsdiensteinsätze. Auf diesen Mehrbedarf reagierten der Landkreis, die Krankenkassen sowie der Betreiber der Leitstelle, der DRK-Kreisverband e.V.

Für eine bestmögliche rettungsdienstliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger

„Die Notfallrettung brennt den Menschen im Rems-Murr-Kreis seit Jahren unter den Nägeln. Wir haben dem Thema deshalb höchste Priorität eingeräumt. Die Erweiterung der Integrierten Leitstelle ist neben den vielen Verbesserungen im Netz der Notarzt- und Rettungswachen ein wichtiger Baustein. Wir haben in den letzten Jahren zusammen mit den Krankenkassen rund 430.000 Euro in die Integrierte Leistelle investiert – für eine bestmögliche rettungsdienstliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel.

Unter Anleitung des Rettungsdienstleiters, des Leiters der Integrierten Leitstelle und des Kreisbrandmeisters entwickelten Projekt- und Fachplaner 2020 Pläne für diese Übergangslösung. Die Herausforderung: Wie kann auf dem begrenzten Raum der vorhandenen Leitstelle in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes kurzfristig eine Erweiterung im laufenden Betrieb umgesetzt werden? Der Kreisverband entschied sich, Geschäftsfelder wie den Hausnotruf und die Mobilen Dienste Remstal auszulagern, um Erweiterungsflächen bieten zu können. Ein Rückbau von Räumen, Wanddurchbrüche, Maler-, Elektro- und Netzwerkarbeiten sowie umfangreiche weitere technische Maßnahmen strapazierten über Monate die Nerven aller Mitarbeiter des DRK – trotz schalldämmender Maßnahmen. Drei zusätzliche Arbeitsplätze wurden in einem neu geschaffenen Leitstellenbetriebsraum eingerichtet. Mit weiteren Büroräumen im bestehenden Gebäude des DRK-Kreisverbandes in Waiblingen kann auch zukünftig die hohe Qualität der Arbeit in der Leitstelle sichergestellt werden, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler, der von einer Übergangslösung spricht. „Es wurde in den seit 1980 bestehenden Standort nochmals umfangreich investiert, um den Betrieb für die kommenden Jahre bis zur Realisierung eines dann allen Anforderungen genügenden Neubaus sicherstellen zu können.“

Tagsüber bis zu acht Mitarbeiter vor Ort

Insgesamt bis zu acht Leitstellendisponenten können ab sofort gleichzeitig arbeiten. Außerdem gibt es Reserveplätze.  Nach der Erweiterung werden künftig auch nachts mindestens drei Mitarbeiter in der Leitstelle tätig sein, um auch in Zukunft binnen Sekunden alle Anrufe zu bearbeiten. Tagsüber sind aufgrund des erhöhtes Einsatzaufkommens bis zu acht Leitstellenmitarbeiter im Dienst. Am Wochenende, wenn es weniger Anrufe gibt, arbeiten mindestens vier Disponenten in der Leitstelle. Kurzfristig könne das Angebot erhöht und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Im Hintergrund gewährleisten Systemadministratoren die Funktionstüchtigkeit aller technischen Einrichtungen.

„Die Erweiterung der Leitstelle ist die Folge einer ständig steigenden Inanspruchnahme der Notfallversorgung und des Krankentransports in den letzten Jahren. Mit der Fertigstellung der Erweiterung der ILS wurde eines der umfangreichsten und kostenintensivsten Maßnahmenpakete, das der Bereichsausschuss für den Rettungsdienstbereich Rems-Murr zum Erhalt der guten rettungsdienstlichen Versorgung im Rems-Murr-Kreis je beschlossen hat, abgeschlossen“, so Eberhard Kraut, stellvertretender Geschäftsführer der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr.

