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Ansprechpartner

Jörg Schuber
Teamleiter Flüchtlingssozialarbeit
Integrationsmanagement Althütte und Kaisersbach

Tel.: 0162 2905118
Fax: 07151 8204922
Joerg.Schuber(at)drk-rems-murr.de 

Integrationsmanagement - Wege aufzeigen und begleiten

Seit Ende 2015 engagiert sich der DRK-Kreisverband Rems-Murr e. V. in der Flüchtlingsarbeit, unterstützt den Landkreis, Kommunen und vor allem die Menschen vor Ort. Zeitweise kümmerten sich unsere Mitarbeiter in der Flüchtlingssozialarbeit um bis zu 1000 Flüchtlinge. Der Schwerpunkt hat sich heute in Richtung Integrationsmanagement verschoben. 

Grundlage der Tätigkeit unserer Mitarbeiter im Integrationsmanagements ist es, die Bedarfe der Flüchtlinge in persönlichen Gesprächen in Erfahrung zu bringen und zu erfassen. Unsere engagierten Mitarbeiter - Sozialarbeiter, Soziologen, Sozialpädagogen und Lehrer - beraten und begleiten die Flüchtlinge in praktisch allen Fragen des täglichen Lebens. Sie unterstützen sie bei Behördengängen, beim Spracherwerb, bei der Arbeitsmarktintegration, der Anerkennung ausländischer Qualifikationen, Wohnen, Schule und Bildung und sehr viel mehr. Sie bieten Sprechstunden an und suchen die Menschen bei Bedarf auf. Ziel ist es, den Menschen ein selbstständiges Leben in Deutschland zu ermöglichen. Sie geben Information über und vermitteln Integrations- und spezielle Beratungsangebote.

Es wird gemeinsam ein Bedarf an Hilfe sowie die Kompetenzen der jeweiligen Personen ermittelt und erhoben und anschließend ein Integrationsplan mit klaren Zielen innerhalb eines Zeitraumes erstellt, unter anderem auch, was die Themen Bildung, Ausbildung und Beruf aber auch Wohnen und Familie betrifft. Dabei handelt es sich um ein freiwilliges Angebot für die Geflüchteten. Handelt es sich um traumatisierte Menschen, sorgen unsere Mitarbeiter dafür, dass sie therapeutische Hilfe bekommen. Sie suchen entsprechende Therapeuten, vereinbaren Termine und mehr.

"Unsere Arbeit betrifft alle Bereiche des Lebens"

Der Beratungsbedarf sowie die Unterstützungsleistungen sind dabei aufgrund der sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Qualifikationen sehr unterschiedlich. Das DRK hat es sowohl mit Akademikern und Lehrern zu tun als auch mit Menschen, die weder Lesen, Schreiben noch Rechnen können - auch nicht in ihrer Muttersprache. "Unsere Arbeit betrifft alle Bereiche des Lebens", hält Jörg Schuber,  Teamleiter Flüchtlingssozialarbeit, fest. Sie müssen Hilfen vermitteln, Kontakte zu Schulen, Behörden und Jugendämtern herstellen. Der Spracherwerb bedeute hierbei nicht automatisch Integration, er sei jedoch das wichtigste Instrument für eine gelungene Integration. Ziel sei die gesellschaftliche Teilhabe vor Ort. 

Sie würden von den Menschen, denen sie helfen wollen, viel einfordern. Doch egal, wie die Situation ist: Jeder erhalte Unterstützung. "Niemand wird weggeschickt", hält der DRKler fest. Hier stehe man als eine der großen Wohlfahrtsorganisationen in der Verantwortung. Jörg Schuber betont, wie wichtig die ehrenamtlichen Helfer und Arbeitskreise für ihre Tätigkeit sind. "Ohne diese Hilfe wäre Vieles nicht möglich", sagt der Teamleiter Flüchtlingssozialarbeit offen.