Der Aktionstag Katastrophenschutz vermittelt Schülern der 6. Klasse praxisnah, wie sie sich auf Hochwasser, Unwetter, Stromausfälle und andere Krisen vorbereiten können. Gemeinsam mit Einsatzkräften der Hilfsorganisationen lernen die Kinder, was eine Katastrophe ausmacht, welche Aufgaben die Hilfsorganisationen übernehmen und wie sie sich selbst schützen können.
Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen wie der Umgang mit Sandsäcken, das Packen eines Notgepäcks oder das Einrichten einer Notunterkunft. Ziel ist es, das Bewusstsein für Katastrophenvorsorge zu stärken und wichtige Handlungskompetenzen für den Ernstfall zu vermitteln.
Der Aktionstag kann von Schulen nach Absprache mit den beteiligten Hilfsorganisationen organisiert werden. Die Durchführung ist grundsätzlich kostenlos. Da die Einsatzkräfte ihr Engagement überwiegend ehrenamtlich leisten, freuen sich die Organisationen über eine freiwillige Unterstützung ihrer Arbeit, beispielsweise durch Spendenaktionen.
Die Vorbereitung erfolgt durch den Unterricht mit Hilfe vorhandener Unterrichtsmaterialien des Landes Baden-Württemberg. Der Aktionstag dauert je nach Klassengröße etwa vier bis sechs Schulstunden. Benötigt werden ein größerer Raum für gemeinsame Programmpunkte, Flächen für praktische Übungen sowie Stellplätze für Einsatzfahrzeuge. Für die Praxisstationen wird bequeme und robuste Kleidung empfohlen.