„Das Einsatzaufkommen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht.“

Sechs Monate dauerten die Bauarbeiten. DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler bedankt sich beim Team der Integrierten Leitstelle und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der DRK-Kreisgeschäftsstelle für ihre Geduld und Leidensfähigkeit. „Es war zuweilen eine Herausforderung, hier mit klarem Kopf eine Notrufabfrage durchzuführen“, berichtet Leitstellenleiter Carsten Leidner. Er klärt über die Hintergründe auf, die zur Erweiterung geführt haben: „Das Einsatzaufkommen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht.“ Die Bevölkerung im Rems-Murr-Kreis wächst, die Menschen werden älter, das Anspruchsdenken nimmt zu. Anders als vor 20 Jahren ist ein Smartphone fast immer verfügbar und die Hemmschwelle sich bei unterschiedlichsten Anliegen und auch Bagatellverletzungen an die Leitstelle zu wenden sinkt. Gemeldet werden Brände, Verkehrsunfälle, Verletzungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Wespennester, umgestürzte Bäume und mehr. „Die 112 ist ausschließlich für Notfälle zuständig“, betont das DRK. Zunehmend wichtiger wird die Rolle der Integrierten Leitstelle auch bei der Lagebewertung der Katastrophenschutzbehörden und des kommunalen Krisenmanagements.

Informationen:

  • In den vergangenen Jahren wurde die Notfallrettung im Rems-Murr-Kreis entscheidend verbessert. Mit Welzheim ist 2020 ein zusätzlicher Notarztstandort an den Start gegangen. Es wurden zusätzliche Stellen beim Rettungsdienstpersonal geschaffen und zusätzliche Fahrzeuge wurden an den vorhandenen Rettungswachen installiert oder gar neue Standorte geschaffen. Im Januar 2021 wurden alle beschlossenen Maßnahmen umgesetzt. Damit verbesserte sich jüngst die Hilfsfrist für den Rettungsdienst Rems-Murr. Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge waren im Durchschnitt schneller am Unfallort.
     
  • Die Integrierte Leitstelle Rems-Murr des DRK-Kreisverbandes Rems-Murr e. V. nimmt als ständig besetzte Einrichtung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sämtliche Hilfeersuchen und Notrufe der Bevölkerung des Rems-Murr-Kreises über die Notrufnummer 112 entgegen. Krankentransporte können über die Rufnummer 07151 / 19222 angemeldet werden.
     
  • Die Integrierte Leitstelle koordiniert und lenkt alle Einsätze der Notfallrettung sowie des qualifizierten Krankentransportes, alarmiert die Feuerwehren im Landkreis und wirkt im Katastrophenschutz mit. Zusätzlich werden auf Anforderung oder bei Bedarf weitere Einheiten, Organisationen oder Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr in Einsatz gebracht. Die Leitstellendisponenten sind zur Wahrnehmung ihrer hochkomplexen Aufgaben speziell ausgebildet. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sowohl eine rettungsdienstliche, feuerwehrtechnische als auch leitstellenspezifische Ausbildung durchlaufen.
     
  • Mitglieder des Bereichsausschusses des Rettungsdienstbereichs Rems-Murr sind die Kostenträger, also Vertreter der Krankenkassen, die Leistungserbringer, sprich die Rettungsdienstorganisationen, sowie die Aufsichtsbehörde, der Rems-Murr-Kreis.
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news-267 Mon, 14 Jun 2021 13:55:23 +0200 Der letzte Einsatz für den Impftruck im Rems-Murr-Kreis https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/der-letzte-einsatz-fuer-den-impftruck-im-rems-murr-kreis.html Das war´s. Am Freitag, 11. Juni, wurden u.a. am beruflichen Bildungszentrum in Waiblingen noch einmal Biontech-Dosen verimpft. Nach dieser letzten Station verlässt der Impftruck des DRK den Rems-Murr-Kreis, um andernorts zu helfen. An den beiden Tagen zuvor konnte auch den Vorbereitungsklassen an den Berufsschulen in Backnang und Schorndorf ein Impfangebot gemacht werden. 500 Menschen wurden geimpft.

Der Impftruck des DRK war eine geniale Lösung, die sich das Rote Kreuz und Landkreis haben einfallen lassen, um den älteren Teil der Bevölkerung vor Ort in ihren Kommunen impfen zu können und damit ein zusätzliches Angebot neben dem Kreisimpfzentrum zu schaffen. Danke an alle beteiligten Akteure und vor allem auch an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK.

