
Henning Kurrat
Gruppenleitung
Telefon: 07151 / 43892
Henning.kurrat(at)drk-kernen(dot)de
Melanie Kurrat
Veranstaltungen Rettungshunde
Telefon: 07151 / 43892
melanie.kurrat(at)drk-kernen(dot)de
Als ehrenamtliche Rettungshundestaffel stehen unsere geprüften Rettungshundeteams rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bereit, um vermisste Personen zu suchen und Menschen in Not zu helfen.
Unsere Alarmierung erfolgt über die Polizei – beispielsweise wenn Menschen mit Demenz oder Personen in psychischen Ausnahmesituationen vermisst werden. Auch nach Unglücken, etwa Gasexplosionen oder Gebäudeeinstürzen, unterstützen unsere Teams die Einsatzkräfte bei der Suche nach Betroffenen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Rettung von Menschenleben - im Rems-Murr-Kreis aber auch darüber hinaus.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit und möchten Ihnen auf diesen Seiten unsere Staffel sowie unsere vielfältigen Aufgaben näher vorstellen. Wir freuen uns über Spenden für unser wichtiges Hobby, das Leben retten kann.
Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Sie erreichen uns per E-Mail unter Henning.kurrat(at)drk-kernen(dot)deoder telefonisch unter 07151 / 43892.

Das DRK an Rems und Murr verfügt über eine eigene Rettungshundestaffel. Die Rettungshundestaffel arbeitet ehrenamtlich. Die Rettungshundeführer führen mit ihren Hunden umfassende Trainings, Übungen und Leistungsprüfungen durch und verfügen zusätzlich über eine medizinische Ausbildung. Engagierte Mitarbeiter des DRK-Ortsvereines Kernen i. R. haben die Rettungshundestaffel 2001 gegründet. Die primären Einsatzgebiete sind der Rems-Murr-Kreis sowie der Großraum Stuttgart. Alarmiert wird die Rettungshundestaffel Kernen i.R. über die Integrierte Rettungs- und Feuerwehrleitstelle nach Anforderung durch die Polizei. Oft werden die speziell ausgebildeten Spürnasen auch zur Unterstützung bei Sucheinsätzen außerhalb des Rems Murr Kreises alarmiert.
Rettungshunde werden zur Personensuche eingesetzt. Hierbei gibt es verschiedene Arten der Suche (Flächen-, Trümmer-, Wasser-, Fährten- und Lawinensuche), für die die Hunde jeweils speziell ausgebildet und geprüft werden. Die Prüfung muss regelmäßig wiederholt werden.
Der Schwerpunkt unserer Rettungshunde-Gruppe liegt bei der Flächensuche, d.h. die Suche nach vermissten Personen in einem Suchgebiet, wie beispielsweise einem Waldstück. Eine Mantrailing-Gruppe, deren Teams Anhand von personenbezogenen Geruchsmerkmalen die Spur einer vermissten Person verfolgen soll, ist derzeit im Aufbau.

Von unseren Rettungshundeteams wird im Ernstfall viel erwartet. Mensch und Hund müssen bei jeder Witterung, Tag und Nacht, das ganze Jahr über ihrer Aufgabe nachkommen. Nur wenn Mensch und Hund ein Team bilden, das sich „blind“ aufeinander verlassen kann, ist ein Sucherfolg möglich.
Dies bedeutet für die Hundeführer und Hund eine umfangreiche Ausbildung sowie körperliche Fitness und Teamfähigkeit. Ausbildung zum Sanitäter und Sprechfunk im BOS-Bereich sind dabei Schwerpunkte. Fort- und Weiterbildungen wie Einsatztaktik bei Sucheinsätzen, Umgang mit Karte, Kompass und GPS–Geräten werden regelmäßig durchgeführt. Ebenso werden auch die Kenntnisse in Kynologie und Erster Hilfe am Hund vertieft. Die Hunde werden spielerisch und ohne Zwang auf ihre Arbeit vorbereitet. Während der Ausbildung werden u.a. Gehorsam und Geräte- sowie Gewandheitsarbeit trainiert. Sehr wichtig ist die eigentliche Sucharbeit, bei der dem Hund das Aufspüren von Menschen beigebracht wird.
Die Ausbildungszeit beträgt rund zwei bis drei Jahre. In der Regel findet bei uns die Ausbildung an zwei festen Ausbildungstagen in der Woche statt. Geeignet für die Ausbildung zum Rettungshund sind nahezu alle Rassen und Mischlinge ab einer mittleren Größe, die einen hohen Spieltrieb und keinerlei Aggression gegenüber Menschen oder anderen Hunden aufweisen.
Wer, als Hundeführer ist eine Ausbildung als Sanitätshelfer - um eine lebenswichtige Erstversorgung zu gewährleisten - Pflicht, einen pfiffigen Vierbeiner hat, kann sich gerne mit der Rettugnshundestaffel in Kernen in Verbindung setzen. Angehende Rettungshundeführer sollten die feste Bereitschaft haben, sich in das Team einzufügen und Leben zu retten. Körperliche Fitness und psychische Belastbarkeit sind weitere Voraussetzungen, um auch in schwierigen und langwierigen Einsätzen zu bestehen.
Der Umgang mit Karte, Kompass und GPS ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, da die Teams bei den Einsätzen praktisch immer in unbekanntem Gelände unterwegs sind. Kenntnisse in Kynologie und Erste Hilfe für den Hund sind ebenso gefragt wie eine Ausbildung in BOS-Sprechfunk.
