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Katastrophenschutz zum Anfassen: 165 Schüler erleben Bevölkerungsschutz hautnah

Bim ersten Katastrophenschutztag dieser Größenordnung am Bildungszentrum Weissacher Tal konnten 165 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen erleben, wie Katastrophenschutz in der Praxis funktioniert. Gemeinsam mit Feuerwehr, THW, DLRG, Polizei, DRK-Rettungsdienst, DRK-Rettungshundestaffel, DRK-Drohnengruppe und Vertretern von drei DRK-Ortsvereinen wurde der Schulcampus für einen Tag zum Lern- und Erlebnisort rund um Krisenvorsorge und Bevölkerungsschutz.

An insgesamt 16 Mitmach-Stationen erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen. Sie bauten Hochwasserschutz aus Sandsäcken, warfen Rettungsleinen, erkundeten Einsatzfahrzeuge und lernten, wie die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Ernstfall funktioniert. Auch moderne Technik wie Suchkameras und Drohnen konnte aus nächster Nähe erlebt werden. 

Rund 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer begleiteten den Aktionstag und vermittelten den Schülern wichtige Kenntnisse für den Umgang mit Krisensituationen. Ziel der Veranstaltung war es, das Thema Katastrophenschutz greifbar zu machen, praktische Fähigkeiten zu vermitteln und das Bewusstsein für Eigenvorsorge zu stärken.

„Uns war wichtig zu zeigen, wie vielfältig die Aufgaben der Hilfsorganisationen sind und dass sie im Ernstfall nur gemeinsam funktionieren. Die Jugendlichen sollen Berührungsängste abbauen, praktische Fähigkeiten mitnehmen und vielleicht entdecken, dass Ehrenamt etwas ist, bei dem sie selbst Verantwortung übernehmen können“, erläutert Heidrun Hellmuth, Jugendreferentin beim DRK-Kreisverband Rems-Murr.

Foto: Robinfrafie

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