Ein weiteres Beispiel, dass bei den Impfungen alle im Blick sind, ist das jüngste Impf-Angebot für die Vorbereitungsklassen an den Berufsschulen in Backnang, Schorndorf und Waiblingen. Der Rems-Murr-Kreis hatte sich insoweit erfolgreich für ein Modellprojekt beim Land beworben und zusätzlichen Impfstoff erhalten: Genutzt wurde für das Modellvorhaben der Impftruck. Er war vom 9. bis 11. Juni an jedem der drei Standorte, um insgesamt rund 500 Schülerinnen und Schüler aus den Vorbereitungsklassen zu impfen. Ziel war nach Vorgabe des Sozialministeriums, gerade Schülerinnen und Schüler aus sozioökonomisch schwierigen Verhältnissen und mit Migrationshintergrund zu erreichen.

Das Sozialministerium hatte das Impftruck-Projekt mit Impfstoff und Personal aus dem Zentralen Impfzentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart unterstützt. Der Vorteil: Die komplette Impf-Infrastruktur befindet sich im Anhänger des Sattelschleppers. Das ermöglichte es, überall im Flächenlandkreis ohne größeren Aufwand gut koordinierte Impfaktionen durchzuführen. Ehrenamtliche Kräfte aus den DRK-Ortsvereinen sicherten die Aktionen sanitätsdienstlich ab und waren für die Nachbetreuung der Geimpften zuständig.

Beim Impftruck, der so genannten „Mobilen Medizinischen Versorgungseinheit“ des DRK, handelt es sich um einen 13,5 Meter langen, vier Meter hohen, 2,55 Meter breiten und 33 Tonnen schweren Lkw. Er enthält zwei vollausgestattete Arztpraxen, Stromgenerator und Frischwassersystem. Am 2. März startete er seine 84-tägige Impftour durch den Rems-Murr-Kreis. Gemeinsam haben es Städte, Gemeinden, Landkreis, DRK und alle Beteiligten geschafft, dass 6000 Menschen zusätzlich geimpft werden konnten. Der Schwerpunkt lag zunächst auf Menschen über 80 Jahren, später 70 Jahren. Ende Mai konnten die erste Impftour durch den Landkreis erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Landratsamt hatte verschiedene Fortsetzungsprojekte ins Spiel gebracht, ohne Erfolg. Die Zentralen Impfzentren (ZIZ) wie die Kreisimpfzentren (KIZ) erhielten keine Kontingente für zusätzliche Impfaktionen. Kleinere Abschlussaktionen gab es noch in Murrhardt und Oppenweiler, da noch 300 Impfdosen Astrazeneca zur Verfügung standen.

Zusätzliche Impfstoff-Zusagen gab es lediglich für die nun abgeschlossene Sonderaktion für Berufsschulen.

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news-265 Fri, 04 Jun 2021 13:31:57 +0200 „Erste Hilfe-bist Du fit?“-Rundweg in Schorndorf https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/erste-hilfe-bist-du-fit-rundweg-in-schorndorf.html Unser DRK-Kreisverband Rems-Murr e.V. hat im Mai 2021 einen Erste Hilfe-Rundweg eröffnet. Konzipiert und liebevoll gestaltet und bestückt haben ihn unsere Mitarbeiterinnen des Jugendrotkreuzes.Wir laden zu einem wunderschönen und kurzweiligen Spaziergang ein, der einen Mehrwert bietet. Wer fitter in Erste Hilfe werden will, dem sei dieser lehrreiche Rundweg empfohlen, der reizvoll bei jedem Wetter ist. Je nach Tempo können Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene 90 Minuten oder auch einen halben Tag gemeinsam im Wald verbringen, wandern, tüfteln und ausprobieren. An sieben Stationen gibt es Rätsel, Spiele und viel Interessantes rund um das Thema Erste Hilfe zu entdecken und aktiv auszuprobieren.

Rundgang zeigt, wie Sie Notfall helfen können

Auf abenteuerliche und interessante Art und Weise erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie im Notfall agieren können, um sich und anderen qualifiziert helfen zu können. Der Fantasie - vor allem bei einer Tour mit Kindern - sind keine Grenzen gesetzt. Simulieren Sie doch einmal einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle und spielen Sie Anrufer und Leitstelle. Im Fokus steht die Wissensvermittlung. Wer unseren Rundweg gegangenen ist, soll im Anschluss „fitter in Erster Hilfe“ sein. Die Stationen sind mitunter sehr gut versteckt und nicht sofort zu finden. Sie widmen sich den Themen Wundversorgung, Kühlen, Zecken, Notruf und weiteren Aspekten der Hilfeleistung. Learning by doing!

Sie finden immer an einem Haltepunkt die Koordinaten der nächsten Station. Start ist der Parkplatz oben an der Johannesstraße in Schorndorf. Die 1. Station finden Sie, wenn Sie in Ihrem Handy die Koordinaten: N48° 47.512 E009° 31.204  eingeben.

Auf einen Blick:

Besonders für Familien, Kinder und Jugendliche und Erwachsene ist diese digitale Schnitzeljagd geeignet: Das Immunsystem wird gestärkt, egal ob bei Sonne oder Regen. Hier verbinden sich auf ideale Weise Training für den Körper ( „Wandern“) und den Kopf („Rätseln“). Das Ziel ist dabei klar vor Augen: Den Outdoor-Rundweg schaffen und dabei spielerisch etwas lernen.

  • Ort: 73614 Schorndorf, Parkplatz oben an der Johannesstraße in Schorndorf
  • Die Startkoordinaten für die erste Station: N48° 47.512 E009° 31.204
  • Dauer: 90 Minuten bei schnellen Tempo. Wer in Ruhe tüfteln, die Natur genießen und etwas lernen will, kann ruhig ein paar Stunden einplanen. Immer wieder öffnet sich der Blick für die Schönheiten der Natur und natürlich ist es sinnvoll, das Gelernte mitunter auch auszuprobieren. An jeder Station kann gerätselt und geübt werden.
  • Zielgruppe: Familien, Kinder und Jugendliche und Erwachsene, Wanderer, Rätselfreunde. Kleine Kinder sollten von Ihren Eltern begleitet werden.
  • Mitzubringen: Ein Smartphone mit Google Maps oder einer ähnlichen App für die Koordinaten, gerne etwas zu Trinken und ein Snack. Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.
  • Hilfe: Sie kommen bei einer Station nicht weiter und benötigen die Koordinaten? Schreiben Sie eine E-Mail, auch vor Ort, an geo(at)drk-rems-murr.de. Sie bekommen automatisch und sofort Hilfe, egal zu welcher Uhrzeit. Wir raten aber dazu, diese Hilfe nicht vorschnell in Anspruch zu nehmen.

Der Rundweg ist für Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer und Personen mit Kinderwagen nicht geeignet.

Hinweise zu Coronavirus SARS-CoV-2: Bitte geben Sie auf sich acht!

Sicherheit ist das oberste Gebot und daher wird auf dem Rundweg der Schutz der Gesundheit groß geschrieben.
Auch an der frischen Luft gilt es den Sicherheitsabstand gegenüber fremden Personen einzuhalten und anschließende Händehygiene durchzuführen.

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news-216 Thu, 06 Aug 2020 11:41:11 +0200 Notarzt nun schneller vor Ort https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/notarzt-nun-schneller-vor-ort.html Die Notarztwache des DRK in Welzheim ist seit dem 30. März 2020 in Betrieb. Bereits zum 1. November 2019 wurde planmäßig der DRK-Notarztstandort in Althütte nach Murrhardt verlegt. Die Verlegung und der zusätzliche Notarzt in der Limesstadt haben die medizinische Lage im Nordosten des Landkreises bereits erheblich verbessern können.

Die medizinische Versorgung für alle Menschen im Nordosten des Landkreises hat sich erheblich verbessert. Die Inbetriebnahme der Notarztwache Welzheim im März stellt einen weiteren wichtigen Baustein dar, um die Notfallrettung im Rems-Murr-Kreis noch leistungsfähiger zu machen.

2019 hatte der Bereichsausschuss für den Rettungsdienst im Rems-Murr-Kreis entschieden, den Rettungsdienst im Landkreis massiv auszubauen. Unter anderem aus dem großen Bereich (Murrhardt, Althütte, Welzheim, Alfdorf) im Nordosten des Kreises wurden zwei Versorgungsbereiche mit jeweils einer Notarztwache. In diesen Versorgungsbereichen passieren die meisten Notfälle. Nun stehen direkt vor Ort Notarzteinsatzfahrzeuge bereit. Die Retter kommen schneller ans Ziel. Murrhardt ging bereits im November an den Start. Nach aufwendigen Planungen und Bauarbeiten, allein 600 Meter Datenkabel wurden verlegt, begann am 30. März um 7 Uhr die Schicht des Welzheimer Notarztes.

Das Fahrzeug verfügt über ein neues Ausstattungskonzept mit modernster Medizin- und Fahrzeugtechnik. Der Nachfolger für das bisher in Althütte stationierte Notarzteinsatzfahrzeug kann von Welzheim aus, im Verbund mit der Murrhardter Wache, viel effektiver eingesetzt werden. „Neben dem neuen Standort Welzheim bedeutet dies vor allem für den Bereich Richtung Alfdorf und Gschwend sowie den Norden des Rettungsdienstbereichs Schorndorf eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf die Einhaltung der Hilfsfrist”, so Rettungsdienstleiter Marco Flittner. „Mit den Standorten Welzheim und Murrhardt gelingt es uns, die komplette Notfallrettung in diesem Bereich zu optimieren, ohne dass es zu Verschlechterungen kommt.” Die Einsatzzahlen und Eintreffzeiten machten deutlich, dass mit der Verlagerung nach Murrhardt und der Neuinstallation in der Limesstadt die richtigen Schlüsse aus dem Gutachten gezogen worden sind. Der Wegfall des Notarzt-Standorts Althütte hat keine negativen Auswirkungen auf die rettungsdienstliche Versorgung vor Ort. Die Gemeinden Althütte und Kaisersbach werden bei Notfällen weiterhin schnell erreicht werden.

„Der Notarzt hat ein komplettes Apartment mit Toilette, Dusche, Mini-Küche sowie Büro – alles voll klimatisiert. Das hat hochwertigen Hotel-Charakter“, so René Demisch, Leiter der DRK-Rettungswache Welzheim. Neben Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach, Althütte und Rudersberg sind nun auch Walkersbach, Haubersbronn, Plüderhausen und Urbach deutlich schneller zu erreichen.

Die professionelle Aufbereitung des Strukturgutachtens und deren konsequente Umsetzung zeige die Qualität der regionalen Akteure und deren Arbeit, betont Sven Knödler mit Blick auf die Arbeit des Bereichsausschusses mit Unterstützung der Kostenträger, dies sind die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Auch dankt Knödler der benachbarten Geriatrischen Reha-Klinik Bethel Welzheim für die gute Zusammenarbeit.

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news-186 Wed, 01 Jan 2020 15:00:00 +0100 Das Rote Kreuz im Kreis auf einen Blick: Unsere Imagebroschüre https://www.drk-rems-murr.dehttps://www.drk-rems-murr.de/das-drk/mitteilungen-und-infos/presse-service/meldung/das-rote-kreuz-im-kreis-auf-einen-blick-unsere-imagebroschuere.html Endlich ist er da: Der neue Jahresbericht 2018, der keine Chronologie der Ereignise abbildet, sondern eine Imagebroschüre über das Rote Kreuz an Rems und Murr darstellt. Wenn Sie wissen wollen, was das DRK im Landkreis alles bietet, wie stark das Hauptamt ist und welche umfangreichen Angebote unser bärenstarkes Ehrenamt Kindern, Jugendlichen, Eltern, Familien, Senioren, Menschen mit Handicap, Pflegebedürftigen und vielen weiteren Menschen macht, dann investieren Sie ein paar Minuten und blättern oder scrollen Sie durch diesen Bericht. Unser Ehrenamt, unser Rettungsdienst, unser Krankentransport-, Leitstellen- und Pflege-Team sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich das verdient!

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